Die Pädaudiologie umfasst die anamnestische und diagnostische Abklärung kindlicher Hörstörungen, die Hörgeräte- oder Cochlea-Implant-Versorgung sowie deren medizinische Betreuung und rehabilitative Förderung.
Frühkindliche Hörstörungen treten in der Normalbevölkerung mit einer Häufigkeit von 0,05-0,1 % auf. Im Schuleintrittsalter leiden etw 5-10% der Kinder an Hörstörungen, wobei diese v.a. durch passagere Schallleitungsstörungen bei Mittelohrproblemen bedingt sind.
Ursachen können angeboren (kongenital infektiös, genetisch, perinatal bedingt) oder erworben sein. Im Vordergrund der erworbenen Hörstörungen steht der Mittelohrerguss bei Behinderter Tubenfunktion aufgrund Wucherungen der Rachenmandeln.
Die Früherkennung kindlicher Hörstörungen sowie deren Behandlung stehen im Mittelpunkt unserer klinischen Arbeit, da sie zu Verzögerungen und Störungen des Spracherwerbs führen können.
Im Rahmen eine Pädaudiologie-Nachsorgeambulanz werden interdisziplinäre Studien zu verbesserter Frühdiagnostik sowie zur Verbesserung von Behandlungsmöglichkeiten entwickelt.
Team:
Dr.med. Gudrun Mancusi
ao.Univ.Prof. Dr.med. Klemens Frei
Dr.med. Johannes Gächter
ao.Univ.Prof. Dr.med. Berit Schneider-Stickler
Dr.med. Reinhard Ramsebner
Dr.med. Dominik Riss
Dr.med. Veronika Starlinger
»ELTERNINFORMATION zur Früherkennungsuntersuchungen von Hörstörungen bei Neugeborenen