Institut für Geschichte der Medizin

JOSEPHINUM , Währingerstrasse 25
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Internationale Nitze-Leiter-Forschungsgesellschaft für Endoskopie
c/o Institut für Geschichte der Medizin der Medizinischen Universität Wien
Währingestrassse 25
A - 1090 WIEN

€ 14.-

     
oder per email:
  helmut.groeger@meduniwien.ac.at

 

 



 

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 Internationale Nitze-Leiter-Forschungsgesellschaft für Endoskopie
 am Institut für Geschichte der Medizin der Medizinischen Universität
 Währingerstr. 25
 A - 1090 WIEN
oder per email helmut.groeger@meduniwien.ac.at


Medizinhistorisches Museum
SONDERAUSSTELLUNGEN


Öffnungszeiten: Montag-Freitag (werktags) 09'00-15'00  und jeden ersten Samstag im Monat von 10´00-14´00







Barbara Sahab meint zur Ausstellung (Auszug) :

Die Bilder der Serie 04_blanco_05 sind in den Jahren 2004 bis 2005 entstanden. Sie legen Zeugnis ab von in der Migration - in der Fremde - erlebten persönlichen Umständen, den Konsequenzen dieser Erlebnisse in Form von Krankheit und vom Zusammenprall mit der lokalen medizinischen Praxis. Die Bilder stellen keine Beschuldigung dar, sondern eine Klage über das Unvermögen, die Gräben zwischen den Kulturen, den Perspektiven, den unterschiedlichen Formen des Ausdrucks bzw. des "Sich-Ausdrückens"zu überwinden


Am Samstag 3. Juni 2006 führt Frau Vero der Vetter von 10 bis 14 Uhr durch die Ausstellung




16.November 2005 bis 31. März 2006 :
Luftschutz in Wien

  Konzept: Dr. Marcello La Speranza
unterstützt durch MA7 - Wissenschafts- und Forschungsauftrag





Leitgedanken
60 Jahre nach dem Kriegsende soll es im Zuge des "Gedankenjahres 2005" möglich sein, eine historische Ausstellung zum Thema "Luftangriffe auf Wien" objektiv darzustellen. Es sollen nicht primär "Warntafeln" der Geschichte aufgestellt, sondern "Denktafeln" fixiert werden.

Die Ausstellung soll geistig vor Auge führen, wie leicht die Zivilbevölkerung in einem entfesselten Krieg zu Schaden kommt. Vergleiche mit der Gegenwart ("chirurgische Kriegsführung") sind gegeben, werden aber nicht gezeigt.

Schwerpunkte: Bestrebungen des "ÖLB" (Österreichischen Luftschutzbundes) nach dem 1. Weltkrieg, Bunkerbauprogramm des NS-Staates, Einschüchterung des Volkes, Technik: Flaktürme, 15. US-Luftflotte, Gasschutz, Theorie und Praxis.

Keine Schuldzuweisung
Die Ausstellung soll die alliierten Luftangriffe auf Wien nicht verurteilen, da die Amerikaner wesentlich dazu beigetragen haben, das verbrecherische NS-Regime zu zerstören. Bei den Bombenangriffen, die hauptsächlich die Rüstungsindustrie zerschlagen sollten, wurden auch Teile des urbanen Wohngebietes Wiens getroffen: Bei 53 Luftangriffen wurden 30 % der Häuser zerstört; rund 9.000 Luftkriegstote war die Bilanz.
Vermittlung
Es soll keine Verherrlichung des Krieges, sondern die Verirrungen menschlichen Handelns vermittelt werden. Es wird gezeigt, wie in einem entfesselten Bombenkrieg die Bevölkerung durch präventive Vorkehrungen die Möglichkeit hatte zu überleben.

Authentizität
Es soll eine Begegnungsstätte geschaffen werden, die zum Sehen und Denken und zum kritischen Hinterfragen anregt. Ideal ist die Präsentation mit Originalobjekten. Begleitet werden die Objekte mit ausführlichen Hintergrundinformationen, die im Kontext des Luftkrieges und des NS-Terrorstaates stehen.

Marcello La Speranza






Für weitere Projekte zum Thema "Luftschutz" werden Zeitzeugen und Objekte gesucht. Falls Sie, werter Besucher, mit dem Ausstellungsgestalter in Kontakt treten möchten bzw. Fragen zum Thema "Luftangriffe auf Wien" haben, melden Sie sich bitte bei
   Dr. Marcello La Speranza, Hellwagstr. 4 - 8 / 1 / 16, 1200 Wien      Tel.: 0699 1 925 07 33     E-Mail: klio@a1.net






22. August bis 13. Oktober 2005 :
  Samuel Thomas Soemmerring (1755-1830) Mediziner, Naturforscher, Aufklärer
  Ausstellung des Westpreussischen Landesmuseums in Münster in Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Medizin der Medizinischen Universität Wien



Der in Thorn / Torun (Westpreußen / Polen) an der Weichsel geborene Soemmerring war einer der bedeutendsten Anatomen seiner Zeit. Bereits seine Göttinger Dissertation revolutionierte die Hirnforschung. In Kassel führte er anthropologische Untersuchungen durch und entdeckte die Sehnervenkreuzung bei den Säugetieren. Als Professor für Anatomie und Physiologie an der Mainzer Universität publizierte er das führende und didaktisch wegweisende Handbuch der Anatomie und erbrachte Grundlagenstudien zur Embryologie, Teratologie und Anthropologie. Seine Veröffentlichungen über die Sinnesorgane sind auch künstlerische Meisterwerke. Die Medizinisch-chirurgische Josephs-Akademie in Wien erwarb unmittelbar nach ihrer Gründung eine Sammlung pathologisch-anatomischer Präparate Soemmerrings (die nicht erhalten geblieben ist). Mit Schriften gegen den Korsettgebrauch und die Anwendung der Guillotine erregte er Aufsehen in der breiten Öffentlichkeit, er ließ auch den ersten Freiballon in Deutschland aufsteigen. Als praktischer Arzt führte er in Frankfurt am Main die Pockenschutzimpfung ein. Während seiner Zeit als Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München erfand er den elektrischen Telegraphen und wurde zu einem Pionier der Paläontologie. Danach war er in Frankfurt auch als Astronom tätig.
Als einer der bedeutendsten Gelehrten seiner Zeit und Forscher von europäischem Rang stand Soemmerring u.a. mit Johann Wolfgang Goethe, Immanuel Kant, Georg Christoph Lichtenberg, Alexander Humboldt in Kontakt und war Mitglied der Pariser Académie Royale de Médecine, der Londoner Royal Society und Gründungsmitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft in Frankfurt.

Helmut Gröger





September 2004 bis Anfang Mai 2005 :

"IN MEMORIAM" Austellung im Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms

Eine von Michael von Cranach zusammengestellte Dokumentation auf insgesamt 12 Stellwänden, die davor im Rahmen eines Symposiums im MuseumsQuartier gezeigt worden war.

Die einzelnen Themen: Chronologie, Aktion T4, Kindereuthanasie, Das Hungersterben, Menschenversuche, Zwangsarbeiter in der Psychiatrie, Die Psychiater, Nach 1945, Die Nürnberger Ärzteprozesse

Die Stellwände mit insgesamt 24 Tafeln wurden uns freundlicherweise von Fr. Prof.Dr. Gabriele Fischer überlassen, wofür wir ihr herzlich danken.





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