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		<title>News feed der Medizinischen Universität Wien</title>
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		<description>Aktuelle News und Events aus Medizin und Wissenschaft</description>
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			<title>News feed der Medizinischen Universität Wien</title>
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			<description>Aktuelle News und Events aus Medizin und Wissenschaft</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 01 Sep 2010 10:23:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>MedUni Wien Studie klärt Ursachen des akuten Nierentransplantatversagens</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1466&#38;cHash=494169c70c</link>
			<description>(Wien, 01-09-2010) Bei rund einem Viertel aller Nierentransplantationen von  verstorbenen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 01-09-2010) Bei rund einem Viertel aller Nierentransplantationen von&nbsp; verstorbenen Organspendern funktioniert das Transplantat nicht sofort, es entsteht ein akutes Transplantatversagen. Bisher machte man Entzündungen in der Spenderniere dafür verantwortlich, allerdings konnte diese Annahme jetzt durch eine von der MedUni Wien durchgeführte Studie widerlegt werden.<br /><br /></b>Wissenschaftlich unumstritten ist die Tatsache, dass Entzündungen im Spenderorgan ein erhöhtes Risiko darstellen, allerdings handelt es sich nicht um einen kausalen Zusammenhang, wie eine jetzt veröffentlichte Studie zeigt, die unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Rainer Oberbauer von der Universitätsklinik für Innere Medizin III &amp; Elisabethinen Linz durchgeführt wurde.<br /><br />Dabei wurden insgesamt 306 OrganspenderInnen und 455 TransplantatempfängerInnen in drei Transplantationszentren (Wien, Linz, Budapest) eingebunden, wobei der Hälfte der Organspender verblindet (unkenntlich gemacht) Steroide verabreicht wurden (1g Cortison), und der anderen Hälfte ein wirkungsloses Placebo.<br />Als Ergebnis dieser Studie, die vom Wissenschaftsfonds FWF finanziert wurde, zeigte sich, dass die Verabreichung von Steroiden zwar durchaus&nbsp; die Entzündungen im Spenderorgan unterdrückt, was sich jedoch nicht auf das akute Nierenversagen auswirkt. Bei beiden Testgruppen lag die Wahrscheinlichkeit des Organausfalls nach wie vor bei rund 25% und auch die Dauer, bis das akute Nierenversagen auftrat, unterschied sich mit 4-5 Tagen nicht merklich.<br /><br />„Es muss also neben der Entzündung noch andere, durch Steroide nicht beeinflussbare kausale Ursachen für das unmittelbare&nbsp; akute Transplantatversagen geben.“ kommentiert Oberbauer das Resultat der Untersuchung.<br /><br />Die Relevanz dieser Erkenntnis wird auch durch die Veröffentlichung im international anerkannten Fachjournal „Annals of Internal Medicine“ unterstrichen:<br /><br />» <a href="http://www.annals.org/content/153/4/222.short" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Steroid Pretreatment of Organ Donors to Prevent Postischemic Renal Allograft Failure - A Randomized, Controlled Trial</a><br />Alexander Kainz, PhD; Julia Wilflingseder, PhD; Christa Mitterbauer, MD; Maria Haller, MD; Christopher Burghuber, MD; Paul Perco, PhD; Robert M. Langer, MD, PhD; Georg Heinze, PhD; and Rainer Oberbauer, MD, MSc (Annals of Internal Medicine, Vol. 153, No 4 222-230)<br /><br /><b><br />Zur Person:<br /></b>Univ. Prof. Dr. Rainer Oberbauer, geb. 1964, schloss sein Medizinstudium 1990 ab und arbeitete anschließend als Assistenzarzt. 1993 bis 1995 erhielt er ein Forschungsstipendium für die Stanford University, USA, 1995/96 spezialisierte er sich in Wien auf das Fach Nephrologie, 2003 bis 2005 absolvierte er den Master of Science (MSc.) in Epidemiologie in Harvard, USA. Seit 1999 übt er zudem seine Tätigkeit als Ao. Universitätsprofessor an der MedUni Wien aus.<br />Oberbauer erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, ist Mitglied der American Society of Nephrology, der International Society of Renal Nutrition and Metabolism sowie der Austrian Society for Nephrology, Hypertension, Internal Medicine, Transplantation. Außerdem ist er bei diversen Fachmagazinen als Reviewer und Board Member tätig.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Lehrbuch der MedUni Wien für Digitale Medizinische Bilddatenverarbeitung</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1465&#38;cHash=b9c505e88c</link>
			<description>(Wien, 01-09-2010) Die digitale Nachbearbeitung radiologischer Bilddaten ist längst ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 01-09-2010) Die digitale Nachbearbeitung radiologischer Bilddaten ist längst ein unverzichtbarer Bestandteil diagnostischer und therapeutischer Arbeitsprozesse in der klinischen Routine geworden. Dem entgegen stand bisher ein Mangel an einführenden Lehrbüchern, die in kompakter und anwendungsorientierter Weise die zugrundeliegenden physikalisch-mathematischen Prinzipien darstellen.<br /><br /></b>Im Rahmen der Lehrtätigkeit im Hochschullehrgang &quot;Medizinische Physik&quot; sowie im PhD Programm &quot;Medical Physics&quot; an der Medizinischen Universität Wien hat nun Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Wolfgang Birkfellner unter Mitarbeit von Mag. Dr. Michael Figl und Mag. Dr. Johann Hummel (alle Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik der MedUni Wien) ein solches Lehrbuch für angehende Medizinphysiker, Bioinformatiker, Medizintechniker und interessierte Medizinstudenten verfasst.<br /><img width="170" src="uploads/RTEmagicC_RTEmagicC_bookcover_web.jpg.jpg" height="270" style="BORDER-RIGHT: thin solid; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: thin solid; PADDING-LEFT: 5px; FLOAT: right; PADDING-BOTTOM: 5px; BORDER-LEFT: thin solid; PADDING-TOP: 5px; BORDER-BOTTOM: thin solid" title="Applied Medical Image Processing" alt="" /><br />Anhand von einfachen Programmierbeispielen in der weit verbreiteten Programmierumgebung MATLAB werden dabei die zugrundeliegenden Algorithmen von Bildintensitätsoperationen, Filterung und Faltung in k-Raum und Segmentierung von Organstrukturen in dreidimensionalen Bilddatensätzen ebenso anschaulich erläutert, wie die Mechanismen der Fusion multimodaler Bilddatensätze, die realitätsnahe Visualisierung durch Rendering und die Prinzipien der Rekonstruktion in der Tomographie. Damit ist ein umfassender und zugleich praxisnaher Einstieg in die klinisch relevanten grundlegenden Mechanismen der medizinischen Bildverarbeitung gegeben.<br /><br />Das Buch &quot;Applied Medical Image Processing - A Basic Course&quot; wird im September 2010 bei CRC Press erscheinen und im Fachhandel sowie über das Internet erhältlich sein (ISBN-10: 1439824444 / ISBN-13: 978-1439824443).<br /><br /><br /><b>Zur Person:<br /></b>Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Wolfgang Birkfellner, geb. 1970, studierte von 1990 bis 1996 Theoretische Physik an der Universität Wien und absolvierte anschließend das Doktoratstudium in Bereich Medizinische Physik an der Universität Wien. Von 1997 bis 2004 war er Assistenzprofessor am Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik der MedUni Wien und am Kantonsspital Basel/Schweiz. 2004 erfolgte auch die Habilitation an der MedUni Wien, seitdem übt er seine Forschungstätigkeit als Ao.Univ. Professor aus. <br />Neben seinen Publikationen, Fachvorträgen, Seminaren und speziellen Lehrveranstaltungen war Birkfellner auch immer in diversen Forschungsprojekten zur bildgebenden Medizintechnik tätig und hat auch bereits diverse Auszeichnungen erhalten.<br />Zu seinen aktuellen Tätigkeiten im Lehr- und Forschungsbereich zählen die bildgestützte Therapie in Chirurgie und Strahlentherapie, die Fusion von multimodalen Bilddatensätzen unterschiedlicher Dimensionalität und die Entwicklung neuer Algorithmen für die digitale Bildverarbeitung.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Therapieansätze für Lymphknotenkrebs</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1463&#38;cHash=ba816e0042</link>
			<description>(Wien, 31-08-2010) In einer Zusammenarbeit zwischen der MedUni Wien und der Universitätsklinik...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 31-08-2010) In einer Zusammenarbeit zwischen der MedUni Wien und der Universitätsklinik Salzburg konnte jetzt nachgewiesen werden, dass erst vor kurzem entdeckte Moleküle der Erbsubstanz die Entstehung von Lymphknotenkrebs maßgeblich beeinflussen. Diese Erkenntnis rückt den therapeutischen Einsatz dieser Moleküle in greifbare Nähe. Die wissenschaftliche Arbeit wird daher auch in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins der amerikanischen Akademie der Wissenschaften (PNAS) publiziert.<br /><br /></b>Ein Forscherteam unter der Leitung von Dr. Olaf Merkel, Universitätsklinik Salzburg, und Ao.Univ. Prof. Dr. Lukas Kenner, Medizinische Universität Wien, beschäftigt sich seit einiger Zeit mit hoch malignen Lymphomen (bösartigen Tumoren der Lymphknoten), die gehäuft auch bei Kindern auftreten. Für Lymphome typisch ist die krankhafte Verknüpfung von Chromosomen, die sonst nicht miteinander verbundene Gene zu einem Hybrid-Eiweißmolekül vereinigt. Diese Hybrid-Eiweißmoleküle führen in den Tumoren zur massiven Aktivierung des Steuerungselements „ALK“, das normalerweise Wachstums-Signale vermittelt. Durch die Überaktivierung von „ALK“ kommt es jedoch zur Vermehrung und Entartung von weißen Blutkörperchen (sogenannten Lymphozyten) und verursacht damit die Entstehung des Krebses. Allerdings fehlen bei rund 50% der Lymphom PatientInnen die beschriebenen „ALK“ Hybridmoleküle, was bisher nicht ausreichend erklärt werden konnte.<br /><br />Die Forschergruppe konnte jetzt sehr kleine, erst vor kurzem entdeckte Moleküle der Erbsubstanz - sogenannte microRNAs- dafür verantwortlich machen. Diese microRNAs steuern die Produktion einer großen Zahl von Eiweißmolekülen innerhalb einer Zelle und haben eine nachhaltige Wirkung auf das Wachstumsverhalten.<br />Das Team konnte zeigen, dass im Falle der Tumore mit „ALK“ die krebsfördernde microRNA 17-92 in einem wesentlich höheren Maße vorhanden ist als bei PatientInnen ohne das „ALK“ Hybridmolekül, während die microRNA-155 bei ALK negativen Patienten dafür in mehr als 10-fach höherer Menge vorhanden ist. Eine Überaktivität von microRNA-155 führt auch in Mäusen zur Entstehung von Tumoren. Darüber hinaus führt die Aktivierung von microRNA-101 hingegen zu einem verminderten Wachstum von Krebszellen.<br /><br />„Dadurch werden neue therapeutische Optionen eröffnet. So konnte die Inhibition eines der Zielmoleküle der microRNA-101 (mTOR Protein) das Tumorwachstum deutlich vermindern. Die direkte oder indirekte Nutzung von microRNAs für therapeutische Zwecke im Menschen kommt daher in greifbare Nähe. Durch die Stabilität der kleinen microRNA Moleküle und ihre relativ leichte Handhabung sind microRNAs sehr interessante therapeutische Zielmoleküle, über die vielleicht bald auch innovative Therapeutika gegen diese hoch malignen Tumore entwickelt werden können.“ erklärt Kenner zum Ergebnis der Forschungsarbeit.<br /><br />Diese Arbeit wird auch in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins der amerikanichen Akademie der Wissenschaften, Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS), publiziert:<br /><br />» <a href="http://www.pnas.org/content/early/2010/08/24/1009719107.abstract" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Identification of differential and functionally active miRNAs in both anaplastic lymphoma kinase (ALK)+ and ALK- anaplastic large-cell lymphoma<br /></a>Olaf Merkel, Frank Hamacher, Daniela Laimer, Eveline Sifft, Zlatko Trajanoski, Marcel Scheideler, Gerda Egger, Melanie R. Hassler, Christiane Thallinger, Ana Schmatz, Suzanne D. Turner, Richard Greil and Lukas Kenner<br />doi: 10.1073/pnas.1009719107</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 10:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Chromatin-modifizierendes Enzym beeinflusst Asthma</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1461&#38;cHash=9ad14de840</link>
			<description>(Wien, 31-08-2010) Zwei Forschungsgruppen der MedUni Wien haben jetzt in einem Modellversuch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 31-08-2010) Zwei Forschungsgruppen der MedUni Wien haben jetzt in einem Modellversuch nachweisen können, dass ein bestimmtes Enzym maßgebliche Auswirkung auf die Entzündungsentstehung bei Asthma hat. Diese Erkenntnis bringt neue Perspektiven zur Entwicklung von Therapeutika im Bereich der Immunerkrankungen. Die Arbeit wurde jetzt auch im renommierten Fachmagazin Journal of Immunology publiziert.<br /><br /></b>Das menschliche Immunsystem basiert auf einem regen Informationsaustausch der Zellen untereinander, in dem auf fremde Keime oder krankhaft veränderte Zellen koordiniert reagiert wird. Dazu müssen die in den Zellen enthaltenen Informationen der DNA ausgelesen werden, und das wird oft über sogenannte „epigenetische“ Prozesse (d.h. über den „Verpackungsgrad“ der DNA) reguliert. Hier haben spezielle Enzyme eine maßgebliche Funktion, die sogenannten Histon-Deazetylasen (HDACs). Sie bestimmen den „Verpackungsgrad“, also wie effizient die Information gelesen werden kann. Wird der „Verpackungsgrad“ aufgelockert, kann die DNA leichter ausgelesen werden und die Kommunikation der Zellen wird dadurch angeregt.<br /><br />Im Immunsystem macht sich das durch vor allem durch ein verstärktes Auftreten von speziellen Immunabwehrzellen, den T-Zellen (T-Lymphozyten) bemerkbar. Die Arbeitsgruppen von Univ. Prof. Mag. Dr. Wilfried Ellmeier und Ao.Univ. Prof. Dr. Christian Seiser haben jetzt die Rolle der Histon-Deazetylase HDAC1 in der Regulation der Entwicklung und Funktion dieser T-Lymphozyten untersucht und dabei herausgefunden, dass beim Fehlen des Enzyms HDAC1 gewisse Gene lockerer verpackt werden und dadurch in T-Zellen verstärkt bzw. effizienter abgelesen werden können.<br /><br />In einem an der MedUni Wien durchgeführten experimentellen Maus-Asthma-Modell führte dies zu einer verstärkten Entzündung der Atemwege, die durch eine Einwanderung von Leukozyten zur Immunabwehr (eosinophilen Granulozyten), einer erhöhten Schleimproduktion und einem erhöhten Atemwegswiderstand gekennzeichnet ist. Dadurch konnten die WissenschafterInnen zeigen, dass HDAC1 das Ausmaß einer Immunreaktion regulieren kann. Diese Beobachtung könnte vor allem für die Entwicklung von Therapeutika für Erkrankungen, die eine verstärkte Immunantwort erfordern, wichtig sein. Das wird auch durch die Veröffentlichung der Untersuchung im international renommierten „Journal of Immunology“ unterstrichen.<br /><br />Möglich wurde dieses medizinisch relevante Ergebnis des von FWF und WWTF geförderten Forschungsprojekts vor allem durch die gute Zusammenarbeit der beiden Teams von Wilfried Ellmeier vom Institut für Immunologie (Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie) und Christian Seiser von der Abteilung für Molekulare Genetik an den Max F. Perutz Laboratories der Medizinischen Universität Wien, und auch durch eine hervorragende Kollaboration mit der Arbeitsgruppe von Dr.in Michelle Epstein (Universitätsklinik für Dermatologie), wie die beiden Forscher ausdrücklich betonen.<br /><br /><b>Quellennachweis:</b> <br />Conditional Deletion of Histone Deacetylase 1 in T cells Leads to Enhanced Airway Inflammation and Increased Th2 Cytokine Production<br />Grausenburger, R, Bilic, I., Boucheron, N., Zupkovitz, G., El-Housseiny, L., Tschismarov, R., Zhang, Y., Rembold, M., Gaisberger, M., Hartl, A., Epstein, M.M., Matthias, P., Seiser, C., Ellmeier, W. <br />» <a href="http://www.jimmunol.org/cgi/content/abstract/jimmunol.0903610v1" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Journal of Immunology 2010, doi:10.4049/jimmunol.0903610.</a></p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 10:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erster Blog zum Thema Echokardiographie an der MedUni Wien</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1456&#38;cHash=16d612fbcd</link>
			<description>(Wien, 30-08-2010) Zwei Mitarbeiter der Abteilung für Kardiologie der MedUni Wien ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 30-08-2010) Zwei Mitarbeiter der Abteilung für Kardiologie der MedUni Wien&nbsp; veröffentlichten vor kurzem den ersten Blog zum Thema Echokardiographie. Damit werden hier erstmals die Möglichkeiten des Web 2.0 für Lehrzwecke genutzt.<br /><br /></b>Auf der Homepage „123sonography“ haben Ao.Univ. Prof. Dr. Thomas Binder und Dr. Franz Wiesbauer, MPH von der Universitätsklinik für Innere Medizin II der MedUni Wien eine Lehrplattform im Internet etabliert, die den Leuten spielerisch Echokardiographie beibringen soll. Ziel ist dabei, neue didaktische Methoden anzuwenden und hierbei die Möglichkeiten des E-Learnings im Internet zu nützen.<br /><br />Als Intention zu dieser Initiative geben die beiden Kardiologen die Vorteile des Mediums in diesem Bereich an. „Das Buch ist eigentlich ungeeignet zum Erlernen der Echokardiographie. Die Echokardiographie lebt vom bewegten Bild und im Buch bewegt sich nun einmal nichts. Wir verwenden auf unserer Plattform daher größtenteils Videomaterial. Aus unserer eigenen Lehr-Erfahrung wissen wir, wie wichtig Fall-Beispiele sind. Wir haben daher beim Erstellen der Inhalte für unsere Plattform größten Wert auf Fälle und Praxisnähe gelegt.“<br /><br />In der Zukunft sehen die Blogbetreiber ganz allgemein viele weitere Chancen, das Internet zu Lehrzwecken sinnvoll nutzen zu können, solange entsprechende Inhalte von den Universitäten selbst eingebracht werden und nicht über eine gewinnorientierte Industrie. „Das Lehrbuch spielt nicht mehr die Rolle wie früher. Information kann über das Internet viel direkter und schneller an den Endverbraucher gebracht werden und man kann sein Wissen schnell einem relativ großen Userkreis bekannt machen.“ Dieses Ziel haben sich die beiden Kardiologen auch für ihren eigenen Blog gesteckt, der zusätzlich als Diskussionsforum zum Thema Herzultraschall fungieren soll.<br /><br /><br />» <a href="http://www.123sonography.com/echocardiography/course" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Echokardiographie Blog</a></p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:34:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Bernd Binder, 1945 - 2010</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1455&#38;cHash=6196f90d0f</link>
			<description>Univ. Prof. Dr. Bernd Binder ist am 28. August 2010 nach langer Krankheit gestorben. Mit ihm...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 30-08-2010) Univ. Prof. Dr. Bernd Binder ist am 28. August 2010 nach langer Krankheit gestorben. Mit ihm verliert die Medizinische Universität Wien einen ihrer profiliertesten Wissenschafter und Lehrer.</b>&nbsp; <br /><br />In seiner mehr als 40-jährigen Karriere hat Bernd Binder eine lange Liste von bedeutenden wissenschaftlichen Beiträgen gemacht: Dazu gehörte unter anderem 1978 als postdoktoraler Stipendiat der&nbsp;Max-Kade-Foundation in Harvard mit Jocelyn Spragg und Frank Austen die Reinigung von t-PA (tissue plasminogen activator, dem Aktivator der Fibrinolyse). Die Verfügbarkeit von t-PA (in rekombinanter Form Alteplase genannt) hat die Therapie des Herzinfarkts revolutioniert. Sein Know-How um Gerinnungsfaktoren und Wachstumsfaktoren hat Bernd Binder auch zunächst in das Serotherapeutische Institut&nbsp; und später in die von ihm 1987 gegründete Firma Technoclone eingebracht. Das wissenschaftliche Interesse von Bernd Binder fokussierte sich in der Folge auf die Gefäßbiologie: Dieses Fach hat er auch auf der damaligen medizinischen Fakultät etabliert, 1996 wurde das entsprechende Institut gegründet, das zu den wissenschaftlich produktivsten der Fakultät bzw. späteren Medizinischen Universiät Wien gehörte. Herausragende wissenschaftliche Beiträge waren 1992 – gemeinsam mit Oswald Wagner und anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – der Nachweis, dass das Endothel sein Hormon Endothelin-1 in gerichteter Form als Gewebshormon freisetzt: Endothelin-1 wird vor allem in Richtung der glatten Muskelzellen und des Gewebes abgegeben und nur zu einem kleinen Teil ins Blut. Die Behandlung mit Endothelin-Antagonisten ist heute eine Säule der Therapie des Bluthochdrucks in den Lungegefäßen. <br /><br />Ein weiteres wichtiges Konzept, das von Bernd Binder entwickelt wurde, war die Signalfunktion des Urokinaserezeptors: Dieser ermöglicht einerseits die gerichtete Aktivierung von Plasminogen an der Zelloberfläche und damit das Eindringen von Zellen ins Gewebe, ein Umstand, der Krebszellen die Ausbreitung und Metastasierung ermöglicht. Andererseits liefert dieser Rezeptor auch ein das Zellwachstum stimulierendes Signal. Das Verständnis dieser Vorgänge stellt möglicherweise eine Grundlage für neue Strategien zur Krebsbehandlung dar. <br />&nbsp;<br />Bernd Binder war als akademischer Lehrer bekannt für seinen pointierten Stil und seinen hohen Anspruch; Studierende&nbsp;der Medizin waren von ihm bewegt, aber auch polarisiert: Die einen schwärmten von ihm und seinem wissenschaftlichen Zugang zum Physiologieunterricht, sodass sie ihm evaluatorische Höchstnoten gaben. Andere waren vom Feuerwerk seiner Ideen überfordert. Bernd Binder konnte zahlreiche Talente identifizieren und fördern. Zu seinen profilierten Schülerinnen und Schülern zählen unter anderem Oswald Wagner, Margarete Geiger, Johann Wojta, Norbert Leitinger, Kurt Huber und viele andere. <br />&nbsp;<br />Neben seinem Engagement für Wissenschaft und akademische Lehre war ihm aber auch die Entwicklung der Medizinischen Universität Wien, vorher der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, immer ein primäres Anliegen. Er war immer in deren höchsten kollegialen Gremien in höchst umsichtiger und produktiver Weise vertreten. Speziell zu erwähnen sind seine jährlich erstellten Rankings zum Forschungsoutput unserer Universität und von Vergleichsuniversitäten aus dem In- und&nbsp; Ausland. Ohne ihn würde die Medizinische Universität Wien sicher nicht dort stehen, wo sie heute steht. <br />Bernd Binder hinterlässt seine Frau und vier Kinder, von denen drei ebenfalls erfolgreich Wissenschaft betreiben, an der Medizinischen Universität Wien, der Columbia University (New York) und am Max-Planck Institut in München, die Tochter leitet die Firma Technoclone. <br /><br />Unsere Anteilnahme&nbsp;gilt der Familie. Als Kolleginnen und Kollegen bleibt nur ein Zitat aus der Marc Antons Rede: &quot;He was&nbsp;my friend, faithful and just to me&quot;.&nbsp; <br /><br /><br /><br /><br />POLAR SECRETION OF ENDOTHELIN-1 BY CULTURED ENDOTHELIAL-CELLS <br />Author(s): WAGNER OF, CHRIST G, WOJTA J, et al.<br />Source: JOURNAL OF BIOLOGICAL CHEMISTRY&nbsp;&nbsp; Volume: 267&nbsp;&nbsp; Issue: 23&nbsp;&nbsp; Pages: 16066-16068&nbsp;&nbsp; Published: AUG 15 1992 481<br /><br />PURIFICATION AND CHARACTERIZATION OF HUMAN VASCULAR PLASMINOGEN ACTIVATOR DERIVED FROM BLOOD-VESSEL PERFUSATES <br />Author(s): BINDER BR, SPRAGG J, AUSTEN KF<br />Source: JOURNAL OF BIOLOGICAL CHEMISTRY&nbsp;&nbsp; Volume: 254&nbsp;&nbsp; Issue: 6&nbsp;&nbsp; Pages: 1998-2003&nbsp;&nbsp; Published: 1979<br /><br />PROLIFERATION OF A HUMAN EPIDERMAL TUMOR-CELL LINE STIMULATED BY UROKINASE <br />Author(s): KIRCHHEIMER JC, WOJTA J, CHRIST G, et al.<br />FASEB JOURNAL&nbsp;&nbsp; Volume: 1&nbsp;&nbsp; Issue: 2&nbsp;&nbsp; Pages: 125-128&nbsp;&nbsp; Published: AUG 1987</p>]]></content:encoded>
			<category>Topstories</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 12:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ozon erhöht Allergie-Potenzial von Roggen</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1449&#38;cHash=e848c01261</link>
			<description>Studie der Medizinischen Universität Wien und des Austrian Institute of Technology zeigt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 23-08-2010) - Höhere Ozonwerte können das Allergie-Potenzial von Pflanzen steigern. Jedenfalls für Roggen haben Wissenschafter der Medizinischen Universität Wien und des Austrian Institute of Technology (AIT) diesen Zusammenhang nun nachweisen können. Die Arbeiten wurden vom Wissenschaftsfonds (FWF) unterstützt und in der Wissenschaftszeitschrift &quot;Journal of Allergy Clincal Immunology&quot; veröffentlicht.<br /></b><br />Das Team um Rudolf Valenta vom Zentrum für Pathophysiologie, Infektionlogie und Immunologie der MedUni Wien ließ dazu zwei verschiedene Roggensorten unter kontrollierten Umweltbedingungen wachsen. Für eine Gruppe der Pflanzen wurde die Ozonkonzentration zeitweise auf 79 ppb (Teile auf eine Milliarde) erhöht. Dieser Wert entspricht Spitzenwerten in der Bundeshauptstadt an heißen Tagen. Zum Vergleich, normale Ozonwerte liegen in Bodennähe bei rund 22 ppb.<br /><br />Nach Reifung der Pollen wurden diese auf den Gehalt an Eiweißstoffen (Proteinen) analysiert, diese gelten als Auslöser von Allergien. Dabei zeigten sich nicht nur die generellen Proteingehalte bei den Ozon-belasteten Pflanzen erhöht. Gerade auch bekannte Allergene konnten in höheren Konzentrationen nachgewiesen werden als in den unbelasteten Roggensorten.<br /><br />Nachdem &quot;mehr Allergen&quot; aber nicht automatisch &quot;mehr Allergien&quot; bedeutet, haben die Forscher noch weitere Untersuchungen angestellt und die Proteinextrakte der verschiedenen Pflanzen mit sogenannten IgE-Antikörpern von Allergiepatienten konfrontiert. IgE-Antikörper sind für die Entstehung von Allergien im menschlichen Körper relevant.<br /><br />Auch bei diesen Versuchen war das Ergebnis klar: Die Proteinextrakte der mit Ozon gestressten Pflanzen zeigten eine stärkere Reaktion mit den IgE-Antikörpern als jene der Kontrollgruppe. Daraus schließen die Wissenschafter, dass der steigende Ozongehalt der Bodenluft für die in den vergangenen Jahren weiter steigende Zahl an Allergieerkrankungen mitverantwortlich sein kann.</p>]]></content:encoded>
			<category>Topstories</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 16:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lungenkrebs: Ansatz für neue Kombinationsbehandlung</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1446&#38;cHash=1ee400e1a5</link>
			<description>(Wien, 23-08-2010) Eine Ursache für das häufige Versagen von innovativen Chemotherapien gegen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 23-08-2010) Eine Ursache für das häufige Versagen von innovativen Chemotherapien gegen Lungenkrebs hat ein internationales Wissenschafterteam mit wesentlicher Beteiligung des Ludwig Boltzmann Instituts für Krebsforschung (LBI-CR) und des Instituts für klinische Pathologie der Medizinischen Universität Wien ausgeforscht. Es ist ein bekannter Entzündungsfaktor, der die Krebszellen vor dem Angriff der Therapie schützt. Die Arbeiten unter der Federführung des Cold Spring Harbor Laboratory (US-Bundesstaat New York) wurden in der renommierten Wissenschaftszeitschrift &quot;PNAS&quot; veröffentlicht.<br /></b><br />Um Lungenkrebs medikamentös und zielgerichtet zu bekämpfen, machen sich MedizinerInnen den Umstand zunutze, dass in den Krebszellen ein Rezeptor namens &quot;Epidermal Growth-Factor Receptor&quot; EGFR besonders oft mutiert und hochaktiv ist. &quot;Eine Blockade der Rezeptoren mittels der Thyrosin-Kinase-Hemmer 'Erlotinib' oder 'Gefitinib' bringt so Tumorzellen in mehr als 80 Prozent der PatientInnen zum Absterben&quot;, erklärte Lukas Kenner vom LBI-CR und Professor an der MedUni Wien gegenüber der APA.<br /><br />Die Therapie verliert selbst bei guter anfänglicher Wirkung oft rasch an Kraft. Das Forscherteam hat jetzt einen Grund dafür entdeckt: Die Produktion des Entzündungsfaktors Interleukin-6 (IL-6) schützt die Krebszellen vor dem Angriff der Thyrosin-Kinase-Hemmer. So kann der Krebs wieder weiterwachsen. Dabei baut sich sogar ein Teufelskreis auf: Je mehr Zellen überleben, desto mehr IL-6 wird von Tumorzellen und Entzündungszellen produziert.<br /><br />&quot;Unterdrückt man nun IL-6 oder dessen Rezeptor (IL-6R) könnte man die Wirksamkeit von innovativen Therapien wieder herstellen&quot;, so Kenner. Gegen IL-6 gibt es bereits zugelassene Medikamente, für eine Kombitherapie müssten daher auch keine jahrelangen Zulassungsverfahren durchlaufen werden. Die Ergebnisse wurden an Tiermodellen, Tumorproben von betroffenen PatientInnen und auch an Kulturen von menschlichen Krebszellen erzielt.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 12:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Spezialausgabe von „RNA Biology“ unter der Leitung von Andrea Barta</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1444&#38;cHash=c684472e44</link>
			<description>(Wien, 23-08-2010) Eine von Univ. Prof.in Dr.in Andrea Barta (Max F. Perutz Laboratories der MedUni...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 23-08-2010) Eine von Univ. Prof.in Dr.in Andrea Barta (Max F. Perutz Laboratories der MedUni Wien) gemeinsam mit Univ. Prof. Dr. Daniel Schümperli (Universität Bern, Schweiz) editierte Spezialausgabe des Journals ‚RNA Biology’ präsentiert die aktuellsten Erkenntnisse zum Thema „Alternatives Spleißen“ und seinen maßgeblichen Einfluss auf die menschliche Gesundheit.<br /><br /></b>Alternatives Spleißen ist ein natürlicher Vorgang, bei dem durch Variation der Geninformation einer Zelle weit mehr Proteine erzeugt werden können, als es durch die eigentliche Genanzahl möglich wäre. Dies geschieht über die mRNA (Messenger Ribonuclein Acid), einer Botenribonukleinsäure, die aus den rund 33.000 Genen des Menschen die enthaltenen Informationen kopiert und anschließend zur Erzeugung der menschlichen Proteine herangezogen wird, von denen es mehrere hunderttausend gibt. Dabei werden einige Teile der RNA-Kopie des Gens entfernt oder neu angeordnet, was auch zu Gendefekten und damit zu schweren Erkrankungen führen kann.<br /><br />Bestimmte Gen-Sequenzen, sogenannte „Introns“, werden beim Alternativen Spleißen immer entfernt, andere Sequenzen, welche die Information für die Proteine enthalten, werden „Exons“ genannt und können unterschiedlich angeordnet werden. Alternatives Spleißen stellt somit einen ‚Trick’ höherer Lebewesen dar, die Informationsdichte ihrer DNA zu vervielfachen und ist entsprechend weit verbreitet: Über 95% jener menschlichen Gene, die mehrere Introns enthalten, durchlaufen alternatives Spleißen.<br />Zudem sind Mutationen in der mRNA wesentlich häufiger als auf DNA Ebene und können daher zahlreiche Krankheitsbilder verursachen oder beeinflussen. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass sich bis zu 50% der mit Krankheiten assoziierten Mutationen beim Menschen auf fehlerhafte Muster beim alternativen Spleißen zurückführen lassen.<br /><br />Zusammen mit Daniel Schümperli hat Andrea Barta nun als Editor im renommierten Fachmagazin RNA Biology in einer Sonderausgabe 13 topaktuelle Fachbeiträge zu unterschiedlichen Aspekten des Themas zusammengestellt. Die Artikel geben Einblick in den aktuellen Stand der Forschung und beleuchten die Bedeutung des alternativen Spleißens unter anderem für das Verständnis und die Erforschung von Krebs, Muskeldystrophien, neurodegenerativen Störungen und Autoimmunerkrankungen.<br /><br />Die meisten Autoren des Special Issue sind Mitglieder von EURASNET (European Alternative Splicing Network), einem von der Europäischen Union geförderten ‚Network of Excellence’ aus 40 europäischen Forschungsgruppen, dem auch die Arbeitsgruppe von Andrea Barta angehört. Im Rahmen von EURASNET hat Andrea Barta auch eine allgemeinverständliche Broschüre verfasst, die die Bedeutung von alternativem Spleißen für die Entwicklung des Menschen und für die Entstehung von Krankheiten beschreibt: „Alternatives Spleißen – Die vielen Gesichter der Gene“.<br /><br /><br />» Link zur Publikation: <a href="http://www.landesbioscience.com/journals/rnabiology/toc/volume/7/issue/4/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >RNA Biology: „Alternative Splicing and Disease”<br /><br /><br /></a>» Anforderung Broschüre <a href="mailto:communications@mfpl.ac.at" title="Opens window for sending email" class="mail" >„Alternatives Spleißen – Die vielen Gesichter der Gene“</a></p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 09:47:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Prof. Dr. Werner Brannath erhält Professur in Bremen</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1441&#38;cHash=302f453197</link>
			<description>(Wien, 19-08-2010) Anfang August trat Ao.Univ. Prof. Mag. Dr. Werner Brannath vom Institut für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 19-08-2010) Anfang August trat Ao.Univ. Prof. Mag. Dr. Werner Brannath vom Institut für Medizinische Statistik des Zentrums für Medizinische Statistik, Informatik und Intelligente Systeme der MedUni Wien die Stelle eines W3-Professors an der Universität Bremen an, wo er auch die Leitung der Abteilung für Angewandte Statistik und Biometrie am Fachbereich Mathematik übernimmt. Er wurde unter den zahlreichen BewerberInnen “primo et unico loco“ gereiht.<br /><img width="170" src="uploads/RTEmagicC_Photo_WernerBrannath_web.jpg.jpg" alt="Prof. Werner Brannath" height="248" style="PADDING-RIGHT: 5px; PADDING-LEFT: 5px; FLOAT: right; PADDING-BOTTOM: 5px; PADDING-TOP: 5px" /><br /></b>Werner Brannath, geboren 1966 in Karlsruhe, studierte Physik und Mathematik in Karlsruhe und Wien und promovierte 1997 in Mathematik an der Universität Wien. Während seiner Promotionszeit war er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Statistik der Universität Wien. Im August 1998 wechselt er an das Institut für Medizinische Statistik der Medizinischen Fakultät unter der Leitung von Prof. Bauer, wo er im April 2005 habilitierte. Von 2001 bis 2002 war er mit einem Erwin-Schrödinger-Auslandsstipendium zum Thema „Resampling bei Konfidenzintervallen für adaptive Designs“ am Department of Statistics der Stanford University beschäftigt.<br /><br />Neben einer Vielzahl von Kooperationen mit MedizinerInnen im Rahmen von klinischen Studien und seinen Tätigkeiten als Gutachter der Tierversuchskommission der MedUni Wien und der Ethikkommission der Stadt Wien hat er sich wissenschaftlich vor allem mit multiplen Testproblemen und adaptiven Studiendesigns beschäftigt. Auf diesen Gebieten gilt Werner Brannath mittlerweile weltweit als einer der führenden Experten.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 09:38:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Multiresistente Bakterien können vermieden werden</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1437&#38;cHash=4433ca1f26</link>
			<description>Um ein Auftreten multiresistenter Bakterien zu verhindern oder einzudämmen, ist ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 18-08-2010) Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, stellen bei der Behandlung in Krankheitsfällen ein Problem dar. Um ein Auftreten dieser Bakterien bereits im Vorfeld einer möglichen Krankheit zu verhindern oder einzudämmen, ist ein verantwortungsbewusstes Handeln der ÄrztInnen beim Einsatz von Breitspektrumantibiotika gefordert. Bei übertriebener Verabreichung können Resistenzen hervorgerufen werden, wie es aktuell bei den „NDM-1 Bakterien“ der Fall ist. Auch die Einhaltung der Hygienevorschriften in Spitälern ist eine notwendige Vorraussetzung, um eine Verbreitung zu verhindern.<br /><br /></b>Am häufigsten sind es gewöhnliche Darmbakterien, die gegen herkömmliche Antibiotika resistent werden. Menschen mit einem intakten Immunsystem können solche Bakterien ein Leben lang in sich tragen, ohne jemals zu erkranken. Erst durch den Einsatz&nbsp; von Antibiotika werden schwächere Bakterien zwar abtötet, die verbleibenden jedoch insofern gestärkt, indem sie sich anschließend besser vermehren können. Außerdem sind sie durch Genmutation in der Lage, die Wirkungsweise von Antibiotika später gänzlich auszuhebeln, wie beispielsweise durch Entwicklung des NDM-1 Gens. Im Falle einer Infektion durch solche Bakterien sind daher die gängigen Medikamente wirkungslos und spezielle Antibiotika entweder nicht vorhanden oder sie gehen mit schweren Nebenwirkungen einher.<br /><br />„Das Auftreten von NDM-1 tragenden Enterobakterien ist die Folge des übermäßigen Einsetzens von Penemen, den derzeit potentesten und im Krankenhaus am häufigsten verwendete Antibiotikagruppen. Fachleute haben immer davor gewarnt, die Peneme als Ersttherapie einzusetzen, denn bei der Resistenzentwicklung gilt das Motto: The more you use it, the earlier you loose it. Durch den unüberlegten Einsatz von Penemen in Schönheitskliniken in Pakistan ist es jetzt zur Ausbildung der Neu-Delhi-Metalloproteinase in Enterobakterien gekommen und PatientInnen haben diese Erreger nach Europa mitgebracht. Bakterien, die dieses Enzym ausbilden, sind gegen alle diese Antibiotika resistent,“ erklärt der Leiter der Klinischen Abteilung für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin an der MedUni Wien, Univ. Prof. DDr. Wolfgang Graninger.<br /><br />„Die Verbreitung kann nur durch Hygienemaßnahmen und die Nichtverwendungen von Penemen im Routinebetrieb gestoppt werden. Um die Ausbreitung zu verhindern muss wiederum vor allem in den Spitälern auf ein hygienisches Umfeld geachtet werden. Durch die hohe Dichte an Bakterien, welche naturgemäß durch die vielen PatientInnen entsteht, erhöht sich auch entsprechend das Risiko einer Ansteckung. Hier kann nur die Einhaltung strenger Hygienevorschriften helfen, den Bakterien den Nährboden zu entziehen und so ihre Ausbreitung zumindest einzudämmen. PatientInnen aus Indien und Pakistan sollten zudem von Beginn an isoliert werden. Auch Reserveantibiotika wie Tigecyclin sollten nur nach Rücksprache mit Infektionsspezialisten verwendet werden.<br />Multiresistente Erreger können nur durch eine kluge Antibiotikaverwendung vermieden werden. In der Universitätsklinik AKH wurden entsprechende Schritte schon vor einigen Jahren gesetzt, mit Hinblick auf die Verwendung der Peneme müssen diese jedoch verschärft werden.“ fordert Graninger abschließend.</p>]]></content:encoded>
			<category>Topstories</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 12:31:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Informationsoffensive Mastozytose</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1435&#38;cHash=5bd52c980b</link>
			<description>(Wien, 16-08-2010) Die Mastozytose ist eine nicht heilbare Erkrankung, die oft jahrzehntelang...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 16-08-2010) Die Mastozytose ist eine nicht heilbare Erkrankung, die oft jahrzehntelang gutartig verläuft und kaum zu diagnostizieren ist. Bei Ausbruch kann sie jedoch zu schweren Schädigungen führen, in seltenen Fällen sogar tödlich sein. Eine ForscherInnengruppe der MedUni Wien um Ao. Univ. Prof. Dr. Peter Valent, die sich seit Jahren mit der Mastozytose beschäftigt und international federführend ist, lädt Betroffene und InteressentInnen am 4. September zu einer Informationsveranstaltung mit namhaften ExpertInnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.<br /><br /></b>Bei der Mastozytose kommt es zu einer Anhäufung von bestimmten Zellen des menschlichen Immunsystems, den sogenannten Mastzellen, meist im Bereich der Haut und der inneren Organe. Diese bewirken einen erhöhten Histaminstoffwechsel und verursachen einen Umbau oder auch Abbau der Knochen, beeinflussen das Herz-Kreislaufsystem negativ und können in seltenen Fällen sogar zu einer tödlichen Leukämie führen.<br /><br />Da die Mastozytose meist jahrelang gutartig verläuft, ist sie nur sehr schwer diagnostizierbar, erschwerend kommt hinzu, dass auch die Symptome sehr vielfältig auftreten können – von Hautveränderungen bis zu Kopfschmerzen - und kein einheitliches Krankheitsbild vorhanden ist. Die Krankheit ist zudem bis heute unheilbar, es kann lediglich eine Behandlung der Symptome erfolgen und eine weitere Ausbreitung eingedämmt werden.<br /><br />Mit dem ForscherInnenteam rund um Ao.Univ. Prof. Dr. Peter Valent hat sich an der MedUni Wien ein international anerkanntes Kompetenzzentrum zu diesem Thema entwickelt, das sich seit etlichen Jahren mit der Mastozytose und ihren Behandlungsmöglichkeiten beschäftigt. Sowohl die Definitionen als auch die Klassifikationen der WHO (World Health Organization) zu dieser Krankheit beruhen auf der Arbeit dieser Forschungsgruppe, die inzwischen auch ein gesamteuropäisches Forschungsnetzwerk koordiniert (ECNM – European Competence Network on Mastocytosis ). Neben der Erforschung von Möglichkeiten zur Früherkennung und Diagnostik sowie der Therapie ist ein weiteres Ziel dieser ExpertInnen, den betroffenen PatientInnen und deren Angehörigen, aber auch den behandelnden ÄrztInnen stets die bestmöglichen und aktuellsten Informationen zukommen zu lassen.<br /><br />Im Rahmen dieser Initiative organisieren die Wiener ExpertInnen am 4. Sep. eine Informationsveranstaltung, die sich in erster Linie an die Betroffenen richtet und für alle Interessierten offen und kostenlos zugänglich ist. Neben Vorträgen von namhaften ExpertInnen auf diesem Gebiet besteht auch die Möglichkeit, Fragen an die anwesenden ÄrztInnen zu stellen beziehungsweise sich untereinander auszutauschen.<br /><br /><br /><b>Informationsveranstaltung Mastozytose<br /></b>Samstag, 4. September 2010, ab 14 Uhr<br />Renaissance Hotel Penta, Imperial Riding School Vienna, 1030 Wien</p>
<p class="bodytext">14:00&nbsp;Begrüßung und Einleitung, Peter Valent<br />14:30&nbsp;Mediator-Symptome und Therapie, Friedrich Wimazal<br />15:00&nbsp;Besprechung und Fragen an die Experten<br />15:30&nbsp;Pause<br />16:00&nbsp;Aktuelle Probleme zu Diagnostik und Therapie aus der Sicht der Patienten/innen: ein Pilot-Projekt, Andrea König<br />16:30&nbsp;Gemeinsame Besprechung und Formulierung der wichtigsten Fragen (unmet medical need)<br />17:30&nbsp;Vorstellung des ECNM Register-Projektes, Wolfgang R. Sperr<br />18:00&nbsp;Zusammenfassung und Ausblick in die Zukunft, Peter Valent<br />18:20&nbsp;Buffet und Ende der Veranstaltung</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 09:45:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Atherosklerose durch geringste Bleibelastung</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1433&#38;cHash=696af368ce</link>
			<description>Blei wirkt bereits in Mengen weit unter den Richtwerten gesundheitsschädlich und ist ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 11-08-2010) Blei wirkt bereits in Mengen weit unter den Richtwerten gesundheits-schädlich und ist ein ernsthafter Risikofaktor für Herzkreislauf-erkrankungen. Wissenschafter-Innen der MedUni Wien konnten im Rahmen ihrer Forschungen auch erstmals den Wirkungsmechanismus des giftigen Metalls auf die menschlichen Blutgefäßwände beschreiben.</b> <br /><br />Obwohl Herzkreislauferkrankungen die führende Todesursache weltweit darstellen (in Österreich über 50%) und zahlreiche Risikofaktoren für diese Erkrankungen beschrieben sind, wird geschätzt, dass noch immer bis zu 25% aller Herzkreislauferkrankungen durch die bekannten Risikofaktoren nicht erklärt werden können.<br /><br />Aus diesem Grund beschäftigt sich die Arbeitsgruppe um Priv. Doz. Dr. David Bernhard an der Universitätsklinik für Chirurgie (Chirurgische Forschungslaboratorien, Abteilung Herzchirurgie) seit mehreren Jahren mit der Suche nach neuen - bisher unbekannten - Risikofaktoren. Ein besonderes Augenmerk wurde hierbei auf Metalle gelegt. Dr.in Iris Zeller, die in Bernhards Gruppe forscht, konnte nun in einer Humanstudie mit jungen Probanden Blei als solchen Risikofaktor identifizieren und auch seine Wirkungsweise beschreiben.<br /><br />Demnach führen Bleiwerte im Blutserum, die deutlich unter den derzeit geltenden Richtwerten liegen, bereits zu Veränderungen der Blutgefäßwände, die als Vorstufen der Atherosklerose gelten. Auch der zu Grunde liegende Pathomechanismus konnte detailliert dargestellt werden: Nachdem Blei in die Blutbahn gelangt ist und von Endothelzellen (erste, dem Blutstrom zugewandte Zellschicht – „Intima“) aufgenommen wurde, aktiviert es den Transkriptionsfaktor Nrf2. Die Nrf2 Aktivierung durch Blei führt zur Synthese von Interleukin-8 (IL-8), das von Endothelzellen freigesetzt wird. Dieses IL-8 stimuliert wiederum die Wanderung von Glatten Muskelzellen aus einer tiefer liegenden Schicht („Media“) der Blutgefäßwand in die Intima und führt zu deren Verdickung und Umbau. Dieser Vorgang stellt ein zentrales Element in der Entstehung der Atherosklerose dar.<br /><br />Obwohl die gesundheitsschädliche Wirkung von Blei seit langem bekannt ist und das Schwermetall Rang Zwei unter den gefährlichsten Substanzen einnimmt, findet es sich heute nach wie vor in Industrieabgasen (Kohleverbrennung), Wasserleitungsrohren älterer Gebäude, in Lacken, Farben usw., weshalb die Bedeutung als Risikofaktor für Herzkreislauferkrankungen unterstrichen wird. In dieser Verbreitung sieht Studienautor Bernhard die hohe Relevanz der Ergebnisse: „Basierend auf dieser Studie sollte die Exposition mit Blei als Riskofaktor für Herzkreislauferkrankungen auch bei geringen Konzentrationen des Metalls neu bewertet werden“. Die Arbeit wurde im international renommierten Fachmagazin ATVB (Arteriosclerosis, Thrombosis, and Vascular Biology) veröffentlicht.<br /><br />» Bild: <i>Gezeigt ist ein Schnitt durch eine menschliche Arterie, die in Organkultur mit Blei behandelt wurde. Die dunkle gewellte Linie ist die sogenannte &quot;basale Lamina&quot;, welche die Intima von der Media trennt. Glatte Muskelzellen sind rot gefärbt. Muskelzellen zwischen der basalen Lamina und dem unteren Gefäßrand (das Gefäßlumen ist im unteren Bildteil) wurden durch Blei zur Wanderung stimuliert. Diese Zellen fehlen in unbehandelten Kontrollen. Bildbreite = ca. 150µm</i><br /><br />» <a href="http://atvb.ahajournals.org/cgi/content/abstract/ATVBAHA.110.211011v1" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Originalarbeit</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Topstories</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 10:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>MedUni Wien Vorreiter bei Postgraduellen Universitätslehrgängen</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1428&#38;cHash=08b6b5a267</link>
			<description>Mit Universitätslehrgängen (ULGs) für Gender Medicine und Traditioneller Chinesischer Medizin setzt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 05-08-2010) Mit Universitäts- lehrgängen (ULGs) für Gender Medicine und Traditioneller Chinesischer Medizin setzt die MedUni Wien neue Landmarks in der europäischen Universitäts- landschaft. Die beiden ULGs sollen ähnlich wie die renommierten Lehrgänge für „Toxikologie“, „Clinical Research“ oder “Interdisziplinäre Schmerzmedizin“ ExpertInnen auf Top-Niveau ausbilden.<br /><br /></b>Mit insgesamt 15 postgraduellen Universitätslehrgängen, von der Klinischen Forschung über Toxikologie oder Interdisziplinärer Schmerzmedizin bis hin zur Zahnmedizinischen Hyponose oder Health Care Management ist das Weiterbildungsangebot an der MedUni Wien quantitativ wie auch qualitativ europäische Spitze. In den nächsten Wochen starten zudem gleich zwei Lehrgänge, die in Europa einzigartig sind: Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Gender Medicine.<br /><br /><b>Gender Medicine - ExpertInnen</b><br />Kompetenzen in Gender-Medicine, sowohl im Bereich der Grundlagenforschung, als auch im Bereich Public Health und Gesundheitspolitik, werden unter der Leitung von Univ. Prof.in Dr.in Alexandra Kautzky-Willer vermittelt. Die umfassende medizinische postpromotionelle Ausbildung im Bereich „Geschlechtsspezifische Medizin“ vermittelt umfangreiches Wissen über Frauen- und Männergesundheit gemäß dem bio-psycho-sozialen Modell von Gesundheit und Krankheit, sowie geschlechtssensible Haltungen und klinische Fertigkeiten. Dabei spielt die Praxisnähe eine ebenso bedeutende Rolle wie das hohe wissenschaftliche Niveau. <br />Ziel der viersemestrigen Ausbildung für berufserfahrene Fachkräfte mit einer medizinischen Ausbildung ist die Vermittlung jenes Wissens, das sowohl in der Forschung als auch im klinischen Bereich und der täglichen Praxis dazu beiträgt, auf die individuellen, geschlechtsspezifischen Bedürfnisse von Frauen und Männern im Gesundheitsbereich besser eingehen zu können und damit die Qualität nachhaltig zu verbessern. Der Lehrgang schließt mit einem Master of Science (MSc.) ab.<br /><br /><b>Evidenzbasierte TCM</b><br />Bei der seit Jahrtausenden praktizierten Traditionellen Chinesischen Medizin werden Krankheiten im Gegensatz zur westlichen Medizin nach einem holistischen Prinzip diagnostiziert und die entsprechenden Therapien darauf aufgebaut. Dieses Wissen und die zugrunde liegenden Prinzipien werden jetzt im Rahmen des neuen Universitätslehrganges unter der Leitung von Priv. Doz.in Dr.in Yan Ma vermittelt. Dabei werden sowohl die Gegensätze als auch der komplementäre Ansatz zur westlichen Medizin herausgearbeitet. Weiters werden die modernen Ansätze von TCM präsentiert und Qualitätsstandards der jeweiligen Kräutermischungen und Präparate im Rahmen der gültigen Rechtslage diskutiert. <br />„TCM muss auf den Universitäten gelehrt werden“, erklärt Yan Ma, die neben ihrer Ausbildung in TCM auch einen Doktor in Biochemie besitzt, „denn außerhalb von staatlichen Bildungseinrichtungen gibt es zu viele Übersetzungsfehler und Halbwahrheiten.“<br />Der berufsbegleitende Lehrgang erstreckt sich über fünf Semester und schließt ebenfalls mit einem Master of Science ab.<br /><br />Mit diesen aktuellen Lehrgängen erweitert die MedUni Wien ihr umfangreiches Weiterbildungsangebot um zwei Bereiche, die europaweit nur hier auf diesem hohen wissenschaftlichen Niveau betreut werden. Das gilt auch für den Lehrgang Toxikologie, der jedoch bereits seit 1993 an der MedUni Wien abgehalten wird, und zu den international renommiertesten Ausbildungen zählt.<br /><br /><b>Toxikologie auf Top-Niveau<br /></b>Dank des hohen Ausbildungsniveaus dieses MedUni Wien Lehrgangs sind die erfolgreichen AbsolventInnen u.a. im Bereich der pharmazeutisch-chemischen Industrie, internationalen Behörden und Institutionen tätig. Nach einer insgesamt mindestens fünfjährigen toxikologischen Tätigkeit kann zudem die nationale und internationale Anerkennung als „Registrierte(r) Toxikologe/in“ durch die&nbsp; ASTOX (Austrian Society of Toxicology) und als “EUROPEAN Registered Toxicologist“ durch die EUROTOX beantragt werden.<br />Während des sechssemestrigen Lehrgangs, der mit einem Master of Science (MSc.) abschließt, werden durch das ausgesuchte internationale Lehrpersonal die theoretischen und praktischen Kenntnisse vermittelt, die befähigen, potentielle Schadwirkungen chemischer Substanzen auf den Menschen und seine Umwelt aufzudecken und zu bewerten, die Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts zu bestimmen (Risikoabschätzung) und effektive Schutzmaßnahmen&nbsp; zu entwickeln (Risikomanagement). Dazu greift die Toxikologie oder „Science of Chemical Safety“ auf SpezialistInnen verschiedenster Tätigkeitsfelder zurück, wie Arzneimittelentwicklung, Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Arbeits-, Gerichts- oder Umweltmedizin.<br /><br />Eine Bewerbung zu einzelnen Lehrgängen ist derzeit noch möglich. Eine Übersicht über alle an der MedUni Wien angebotenen postgraduellen Angeboten mit zusätzlichen Informationen finden Sie unter<br /><br />» <a href="http://www.meduniwien.ac.at/studienabteilung/content/studium-lehre/weiterbildung/universitaetslehrgaenge/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Universitätslehrgänge der MedUni Wien</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Topstories</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 11:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fabien Martins neuer Geschäftsführer der Max F. Perutz Laboratories</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1425&#38;cHash=2219538691</link>
			<description>(Wien, 03-08-2010) Mit 1. August 2010 übernimmt Fabien Martins (41) die kaufmännische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="align-left"><b>(Wien, 03-08-2010) Mit 1. August 2010 übernimmt Fabien Martins (41) die kaufmännische Geschäftsführung der Max F. Perutz Laboratories (MFPL), einem Tochterunternehmen der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien. <br /><img width="198" src="uploads/RTEmagicC_Fabien_Martins_MFPL_web_02.jpg.jpg" alt="Fabien Martins" height="289" style="PADDING-RIGHT: 5px; PADDING-LEFT: 5px; FLOAT: right; PADDING-BOTTOM: 5px; PADDING-TOP: 5px" /><br /></b>Der gebürtige Franzose verfügt über eine kaufmännische Ausbildung sowie langjährige Berufserfahrung im Management- und Finanzbereich. Er folgt Harald Hochreiter nach, der die MFPL seit ihrer Gründung 2005 begleitet hat. Vor seinem Wechsel zu den MFPL war Fabien Martins als CEE Finance Director bei Eurofins tätig, einem europaweit agierenden Labordienstleister. Weitere wichtige Stationen seiner beruflichen Laufbahn: acht Jahre bei der ThyssenKrupp AG, mehrere Jahre bei der Unternehmensberatung KPMG in Deutschland sowie in verschiedenen Unternehmen der chemischen Industrie und der Medizintechnik.<br /><br />&quot;Seine breite Erfahrung im Management- und Finanzbereich wird den MFPL helfen, sich auch weiterhin so gut zu entwickeln wie in den vergangenen fünf Jahren&quot;, ist Graham Warren, Scientific Director der MFPL, überzeugt.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 12:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gezielter Angriff auf lymphatische Leukämie möglich</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1422&#38;cHash=e21d3d0160</link>
			<description>Dr. Medhat Shehata konnte in einer im Fachjournal „Blood“ veröffentlichten Arbeit zeigen, wie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 30-07-2010) Dr. Medhat Shehata von der Universitätsklinik für Innere Medizin I, Klinische Abteilung für Hämatologie / Hämostaseologie an der MedUni Wien konnte in einer im Fachjournal „Blood“ veröffentlichten Arbeit zeigen, wie Krebszellen bei der lymphatischen Leukämie gezielt zum Absterben gebracht werden können, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen. Diese zielgerichtete und für den Menschen schonende Therapie kann schon bald in den klinischen Alltag einfließen.<br /><br /></b>Das die Tumorzelle umgebende Milieu (Microenvironment) spielt eine wesentliche Rolle für ihr Überleben. Die genauen Mechanismen auf der molekularen Ebene sind dabei noch weitgehend unbekannt, dennoch konnten Medhat Shehata und sein Team hier einen wesentlichen Schritt im Kampf gegen lymphatische Leukämie erreichen.<br /><br />In einem Ko-Kultur System (Tumor und Milieu) wurde beobachtet, dass der Signalaustausch bei lymphatischer Leukämie (CLL) zwischen Zelle und Umgebung maßgeblich über bestimmte Enzyme (PI3-Kinase) stattfindet. Mittels gezielter pharmakologischer bzw. genetischer Unterbrechung dieses Signalwegs und gleichzeitiger Aktivierung eines Tumorsuppressorgens (PTEN Gen), wird der programmierte Zelltod der Tumorzelle herbeigeführt, ohne die umliegenden gesunden Gewebszellen in Mitleidenschaft zu ziehen.<br /><br />Erste Studien zeigen auf, wie die PI3 Kinase beeinflusst werden kann, um die Tumorzellen gezielt zum Absterben zu zwingen. Diese punktgenaue Therapie würde auch durch die Schonung der gesunden Zellumgebung besonders effektiv sein. Ein besonderer Vorteil des Ko-Kultur Systems ist, dass verlässliche Resultate erzielt werden können und somit eine mögliche Alternative für Tierversuche geschaffen wird.<br /><br />„Wir hoffen, dass bereits in wenigen Jahren Ergebnisse vorliegen, die klinisch umgesetzt werden können. Das wäre ein Durchbruch bei der Therapie der lymphatischen Leukämie und möglicherweise anderer Krebsarten.“ meint Medhat Shehata zu den mittelfristigen Zukunftsperspektiven.<br /><br />Shehatas Arbeit wurde kürzlich auch im international anerkannten Fachjournal „Blood“ veröffentlicht:<br /><br />» <a href="http://bloodjournal.hematologylibrary.org/cgi/content/abstract/blood-2009-10-248054v1?maxtoshow=&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;fulltext=Reconstitution+of+PTEN+activity+by+CK2+inhibitors+&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;sortspec=relevance&amp;resourcetype=HWCIT" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Publikation Abstract<br /><br /></a>» <a href="http://bloodjournal.hematologylibrary.org/cgi/reprint/blood-2009-10-248054v1" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Publikation PDF</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Topstories</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 10:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Medizin-Aufnahme: Wieder geringe Frauen-Erfolgsquote</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1419&#38;cHash=1e2c0b7f97</link>
			<description>(Wien, 29-07-2010) Die Frauen-Erfolgsquote bei den Aufnahmetests für das Medizin-Studium ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 29-07-2010) Die Frauen-Erfolgsquote bei den Aufnahmetests für das Medizin-Studium ist unverändert niedrig geblieben. Von den insgesamt 1.500 Studienplätzen gehen 643 an Frauen (43 Prozent), im Vorjahr waren es 666 (44 Prozent). Die Frauenquote bei den Testteilnehmern lag dagegen noch bei 55 Prozent (2009: 56 Prozent).</b><br /><br />An der Medizin-Uni Wien waren Anfang Juli rund 56 Prozent der Testteilnehmer Frauen (2009: ebenfalls 56 Prozent), nach der nun erfolgten Auswertung beträgt die Frauenquote bei den zum Studium Zugelassenen nur mehr 42 Prozent. (2009: 43,5 Prozent). <br /><br />An der Medizin-Uni Innsbruck und der Medizin-Uni Graz, deren Ergebnisse in der Vorwoche veröffentlicht wurden, zeigt sich ein ähnliches Bild: In Graz waren heuer 54 Prozent der Testteilnehmer weiblich (2009: 58 Prozent), geschafft haben es nur 43 Prozent (2009: 46 Prozent).<br /><br />Von den Innsbrucker Testteilnehmern waren 54 Prozent Frauen (2009: 55 Prozent), bei den Zugelassenen waren es wie im Vorjahr 44 Prozent.<br /><br />Auch die Quoten für ausschließlich die österreichischen Bewerber sehen ähnlich aus: In Wien lag die Frauenquote bei den Testteilnehmern bei 56,5 Prozent und bei den Aufgenommenen bei 42,3 Prozent. In Innsbruck lautete das Verhältnis 55 Prozent (Teilnehmerinnen) zu 44 Prozent (Frauenanteil bei den Zugelassenen), in Graz 56 (Testteilnehmerinnen) zu 43 (Frauenanteil bei den Zugelassenen).<br /><br />Die Frauen-Erfolgsquote ist an allen drei Unis also in etwa gleich gering, obwohl unterschiedliche Multiple-Choice-Testverfahren angewendet werden: Die Medizin-Unis Wien und Innsbruck verwenden den &quot;Eignungstest für das Medizinstudium&quot; (EMS), der Studien-Fähigkeiten wie medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, Umgang mit Zahlen etc. abfragt. Die Medizin-Uni Graz setzt dagegen auf einen Wissenstest in den Grundlagenfächern Biologie, Chemie, Physik und Mathematik sowie auf Textverständnis. Erstmals wurde in Graz heuer außerdem die Sozialkompetenz erhoben, die zu zehn Prozent zum Gesamtergebnis beitrug.<br /><br />In Wien war es heuer vor allem auffällig, dass erstmals auch die Testteilnehmerinnen aus EU-Ländern (vor allem Deutschland) sowohl im Vergleich mit ihren männlichen EU-Kollegen als auch im Vergleich zu den Österreicherinnen signifikant schlechter abgeschnitten haben.<br /><br />An der Medizin-Uni Wien hieß es auf APA-Anfrage, dass diese Entwicklung &quot;schwierig zu deuten&quot; sei. Eine Erklärung sei, dass die Teilnehmer aus Deutschland natürlich nicht die Top-Leute ihres Landes seien, weil sie wegen des dort nicht geschafften Numerus Clausus nach Österreich ausweichen. &quot;Das hat aber für die letzten Jahre auch gegolten.&quot; Aufschlüsse über die Gründe für die geringe Frauenerfolgsquote erwartet sich die Uni nun im September von in den Mittelschulen durchgeführten Befragungen von Schülern.<br /><br />Bei den absoluten Spitzenleistungen sind die Frauen-Erfolge etwas besser:<br />Beim EMS hat eine Österreicherin das beste Testergebnis geschafft, unter den ersten sechs hält sich das Geschlechterverhältnis noch die Waage. Von den besten 25 Testteilnehmern waren dagegen nur mehr sieben Frauen. In Graz sind in den Top Ten jeweils fünf Frauen und Männer zu finden.<br /><br /><i>(APA)</i></p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 12:18:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Ausschreibung sanofi-aventis Preis 2010</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1417&#38;cHash=e00c209ea1</link>
			<description>(Wien, 29-07-2010) Wie jedes Jahr vergibt auch heuer die sanofi-aventis Stiftung zur Förderung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><b>(Wien, 29-07-2010) Wie jedes Jahr vergibt auch heuer die sanofi-aventis Stiftung zur Förderung der medizinischen Forschung in Österreich wieder einen mit je Euro 9.000,- dotierten Preis an junge ForscherInnen der heimischen Medizinischen Universitäten.<br /><br /></b>Als bedeutendes pharmazeutisches Unternehmen unterstützt sanofi-aventis Projekte zur Verbesserung der öffentlichen Volksgesundheit. Die Forschung an den Medizinischen Universitäten Österreichs in Graz, Innsbruck, Salzburg und Wien bildet dafür eine wichtige Grundlage und so stellt die sanofi-aventis Stiftung auch heuer wieder einen Betrag von insgesamt Euro 36.000,- für besondere wissenschaftliche Leistungen und Publikationen auf diesem Gebiet zur Verfügung. Die diesjährigen Preise widmen sich vor allem jenen Arbeiten, die eine wesentliche Grundlage zur Entwicklung neuer Therapiestrategien sowie auch zur Prophylaxe von Erkrankungen und Gesundheitserhaltung darstellen.<br /><br />Es wird bei dieser Auszeichnung besonders darauf geachtet, junge ForscherInnen zu unterstützen und zu ermutigen. Daher ist es nicht möglich, dass sich UniversitätsprofessorInnen oder habilitierte WissenschafterInnen als AutorInnen um den Preis bewerben. Sind unter den Ko-AutorInnen UniversitätsprofessorInnen oder Habilitierte, müssen sie im Bewerbungsschreiben ausdrücklich auf ihren finanziellen Anteil am Preis verzichten.<br /><br />Die MedUni Wien befindet sich auch in diesem Bereich nach wie vor in einer Spitzenposition. So musste 2009 der Preis seitens der MedUni sogar auf das Doppelte aufgestockt und auf drei NachwuchsforscherInnen aufgeteilt werden, da sowohl Qualität als auch Anzahl der eingereichten Projekte keine Einzelauszeichnung zugelassen haben.<br /><br />Die Einreichfrist läuft ab sofort bis 15. September 2010.<br /><br />» <a href="http://www.termine-meduniwien.at/anmelde-+und+einreichfristen/ausschreibung+sanofi-ave/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Weitere Informationen zur Ausschreibung</a></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><br /><br /></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 11:41:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Volle Hörsäle bei der KinderuniMedizin</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1415&#38;cHash=a1c421ddd4</link>
			<description>Run auf MedUni Wien auch bei den Jüngsten. Die meisten der 92 Lehrveranstaltungen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 26-07-2010) Run auf MedUni Wien auch bei den Jüngsten. Die meisten der 92 Lehrveranstalt-ungen der KinderuniMedizin waren schon wenige Tage nach Öffnung der Anmeldung ausgebucht, insgesamt 5.732 Besuche brachten sogar die Vorlesungen in den großen Hörsälen der MedUni Wien an die Kapazitätsgrenze.<br /><br /></b>Die KinderuniWien ist seit ihrer Gründung 2003 stets gewachsen und hat heuer mit Lehrveranstaltungen an den Wiener Universitäten Uni Wien, TU Wien, MedUni Wien und BOKU eine neue Grenze gesprengt: aus 1.000 teilnehmenden Kindern im ersten Jahr wurden 4.002 im heurigen Sommer. Die Jungstudierenden stellten sich ganz nach individuellen Interessen ihren Stundenplan aus dem reichen Angebot der wissenschaftlichen Fachbereiche und dem interdisziplinären Angebot der Schwerpunkte zusammen. Diese reichten von Umwelt- und Energiethemen, über Fragen zur Gesundheitsvorsorge und zu Kommunikation bis hin zu Sprache und Kultur.<br /><br />An der Medizinischen Universität Wien waren die meisten der 92 Lehrveranstaltungen der KinderuniMedizin bereits wenige Tage nach Öffnung der Anmeldung ausgebucht. Die Seminare, Workshops und Vorlesungen in den Fächern Medizinische Grundlagen, Klinische Medizin, Gesundheitswissenschaften und Prävention und Geschichte der Medizin zählten schließlich 5.732 Teilnahmen. In Kleingruppen fanden z.B. „Grund- und Aufbaukurse Chirurgie“ oder „Der Blick in den Bauch“ statt, in Vorlesungen wie „Cell City - Was geht ab in der Zelle“ erklärten MedizinerInnen mit Filmen, Bildern und Modellen wie es im menschlichen Körper aussieht und wie er funktioniert. Im Vordergrund stand, was im herkömmlichen Schulalltag der Kinder oft verloren geht: Die Lust am Entdecken und Forschen, bildhaftes Lernen und anschauliche Einblicke in Wissenschaft und Praxis. An der KinderuniMedizin durften die kleinen Forscherinnen und Forscher spielerisch neues Wissen aufsaugen und all ihre brennenden Fragen stellen. Die Kids waren mit Wissensdurst und Freude dabei!<br /><br />Ganz besonders spürbar wurde 2010, dass Wissenschaft nicht abgeschottet im sprichwörtlichen Elfenbeinturm arbeitet. Die KinderuniWien gäbe es nicht ohne neugierige Kinder und kreative und innovative WissenschafterInnen, ohne die Organisation durch das Kinderbüro der Universität Wien und das Engagement der beteiligten Universitäten, sowie die Unterstützung von Fördergebern wie dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, der Stadt Wien, dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, der Europäischen Kommission, A1, Wien Kanal, Erste Bank, IBM und weiteren Sponsoren.<br /><br /><br />» <a href="http://kinderuni.at/" target="_blank" >http://kinderuni.at</a>&nbsp;<br />» <a href="http://www.meduniwien.ac.at/bilder/70_KinderUni_2010" target="FEopenLink" onclick="vHWin=window.open('http://www.meduniwien.ac.at/bilder/70_KinderUni_2010','FEopenLink','width=800,height=800');vHWin.focus();return false;" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Bildergalerie KinderuniMedizin</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Topstories</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 11:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ISBT Award an Transfusionsmediziner Wolfgang Mayr</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1413&#38;cHash=0dfb60d0b7</link>
			<description>(Wien, 23-07-2010) Als erster Österreicher erhielt O.Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Mayr den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 23-07-2010) Als erster Österreicher erhielt O.Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Mayr den ISBT Award für seine Tätigkeit als Chefredakteur des international anerkannten Fachmagazins „Vox Sanguinis“.<br /><br /></b>Seit 2002 vergibt die Gesellschaft für Bluttransfusion ISBT (International Society of Blood Transfusion) eine Auszeichnung an Personen oder Organisationen, die auf dem Gebiet der Bluttransfusion und Transfusionsmedizin besondere Verdienste erlangt haben. Heuer erhielt mit Wolfgang Mayr erstmals ein Österreicher den ISBT Award. Grund für diese Ehrung ist Mayrs Engagement als Chefredakteur der Fachpublikation „Vox Sanguinis“, die sich unter seiner Führung sehr erfolgreich etablieren und internationale Anerkennung erlangen konnte. Mayr ist seit 2003 Chefredakteur und war seit 1977 als Redakteur für den Bereich der genetischen Blutmarker bei Vox Sanguinis tätig.<br /><br />Von 1986 bis 1992 war Wolfgang Mayr C3 Professor und Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin der RWTH Aachen, ab 1992 war er Ordinarius für Blutgruppenserologie sowie Leiter der gleichnamigen Klinischen Abteilung an der MedUni Wien. Seit der Zusammenlegung mit der Klinischen Abteilung für Transfusionsmedizin im Januar 2010 ist er Leiter der Gesamtklinik.<br /><br />Als Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit im Bereich der Immungenetik definiert Mayr die Erforschung der DNA Polymorphismen (Auftreten mehrerer Genvarianten) und den Chimaerismus (Einheitenbildung aus genetisch unterschiedlichen Zellen).<br /><br />Neben seinen Artikeln in Vox Sanguinis veröffentlichte Mayr 560 Publikationen zu den Themen Transfusionsmedizin, Blutgruppenserologie, Immunhämatologie, Immungenetik, Transplantationsimmunologie und HLA (Transplantations-Antigene).</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 17:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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