Karrieremodell für Uni-Ärzte an Medizinischer Universität Wien
OTS130 5 II 0301 MEU0001 CI 08.Mai 06
Universitäten/Bildung/Gesundheit/Ärzte/Medizin
Karrieremodell für Uni-Ärzte an Medizinischer Universität Wien
bereits entwickelt
Utl.:
Regelung für Übernahme in Facharztpositionen vorhanden - Kein
Grund für Panikmache =
Wien (OTS) - In einer APA-Aussendung vom letzten Freitag
forderte
die Betriebsräte-Konferenz der Medizinischen
Universitäten u.a. ein
durchgängiges und international
vergleichbares Karrieremodell, denn
"die Unis würden
ihre best ausgebildeten Ärzte nach der Ausbildung
auf
die Straße setzen". Diese Darstellung ist grundlegend falsch:
Seit Bestehen der Medizinischen Universität Wien (1.1.2004) ist
kein/e einzige/r ihrer best ausgebildeten Ärztinnen und
Ärzte auf die
Straße gesetzt worden. Vielmehr existiert
eine geregelte und mit dem
Betriebsrat abgestimmte
Vorgangsweise zur Übernahme von Ärztinnen und
Ärzten in
eine Facharztposition, wenn sie auf der Medizinischen
Universität Wien ihre Ausbildung abgeschlossen haben.
Wiewohl die Definition eines Karrieremodells Bestandteil eines
Kollektivvertrags sein wird, haben die Medizinischen
Universitäten
sehr wohl - da der Abschluss eines
Kollektivvertrags nicht absehbar
ist - von sich aus ein
Karrieremodell entwickelt, das an der
Medizinischen
Universität Wien derzeit mit dem Betriebsrat abgestimmt
wird. Es soll mit Beginn des Jahres 2007 in Kraft treten.
Die Wahlmöglichkeit für die Ärztinnen und Ärzten, die ersten 160
Stunden für Werktagsjournaldienste abgegolten zu
bekommen oder durch
Freizeit auszugleichen, ist hingegen
keine Angelegenheit eines
künftigen Kollektivvertrags,
sondern eine vom Betriebsrat zu Recht
geforderte, weil
noch nicht erfüllte Regelung der derzeit geltenden
Betriebsvereinbarung. Sie wurde am 1.2.2002 zwischen den
ÄrztInnenvertretern, den damals beteiligten Universitäten und dem
bm:bwk abgeschlossen und scheiterte bisher daran, dass
den
Medizinischen Universitäten dafür die hohen
zusätzlich notwendigen
Finanzmittel nicht zur Verfügung
gestellt wurden. Die Höhe dieser
Kosten ist erhoben und
deren Verfügungstellung wird - wie das bm:bwk
ebenfalls
in einer Aussendung vom letzten Freitag bekannt gab -
Bestandteil der Leistungsvereinbarung sein.
Rückfragehinweis:
Mag. Bernd Matouschek
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit & Sponsoring
Pressesprecher
Telefon: 0043
(0)1 - 40 160 -100 09
GSM: 0043 (0) 676 - 611 97 01
E-Mail: bernd.matouschek@meduniwien.ac.at
Spitalgasse 23, A - 1090 Wien
www.meduniwien.ac.at
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OTS130 2006-05-08/12:00
081200 Mai 06