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| Gustav Gärtner 1855 - 1937 |
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  Biographie aus "Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre" von I. Fischer (Hrsg.). München 1962   |
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Gärtner, Gustav, am 28. September 1855 in Pardubitz (Böhmen) geboren, absolvierte sein medizinisches Studium in Wien, wo er 1879 promoviert wurde. In der Schule S. STRICKERS, dessen Assistent er 1882 wurde, erhielt er seine experimentell-pathologische Ausbildung; Studien über die Splanchnikusinnervation der Niere, über Nierensekretion, elektrischen Hautwiderstand, Innervation der Hirngefäße entstammen dieser Arbeitsrichtung. Wichtige Ergebnisse brachten seine Beiträge zur Ernährungslehre (Entfettung, GÄRTNERsche Fettmilch). Besonders zeichnete sich G. aber durch seine originelle Erfindungsgabe auf den verschiedensten Gebieten der ärztlichen Technik aus und zahllos sind die von ihm ersonnenen und nach ihm benannten Instrumente und Apparate: elektrisches Zweizellenbad, Kaolin-Rheostat, Rettungsapparat für verunglückte Bergleute, Tonometer, Kreiselzentrifuge, Ergostat, Pneumatophor, Waage, Pulskontroller, Pneumoklys, Hämatophor, Ombrophor, Stethophonometer u. a. 1886 wurde G. Privatdozent für experimentelle Pathologie, 1890 a. o. Professor, 1918 Tit. Ord. in Wien. Außer zahlreichen Zeitschriftenbeiträgen publizierte er: Diätetische Entfettungskuren'', Leipzig 1913 (ins Englische übersetzt). |
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