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O. Univ.-Prof.in DDr.in Eva PIEHSLINGER Ordinaria für Prothetik
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Warum haben Sie sich
für eine wissenschaftliche Karriere entschieden?
• Aus Interesse am Fach
• allgemeinem naturwissenschaftlichem Interesse
• auch „fixe Anstellung“ spielte Rolle (nach der Habilitation - Definitivstellung)
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Wie verlief Ihr
wissenschaftlicher Weg?
1981-87: Bereits während des Medizinstudiums 6 Jahre Demonstratorin am Anatomischen Institut (Prof. Firbas) Damals schon 1. Publikation und Interesse für wissenschaftliche Tätigkeit.
1986: Nach der Promotion Facharzt Ausbildung an der Zahnklinik und im Anschluss Stelle als Universitätsassistentin.
1989: Ich konnte mir eine Ordinationstätigkeit nie vorstellen – die Kombination von Lehre, Wissenschaft und Patientenbetreuung ist optimal abwechslungsreich.
1995: Nach der Habilitation – 2 Jahre provisorische Leitung der Abteilung und Bewerbung in Innsbruck für die Abteilung Prothetik (Reihung an 1. Stelle)
1999: Im Anschluss davon Bewerbung in Wien (wieder Reihung an 1. Stelle)
Seit 1999: Ordinariat in Wien (jüngste Ordinaria der Medizischen Universität).
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Was sind Ihre Stärken
und wie konnten Sie diese für Ihre Karriere nutzen?
• Das Interesse an der Arbeit steht an 1. Stelle, weniger das Geld verdienen (4,5 Jahre an der Anatomie gratis als Demonstratorin gearbeitet). Auch als Universitätsassistentin und Dozentin keine eigene Praxis nur Klinik (bis heute keine Ordination)
• Ich habe immer akzeptiert, dass man nicht alles (und schon gar nicht gleichzeitig) haben kann. Ich habe keine Kinder – wäre für mich mit der Karriere schwer vereinbar gewesen.
• Fleiß
• Durchhaltevermögen
• Teamfähigkeit
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Was sind Ihre
wichtigsten Ressourcen gewesen, um Karriere machen zu können?
• Zeit
• Gute Gesundheit, psychische Stabilität
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Was war Ihr größter Misserfolg und was haben Sie daraus
gelernt?
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War es für Ihren Karriereverlauf hinderlich, eine Frau zu
sein?
Nein. Ich glaube, ich habe hier Glück gehabt.
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Falls Sie Kinder haben: Was ist bzw. war an Unterstützung
besonders hilfreich?
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Welchen Ausgleich suchen Sie in Ihrer Freizeit?
• Klavierspielen
• Reiten
• Reisen: Backpacking in USA und Kanada
Kanutouren in USA und Alaska
Geländewagen fahren in Australien
• Natur- und Landschaftsfotographie
• Nationalparkbetreuerin im Nationalpark Donauauen
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Tipps und Tricks
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