
Aufgabe der IT-Security ist es, die Verfügbarkeit, die Vertraulichkeit und die Integrität von Services und Daten sicher zu stellen.
Verfügbarkeit meint, dass sichergestellt ist, dass zentrale Services möglichst ununterbrochen genutzt werden können und nicht durch Systemausfälle oder Angriffe aus dem Internet blockiert werden.
Vertraulichkeit bedeutet, dass die Daten, die nur von bestimmten Personen gelesen werden dürfen, auch nur diesen Personen zugänglich sind.
Integrität heißt, dass Daten nicht unbemerkt verändert werden können.
Das ITSC unternimmt eine Vielzahl von Maßnahmen, um eine sichere Umgebung zur Verfügung zu stellen wie Firewalls und Antivirensoftware.
Ein nicht unerheblicher Teil der IT-Security liegt aber auch in ihrer eigenen Verantwortung: Siehe PC-Sicherheit und Umgang mit Passwörtern.
Die wichtigsten Komponenten in Bezug auf Sicherheit von Personalcomputern sind Betriebssystem und Antivirenscanner.
Die Wahl des Betriebssystems ist entscheidend: MS Windows (2000/XP/Vista) wird mit Abstand am meisten von Viren heimgesucht, gefolgt von Apples MacOS und Linux. Der Grund dafür liegt vor allem in der weiten Verbreitung von Windows, wodurch es für Angreifer wesentlich interessanter ist, zweitens aber auch in dem relativ offenen Aufbau des Betriebssystems, die es Hardwareherstellern leicht macht, beliebige Hardware in das Betriebssystem zu integrieren, aber es damit auch Virenschreibern leicht macht einzubrechen.
Meist ist aber die Verfügbarkeit von Programmen und nicht die Anfälligkeit für Viren das entscheidende Kriterium zur Wahl eines Betriebssystems, und prinzipiell ist es möglich, jedes Betriebssystem sicher zu konfigurieren (manchmal mit mehr - manchmal mit weniger Aufwand)
Die wichtigsten Punkte dabei sind:
Viren können für Ihren PC manchmal genauso gefährlich sein, wie für Sie ein Grippevirus. Viren im Computer funktionieren auch genauso wie Krankheitsviren. Sie zeichnen sich nämlich vor allem durch zwei Dingeaus: Sie können sich selbst verbreiten und richten überall – wo sie sind – Schaden an. Wenn Sie sich einen "harmloseren" Virus eingefangen haben, gibt Ihr Computer vielleicht seltsame Texte aus, oft werden aber Dateien und manchmal auch die ganze Festplatte gelöscht.
Anstecken kann sich Ihr PC immer dann, wenn Sie Dateien aus dem Internet auf Ihren Rechner laden. Viren können aber auch über USB-Stick oder CD-ROMs auf Ihren PC gelangen. In jeder ausführbaren Datei, wie zum Beispiel *.exe oder *.com, kann sich ein Virus verstecken. Auch Textdokumente vom Typ *.doc oder Tabellen vom Typ *.xls können virenverseucht sein.
Im Bereich der MUW sind die MUW-ID und das zugehörige Passwort der Schlüssel zu vielen Services. Die MUW-ID dient auch zu Ihrer Identifizierung, geben Sie daher Ihre Zugangsdaten nicht weiter, damit nicht andere Personen mit Ihrer Identität im Internet auftreten können ( z.B. in Ihrem Namen Emails verschicken).
Verwenden Sie Passwörter für verschiedene Zwecke bzw. Zugänge (Accounts). Denn, gerät das Passwort einer einzelnen Anwendung in falsche Hände, so hat der Angreifer freie Bahn für Ihre übrigen Anwendungen. Das bedeutet nicht, dass Sie sich jetzt Dutzende verschiedene Passwörter merken sollen, aber es macht Sinn, für Online-Banking ein anders Passwort zu verwenden als für eine Firmenwebsite in Korea, bei der man nur als registrierter Benutzer zu der Seite mit den Sonderangeboten kommt. In der Praxis kommt man mit drei bis vier unterschiedlichen Passwörtern (streng geheim, geschäftlich geheim, privat geheim, nur zum probieren) ganz gut durch.
sieht so aus: Es sollte mindestens acht Zeichen lang sein. Tabu sind allerdings Namen von Familienmitgliedern, des Haustieres, des besten Freundes, des Lieblingsstars usw. Und wenn möglich sollte es nicht in Wörterbüchern vorkommen. Zusätzlich sollte es auch Sonderzeichen (?!%...…) und Ziffern enthalten. Dabei sollten allzu gängige Varianten vermieden werden, also nicht 1234abcd usw. Einfache Ziffern am Ende des Passwortes anhängen oder eines der üblichen Sonderzeichen $, !, ?, #, am Anfang oder Ende eines ansonsten simplen Passwortes ist auch nicht empfehlenswert.
Aber wie merkt man sich ein solches Passwort? Auch dafür gibt es Tricks. Eine beliebte Methode funktioniert so: Man denkt sich einen Satz aus und benutzt von jedem Wort nur den 1. Buchstaben (oder nur den 2. oder letzten, etc.). Anschließend verwandelt man bestimmte Buchstaben in Zahlen oder Sonderzeichen.
Hier ein Beispiel:
"Morgens stehe ich auf und putze meine Zähne." Nur die 1. Buchstaben: "MsiaupmZ". "i" sieht aus wie "1", "&" ersetzt das "und": "Ms1a&pmZ".
Auf diese Weise hat man sich eine gute "Eselsbrücke" gebaut. Natürlich gibt es viele andere Tricks und Methoden, die genauso gut funktionieren.
Jedes Passwort sollte in regelmäßigen Zeitabständen geändert werden. Viele Programme erinnern Sie automatisch daran, wenn Sie das Passwort z. B. schon ein halbes Jahr benutzen. Diese Aufforderung nicht gleich wegklicken, sondern ihr am besten gleich nachkommen! Natürlich ist es da schwer, sich alle Passwörter zu merken. Womit wir beim nächsten Punkt sind.
Auch wenn es bei selten genutzten Zugangsdaten schwerfällt – grundsätzlich sollten Sie sich Passwörter nicht aufschreiben.