Das Wiener 7 Tesla-Projektleiterteam an der MedUni Wien mit Prof. Trattnig und Prof. Moser nahm in den letzten Monatenan 7 Tesla-Meetings in den USA wie auch Europa teil. Wien hat als dritter europäischer Standort eines 7 Tesla-Gerätes zwei wesentliche Vorteile: Während andere Standorte sich ausschließlich mit dem Bereich der Neurowissenschaften auseinandersetzen, wird die MedUni Wien 7 Tesla für Ganzkörper-Anwendungen einsetzen, wie z.B. Untersuchungenvon Leber, Muskel und Gelenksknorpel. Die enge Anbindung an Europas größtes Krankenhaus, das Wiener AKH, ist ebenso ein Vorteil. Das bedeutet, dass rasch von der MR-Grundlagenforschung in die klinisch orientierte Forschung mit 7 Tesla gegangen werden kann. Die in das Projekt involvierten Kliniken werden von Anfang an die Anforderungen für die klinisch orientierte Forschung mitgestalten.