Dysphagien umfassen Störungen der Aufnahme, der Zerkleinerung und/oder des Transports von Nahrung/Flüssigkeiten in der oralen, pharyngealen oder ösophagealen Phase (einschließlich des Transports von Speichel und Sekret).
Die Ursachen können sein:
Diagnostik und Therapie oropharyngealer Schluckstörungen fallen in die fachliche Kompetenz von HNO-Heilkunde, Phoniatrie und Logopädie; aufgrund der ätiologischen Vielfalt ist in vielen Fällen jedoch ein interdiszplinäres Management unverzichtbar. Neben einer schluckzentrierten Anamnese ermöglichen die dynamischen Untersuchungsverfahren von Videoendoskopie und Röntgenvideokinematographie des Schluckaktes eine morphologische und funktionelle Analyse des Schluckaktes. Durch die endoskopische Schluckdiagnostik vermag der HNO-Arzt/Phoniater den Schluckakt zu beurteilen, die weiteren erforderlichen diagnostischen Schritte zu veranlassen, eine Therapie einzuleiten und adäquate Ernährung (oral, nonoral) zu empfehlen.
Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die Diagnostik schluckgestörter Patienten zu verbessern, den Therapieverlauf zu optimieren und die Erfolgsrate zu erhöhen.
Team:
Univ.Prof.DDr.med. Wolfgang Bigenzahn
ao.Univ.Prof. Dr.med. Doris-Maria Denk-Linnert
Dr.med. Gudrun Mancusi
Dr. med. Johannes Gächter
Ausgewählte Publikationen:
Management oropharyngealer Dysphagien.
Bigenzahn W, Denk DM. HNO. 2005 Jul;53(7):661-72. German.