Angehörige medizinischer Berufe sind oft hohen psychischen Belastungen ausgesetzt. Neben der fachlichen Kompetenz sind persönliche Fähigkeiten im Umgang mit emotionalen Belastungssituationen und institutionellen Rahmenbedingungen erforderlich, um den arbeitsspezifischen Anforderungen gerecht werden.
Supervision dient der arbeitsbezogenen Reflexion des beruflichen Handelns. Sie bietet Unterstützung in Krisensituationen, kann hilfreiche Handlungsperspektiven eröffnen und dadurch zu einer Entlastung in schwierigen Arbeitssituationen sowie zur Burnout-Prophylaxe beitragen. Es werden Lern- und Entwicklungsprozesse angeregt, die sich sowohl auf die einzelne Person, als auch auf die praktische Tätigkeit und die Zusammenarbeit innerhalb der Organisation positiv auswirken.
Kontinuierliche Supervision für MitarbeiterInnen ist als Qualitätsmerkmal für eine Organisation anzusehen, in deren Mittelpunkt die Arbeit mit PatientInnen steht.
Ziele der Supervision:
• Förderung der emotionalen Verarbeitung von Erfahrungen im Arbeitsumfeld
• Verbesserung der Selbstwahrnehmung und des Kommunikationsverhaltens
• Erarbeiten konkreter Alternativen bei schwierigen/belastenden Situationen
• Reflexion der Arbeits- und Lebenszufriedenheit
Supervision kann in Anspruch genommen werden als:
• Einzelsupervision
• Teamsupervision
• Balint-Gruppe
Information und Beratung:
Dr.in Katharina Mallich
katharina.mallich@meduniwien.ac.at
Tel: 40160/10190