Dieser Forschungsbereich umfasst die
Die neun interdisziplinären Netzwerke sind an nationalen und internationalen Verbundprogrammen beteiligt, darunter auch mehrere EU Programme.
Mit den beiden Spezialforschungsbereichen des FWF (Fonds für Wissenschaftliche Forschung) Molecular Technology Network und Molecular Imaging Network setzt die MedUni Wien einen weiteren Schwerpunkt in Sachen bildgebende Verfahren.
Spezialforschungsbereich Molecular Technology
Molecular Technology basiert auf den neuen Technologien Genomics, Proteomics und Bioinformatik. Durch das speziell eingerichtete Molecular Technology Network besteht eine Einbindung in das GEN-AU Projekt des bm:bwk.
In diesem Zusammenhang erfolgte die gemeinsame Bewerbung der Medizinischen Universität Wien, der Universität Wien und der Veterinärmedizinischen Universität um die vom Wiener Wissenschafts- Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) ausgeschriebene Professur für Bioinformatik. Diese soll die interdisziplinäre Keimzelle eines Wiener Bioinformatikschwerpunkts bilden.
Spezialforschungsbereich Molecular Imaging
Beim Molecular Imaging handelt sich um einen Methodenkomplex, der die bildgebende Darstellung molekularer Prozesse erlaubt. Im Gegensatz zu den klassischen Bildgebenden Verfahren ist das Ziel dieser Techniken nicht der anatomisch visualisierbare Endpunkt molekularer Veränderungen, sondern die Darstellung der zugrunde liegenden physiologischen oder pathophysiologischen Veränderungen selbst. Man unterscheidet in diesem Bereich zwischen mehreren effektiven Methoden zur Darstellung von Vorgängen im menschlichen Körper:
Eine erste spezifische Professur für Molecular Imaging/ Woman Imaging ist im Rahmen dieses Entwicklungsplans vorgesehen.
Im Weiteren besteht in diesem Forschungsbereich eine Subeinheit der besonderen Einrichtung für biomedizinische Forschung in Form des Österreichischen Zentrums für Biomodelle und Transgenetik (ÖZBT). Dieses Zentrum stellt eine Kooperation der Veterinärmedizinischen Universität Wien, der Universität für Bodenkultur und dem Int. Forschungsinstitut für Agrartechnologie in Tulln dar. Die Einheit "Labortierkunde und Labortiergenetik" in Himberg wird dabei von beiden Universitäten gemeinsam betrieben. Zu den zentralen Aufgaben zählen hierbei der höchste hygienische Standard in der Labortierzucht sowie Teilaspekte der Phänotypisierung und Kryokonservierung.
Im Bereich der Molekularen Biowissenschaften gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Department für Medizinische Biochemie, welches zusammen mit einzelnen Instituten der Fakultäten für Lebenswissenschaften und Chemie der Universität Wien einen universitären Cluster bildet. Hier soll ein zukunftsweisender gemeinsamer Entwicklungsplan erstellt werden, nach dessen endgültiger Definierung die Position eines wissenschaftlichen Leiters/einer wissenschaftlichen Leiterin ausgeschrieben werden wird.
Eine weitere Kooperation besteht mit dem Zentrum für Molekulare Medizin (CeMM) der österreichischen Akademie der Wissenschaften, das sich auf die Verbindung von Grundlagenforschung und klinischer Anwendung konzentriert. Besondere Schwerpunkte liegen dabei auf der Erforschung der Ätiologie und Pathogenese spezieller Krankheitsbilder einerseits und auf der Grundlagenforschung in der Biomedizinischer Diagnostik und Therapie andererseits.