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		<title>News feed der Medizinischen Universität Wien</title>
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		<description>Aktuelle News und Events aus Medizin und Wissenschaft</description>
		<language>de</language>
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			<title>News feed der Medizinischen Universität Wien</title>
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			<description>Aktuelle News und Events aus Medizin und Wissenschaft</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 10:05:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Maria Sibilia neues EMBO-Mitglied </title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2674&#38;cHash=18d83721a6</link>
			<description>Leiterin des Instituts für Krebsforschung der MedUni zählt nun zum illustren Kreis der European...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 15-05-2012) Maria Sibilia, Leiterin des Instituts für Krebsfoschung an der Universitätsklinik für Innere Medizin I der MedUni Wien ist neues Mitglied der European Molecular Biology Organisation (EMBO), der ein erlauchter Kreis von Molekularbiologen weltweit angehört.&nbsp;&nbsp; <br /><br /></b>Die 1964 gegründete EMBO ist eine internationale Vereinigung führender WissenschafterInnen, die Spitzenforschung im Life-Science-Bereich fördert. Die EMBO umfasst 1.500 Mitglieder und hat ihren Sitz in Heidelberg. EMBO-Mitglieder können ForscherInnen ihres Fachgebiets auf Grund von wissenschaftlichen Leistungen für die Mitgliedschaft vorschlagen und wählen. <br /><br /><b>Zur Person<br /></b>Maria Sibilia ist Italienerin und stammt aus Chur in der Schweiz. Sie studierte Biologie in Pavia (Italien) und erwarb 1992 das Doktorat für Genetik an der Universität von Pavia. 1993 bis 1998 arbeitete sie am Institute of Molecular Pathology (IMP) in Wien und war dann als Group Leader verschiedener Forschungsprojekte an der Universitätsklinik für Dermatologie an der MedUni Wien tätig. <br /><br />2007 wurde Maria Sibilia zur Universitätsprofessorin für Zelluläre und Molekulare Tumorbiologie am Institut für Krebsforschung der MedUni Wien ernannt. Seit 2010 ist sie die Leiterin des Instituts für Krebsforschung und Mitglied des Koordinationsgremiums des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Wien. Sibilia ist Trägerin zahlreicher Auszeichnungen wie dem ÖGDV-Unilver Dermatologie-Preis 2000, dem VFWF-Habilitationspreis, den Otto-Kraupp-Preis für die beste österreichische Habilitation 2003 und dem Alois Sonnleitner Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2005. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MedUni Wien: Studien mit Kindern sind notwendig für eine bessere Behandlung</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2672&#38;cHash=49a681af29</link>
			<description>„Studien an Kindern sind notwendig, denn Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und können auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien 14-05-2012) „Studien an Kindern sind notwendig, denn Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und können auf Medikamente ganz anders reagieren. Deswegen müssen Medikamente für Kinder an Kindern getestet werden. Das müssen die Eltern und die Gesellschaft erkennen“, fordert Christoph Male,&nbsp; von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugenheilkunde anlässlich des Internationalen Tages der Klinischen Forschung, der heuer unter dem Motto „Forschen für Kinder-Gesundheit“ steht. </b></p>
<p class="bodytext">Was hinter dieser Forderung steckt: Studien wurden an Kindern als besonders schützenswerten Personen wurden in der Vergangenheit generell als unethisch eingestuft. Laut und nach Arzneimittelgesetz (AMG) waren derartige Studien fast unmöglich. Seit 2004 anerkennt das AMG die Notwendigkeit von Studien an Kindern und erlaubt sie unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen. Durch eine EU-Verordnung aus dem Jahr 2006 ist bei Neuzulassung eines Medikaments mittlerweile auch die Testung an Kindern verpflichtend. Das wird die Kindermedizin in den kommenden zehn Jahren deutlich verbessern. </p>
<p class="bodytext">Was aber noch immer bleibt, ist die Unsicherheit – vor allem seitens der Eltern. Male: „Die Bedenken, ein Kind an einer Studie teilnehmen zu lassen sind zwar verständlich, aber überhaupt nicht angebracht. Im Gegenteil: Kinder sind in Studien, die auf die Bedürfnisse und Sicherheit von Kindern Rücksicht nehmen, gut aufgehoben. Besser als bei der alltäglichen Verwendung nicht für Kinder geprüfter Arzneimittel. Klinische Studien stellen die einzige Möglichkeit dar, geeignete Arzneimittel für Kinder verfügbar zu machen.“ </p>
<p class="bodytext"><b>Je jünger die PatientInnen, desto weniger Arzneimittel<br /></b>Zwischen 50 und 90 Prozent der derzeit eingesetzten Medikamente sind für Kinder gar nicht zugelassen. Für eine angemessene Dosierung rechnen die MedizinerInnen die Empfehlungen für Erwachsene herunter. Diese Medikamente werden dann – weil es für notwendige Behandlungen keine anderen Möglichkeiten gibt – außerhalb der zugelassenen Indikationen („off label“) eingesetzt, was ein erhöhtes Risiko bedeutet. „Es könnten Nebenwirkungen auftreten, die man bei Erwachsenen noch nie beobachtet hat. Dazu kommt das Risiko der Über- oder Unterdosierung“, so Male, der auch Leiter der Arbeitsgruppe „Arzneimittel im Kindesalter“ in der österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde ist und außerdem die österreichischen Kinderärzte bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) vertritt. </p>
<p class="bodytext">Selbst wenn man die Eltern von einer Studienteilnahme überzeugt hat, sind die Hürden groß und der Aufwand enorm: Die Studien dürfen nur an kranken Kindern durchgeführt werden und müssen alle Altersgruppen umfassen, von den Neugeborenen bis hin zu Teenagern. Male: „Bei älteren Kindern ist die Versorgung noch recht gut. Je jünger die kleinen PatientInnen und je schwerer erkrankt, desto weniger geeignete Arzneimittel-Therapien gibt es.“ Das unterstreiche ganz deutlich die Notwendigkeit der Studienteilnahme ganz kleiner Kindern. „Kinder und Eltern müssen erkennen, dass Arzneimittelstudien für eine Verbesserung der Behandlung notwendig sind. Sie bringen meist für den Einzelnen Vorteile – und wichtige Informationen für alle anderen.“ </p>
<p class="bodytext">Die MedUni Wien nimmt an multizentrischen Studien mit Kindern teil und ist dabei Teil eines riesigen Netzwerks, um gesicherte Daten für die Forschung für Kinder zu sammeln. Denn oft gibt es nicht in jeder Altersgruppe genügend Kinder mit einer Krankheit, für die ein Medikament getestet werden soll. „Deswegen sind StudienteilnehmerInnen aus vielen Zentren erforderlich“, erklärt Male, der auch Leiter der Gerinnungsambulanz an der Kinderklinik ist. </p>
<p class="bodytext"><b>Service: Internationaler Tag der Klinischen Forschung 2012<br /></b>Der Internationale Tag der Klinischen Forschung 2012 findet von Freitag, 18. Mai, bis Sonntag, 20. Mai am Campus des alten AKH (Hof 2, Spitalgasse 2, 1090 Wien) statt. In Wien wird die Veranstaltung vom Koordinierungszentrum für klinische Studien (KKS) der Med Uni Wien organisiert. Das detaillierte Programm gibt es hier: <a href="http://www.meduniwien.ac.at/hp/tdkf" target="_blank" >http://www.meduniwien.ac.at/hp/tdkf</a>. Am Samstag gibt es für die BesucherInnen zahlreiche Mitmachstationen auch für Kinder, die einen Blick hinter die Kulissen klinischer Forschung erlauben. </p>]]></content:encoded>
			<category>Topstories</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ESTRO-Varian Award für Petra Georg</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2670&#38;cHash=0ceb6c63c7</link>
			<description>Höchste Auszeichnung für junge WissenschafterInnen im Bereich der Radioonkologie. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 11-05-2012) – Petra Georg von der Universitätsklinik für Strahlentherapie an der MedUni Wien wurde im Rahmen der 31. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radioonkologie ESTRO (European Society for Radiotherapy and Oncology) von 9. bis 12. Mai 2012 mit dem ESTRO-Varian Award ausgezeichnet. <br /></b><br />Dieser Award wird&nbsp; von der ESTRO jährlich - nach erfolgter Evaluierung der Bewerbungen aus ganz Europa durch ein Preiskomitee - vergeben und stellt die höchste Auszeichnung für junge WissenschafterInnen unter 40 Jahren im Bereich der Radioonkologie dar. <br /><br />Petra Georg wurde für ihre bisherigen Arbeiten zur Nebenwirkungsanalyse von Rektum und Blase, sowie der darauf basierenden Definition von Dosiswirkungsbeziehungen der bildgeführten adaptiven Radiotherapie des Zervixkarzinoms prämiert. Im Rahmen der Award Lectures des ESTRO-Kongresses stellte sie ihre neuesten Resultate mit dem Abstract „Reporting of late rectal and urinary bladder side effects after MRI guided adaptive brachytherapy of cervix cancer” vor. Diese Arbeit beschreibt die Entstehung, Erfassung und Entwicklung der Rektum und Blasenmorbidität nach einer Magnetresonanztomographie-gestützten Strahlentherapie bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Zervixkarzinom. Georg konnte zeigen, dass die Mehrheit der Spätnebenwirkungen reversibel ist, wodurch deren Inzidenz in der Literatur oft fehlinterpretiert wird. </p>
<p class="bodytext"><b>Zur Person<br /></b>Petra Georg wurde 1976 in der Slowakei geboren und spricht fünf Sprachen. Zwischen 1994 und Mai 2000 absolvierte sie das Medizinstudium an der MedUni Wien. Titel ihrer Dissertation: “Cosmetic results of breast conserving treatment for mammary cancer. The impact of different radiotherapy treatment.” Nach einem Intermezzo als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universitätsklinik für Innere Medizin III und als&nbsp; Turnusärztin am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien absolvierte sie von 2004 bis 2011 die Ausbildung zur Fachärztin an der Universitätsklinik für Strahlentherapie an der MedUni. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erstmals gesamte Gen-Landkarte vom Melanom erstellt</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2668&#38;cHash=521bd18bff</link>
			<description>Ansatzpunkt für die Entwicklung neuer Therapien. Internationales Wissenschafterteam mit Beteiligung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 10-05-2012) Bessere Aussichten auf die Entwicklung neuer Therapien gegen den &quot;Schwarzen Hautkrebs&quot; in der Zukunft: Ein internationales Wissenschafterteam mit Beteiligung&nbsp;der MedUni Wien&nbsp;hat erstmals eine Gen-Landkarte des Melanoms aus Gewebeproben von Patienten erstellt. Neben bei der gefährlichsten Hautkrebsform bereits bekannten Mutationen wurden auch neue - speziell im sogenannten PREX2-Gen - entdeckt, die bisher bei Mammakarzinomen identifiziert worden waren.</b></p>
<p class="bodytext">Die Arbeit mit Erstautor Levi Garraway vom Broad Institute und vom Massachusetts Institute of Technology (Boston/USA) wurde am Mittwoch von der Fachzeitschrift &quot;Nature&quot; online publiziert. Stephan Wagner von der Abteilung für Immundermatologie der Universitäts-Hautklinik der MedUni Wien am AKH hat ehemals an der Erstellung des Studienprotokolls mitgearbeitet. Aus Wien kam aber auch ein Beitrag zu den 25 Gewebeproben von Patienten mit bereits metastasierter Melanom-Erkrankung, deren Erbgut von A bis Z in der Abfolge der Bestandteile sequenziert wurden. Wagner: &quot;Bisher gab es das nur aus Labor-Zelllinien. Jetzt haben wir erstmals eine komplette Landkarte des gesamten Melanomgenoms aus Gewebeproben.&quot;</p>
<p class="bodytext">Neu entdeckt wurden im Rahmen der Arbeiten verschiedene Mutationen, Re-Arrangements und ähnliche Veränderungen im sogenannten PREX2-Gen, die mit einer Häufigkeit von 14 Prozent vorkommen. Bisher waren solche Mutationen aus dem Mammakarzinom bekannt. Sie haben einen onkogenen, also krebsfördernden, Effekt über den sogenannten PI3K/Akt-Signalweg in den betroffenen Zellen. Die Überaktivierung dieses Signalwegs spielt eine wichtige Rolle im Wachstum, in der Teilung, Migration, Ausdifferenzierung und im Überleben von bösartigen Zellen. Insgesamt weisen die Erkenntnisse der Wissenschafter auch auf der Ebene des Erbguts darauf hin, dass an der Entstehung von Melanomen auch starke UV-Licht-Exposition eine Rolle spielt.</p>
<p class="bodytext">Wichtig ist die neue Gen-Landkarte des Melanoms aber vor allem für die zukünftigen Arbeiten zur Identifizierung von neuen Zielen (&quot;Targets&quot;) für Therapien, betonte Wagner. Bisher sind die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten beim Melanom ausgesprochen beschränkt. Erst in jüngster Zeit wurden zwei verschiedene Arzneimittel der sogenannten zielgerichteten Therapie entwickelt, die einen lebensverlängernden Effekt beim fortgeschrittenen Melanom haben. Doch die Tumoren entwickeln auch dagegen Resistenzen. Der Wiener Spezialist: &quot;Wir werden also noch mehrere andere solcher 'Targets' für neue Therapien benötigen.&quot;</p>
<p class="bodytext">Das Melanom ist eine bösartige Krebserkrankung, die aus den Melanozyten in der Haut hervorgeht. In Australien erkrankt bereits einer von 20 Menschen während seines Lebens, in den USA einer von 50 und in Österreich einer von 100. Weltweit erkranken jährlich rund 200.000 Menschen an &quot;Schwarzem Hautkrebs&quot;. Rund 1.300 Menschen bekommen in Österreich jährlich die Diagnose eines Melanoms gestellt. Im Stadium IV mit Fernmetastasen leben nach einem Jahr nur noch 50 Prozent der Patienten, nach zehn Jahren weniger als zehn Prozent. Die Früherkennung mit heilender Chirurgie ist entscheidend.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 10:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auf dem Weg zum Diagnose-Test für die aktive Tuberkulose</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2676&#38;cHash=1e89485379</link>
			<description>Über einen einfachen Bluttest könnte gezeigt werden, ob eine aktive Tuberkulose vorliegt. Das ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 10-05-2012) Über einen einfachen Bluttest könnte gezeigt werden, ob eine aktive Tuberkulose vorliegt. Das ist das Ergebnis einer Studie von MedUni Wien-ForscherInnen unter der Leitung von Stefan Winkler von der Universitätsklinik für Innere Medizin I, die jetzt im Top-Online-Journal PLoS ONE veröffentlicht wurde. <br /><br /></b>178 PatientInnen mit möglicher aktiver Tuberkulose (TBC) wurden untersucht. Bei 60 wurde eine Lungen-TBC entdeckt. Und zwar anhand eines Zytokin-Profils: Bei den PatientInnen mit aktiver TBC wurde eine deutlich erhöhte Anzahl von Typ 1-Zytokin produzierenden CD4-T-Zellen festgestellt. <br /><br />Winkler: „Diese Erkenntnis könnte dazu führen, dass man in naher Zukunft einen echten Diagnose-Test für TBC entwickeln kann. Die CD4-T-Zellen können in kürzester Zeit im Bluttest nachgewiesen werden, wohingegen der derzeitige Nachweis die Anlage von Kulturen bedingt, was bis zu acht Wochen in Anspruch nimmt.“&nbsp; <br /><br />Tuberkulose ist neben Malaria und HIV eine der bedeutendsten Infektionskrankheiten weltweit. Rund ein Drittel aller Menschen-so wird geschätzt-ist mit dem TBC-Bazillus Mycobacterium tuberculosis infiziert (latente TBC), wovon jährlich um die 9 Millionen erkranken (aktive TBC). Verschiedene Faktoren, die zu einer Schwächung des Immunsystems führen, können zu einer Aktivierung der Infektion mit Ausbruch der Erkrankung führen. In Österreich werden jährlich rund 800 Personen wegen einer aktiven TBC den Gesundheitsämtern gemeldet. <br /><br />Winkler: „Was aber noch immer fehlt, ist ein effizienter und schneller Test für die aktive TBC. Das identifizierte Zytokin-Profil könnte ein großer Schritt auf dem Weg zum Diagnose-Test sein.“<br /><br /><b>Service: PLoS ONE<br /></b>„<a href="http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0035290" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Peripheral T Cell Cytokine Responses for Diagnosis of Active Tuberculosis</a>“. J. Nemeth, H. Winkler, R. Zwick, C. Müller, R. Rumetshofer, L. Boeck, O. Burghuber, S. Winkler. PLoS ONE 7(4): e35290. doi:10.1371/journal.pone.0035290. </p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Impfstoff&quot; gegen Brustkrebs wird erprobt</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2664&#38;cHash=d50c56312f</link>
			<description>ABCSG-Studie: Neuartige Immuntherapie mit Stimuvax soll Ansprechen der
neoadjuvanten Tumortherapie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 09-05-2012) Eine neuartige Immuntherapie zur Behandlung des Mammakarzinoms wird von ABCSG (Austrian Breast &amp; Colorectal Cancer Study Group) in ihrer Studie-34 weltweit erstmals getestet. Nach einem internationalen Auswahlprozess kann nun diese Impfstudie in Angriff genommen werden. Die erste Patientin wurde bereits in die Studie eingeschlossen.<br /></b><br />Trial Chair der Studie, Michael Gnant: &quot;Nur der hohe Standard der ABCSG-Zentren ermöglicht uns die erfolgreiche Durchführung. Vor allem im Interesse der teilnehmenden Patientinnen muss ein reibungsloser Ablauf dieser hochinnovativen Behandlung gewährleistet werden.&quot; Dazu gehören die Universitätskliniken für Chirurgie, Gynäkologie und Innere Medizin an der MedUni Wien, die Universitätsklinik für Gynäkologie in Innsbruck sowie die Chirurgische und Interne Abteilung des Krankenhauses Feldkirch.</p>
<p class="bodytext">ABCSG-34 wird insgesamt 400 prä- und postmenopausale Patientinnen mit primärem Mammakarzinom einschließen. Die Studienteilnehmerinnen werden eine moderne präoperative Standardtherapie erhalten, die entweder eine endokrine Behandlung mit Letrozol oder eine Chemotherapie mit EC+T in reverser oder normaler Sequenz beinhaltet. Zusätzlich erhält die Hälfte der Patientinnen den Wirkstoff L-BLP25 (Stimuvax). &quot;Diese Vakzinierung im neoadjuvanten Setting stellt ein völlig neues therapeutisches Konzept dar&quot;, so Christian Singer von der MedUni Wien.</p>
<p class="bodytext">L-BLP25 besteht aus einem MUC1 Glykoprotein, einem künstlich hergestellten Peptid. Die Impfung ruft im Idealfall eine Immunantwort auf MUC1-exprimierende Tumorzellen hervor. MUC1 wird zu über 90 Prozent auf Mammatumoren exprimiert. Das Protein wird vor der Verabreichung in ein Liposom verkapselt. Diese Hülle fördert die Erkennungsrate des Antigens durch das menschliche Immunsystem. Bisherige Studien mit L-BLP25 an Patientinnen mit Lungenkrebs konnten nachweisen, dass das Peptid das Anbinden zytotoxischer T-Lymphozyten an Tumorzellen mit überexprimiertem MUC1 auslösen und damit das Tumorwachstum hemmen kann. Die Impfung soll also nicht nur die Wirkung der neoadjuvanten Therapie verstärken, sondern auch direkt zur Hemmung des Tumorwachstums beitragen.</p>
<p class="bodytext">&quot;Dieses neuartige Therapieverfahren wird in Österreich und weltweit zum ersten Mal im Rahmen einer neoadjuvanten Brustkrebsstudie angewendet - der langjährige Traum von einer 'Brustkrebsimpfung' könnte damit greifbar werden&quot;, betonte Gnant. Mit ersten Ergebnissen der Studie wird bis Ende 2014 gerechnet.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 13:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Béla Teleky erhält Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2662&#38;cHash=b83ba6afc6</link>
			<description>Forscher der MedUni auch als „Erfolgreicher Kongressveranstalter 2011 in Wien“ ausgezeichnet. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>(Wien, 09-05-2012) – Béla Teleky von der Universitätsklinik der MedUni Wien erhält das Goldene Ehrenzeichen für die Verdienste um das Land Wien. Zudem wurde er auch als „Erfolgreicher Kongressveranstalter 2011 in Wien“ ausgezeichnet. <br><br></strong>Zum von ihm organisierten, 7. Internationalen EFR-Kongress der europäischen Vereinigung für Dickdarmkrebs von 28. bis 30. April waren 400 Teilnehmer aus 36 Ländern nach Wien gekommen. Teleky ist seit 2003 Präsident der EFR (European Federation for coloRectal Cancer), die es sich zum Ziel gesetzt hat, den wissenschaftlichen Austausch in der Erforschung des Dickdarmkrebses international zu intensivieren.<br><br><strong>Zur Person<br></strong>Béla Teleky wurde 1953 in Sopron (Ungarn) geboren. 1978 promovierte er zum Doktor der gesamten Heilkunde an der MedUni Wien. Seit 1982 arbeitet er an der Medizinischen Universität Wien im Bereich der Chirurgie, seit 2005 ist er stellvertretender Leiter der Abteilung für Allgemeinchirurgie an der Universitätsklinik für Chirurgie der MedUni Wien. Zudem war Teleky von 2002 bis 2004 Vorsitzender der ACP (Arbeitsgemeinschaft für Coloproctologie) der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie. Er hat insgesamt 310 wissenschaftliche Publikationen im In- und Ausland verfasst und ist Mitglied zahlreicher namhafter Gesellschaften im Bereich der Chirurgie.&nbsp; </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 12:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Untergewichtige konsumieren häufiger illegale Drogen</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2659&#38;cHash=0c6363125b</link>
			<description>Epidemiologische Studie von WissenschafterInnen der Universitätsklinik für Psychiatrie und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 09-05-2012) Untergewichtige konsumieren offenbar häufiger illegale Drogen als Normal- und Übergewichtige bzw. Adipöse. Das hat eine epidemiologische Studie von Wissenschaftern der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der MedUni Wien am AKH unter der Leitung von Otto Lesch ergeben. Dass es einen ursächlichen Zusammenhang gibt, ist möglich, erklärte Erstautor Victor Blüml gegenüber der APA.</b></p>
<p class="bodytext">Die Fachleute analysierten die Daten aus den Befunden der Stellungsuntersuchungen von 1.902 jungen Männern (2002) aus Niederösterreich. Für die nächste Zukunft ist eine Wiederholung der Studie geplant.</p>
<p class="bodytext">Jedenfalls, so Blüml und die Co-Autoren in der Fachzeitschrift &quot;The American Journal on Addictions&quot;: &quot;140 junge Männer (7,5 Prozent) hatten einen positiven Harntest auf illegale Drogen. Die am häufigsten festgestellte Droge war Cannabis (95 Studienteilnehmer; 5,1 Prozent), gefolgt von Opiaten (50 Personen; 2,7 Prozent). Kokain war von sieben Teilnehmern konsumiert worden (0,4 Prozent), Amphetamine von fünf Personen (0,3 Prozent) und Benzodiazepine von drei Männern (0,2 Prozent).</p>
<p class="bodytext">Stellte man das dem Körpergewicht gegenüber, zeigte sich, dass, im Vergleich zu Untergewichtigen, Probanden mit einem normalen BMI eine um 52 Prozent geringere Häufigkeit für die Einnahme von illegalen Drogen hatten, bei Übergewichtigen war das Risiko um 62 Prozent reduziert, bei Adipösen gar um 71 Prozent.</p>
<p class="bodytext">Blüml: &quot;Es gibt die Hypothese und auch immer mehr wissenschaftliche Literatur dazu, dass illegale Drogen ebenso wie Essen im Gehirn auf dieselben 'Belohnungszentren' wirken.&quot; Zwischen Essen (auch zu viel Nahrungsaufnahme) und Substanzkonsum könnte also eine Art &quot;Konkurrenz um Belohnungsgefühle&quot; bestehen.</p>
<p class="bodytext">Aus der Studie kann man aber keinen eindeutigen ursächlichen Zusammenhang ablesen: Ob illegaler Drogenkonsum den Appetit reduziert oder Essen vor Drogenkonsum schützt, ist unklar. Genauso könnte aber auch das Faktum gegeben sein, dass sich Drogenkonsumenten einfach mangelhafter ernähren.</p>
<p class="bodytext">Eine ähnliche Beobachtung fand sich auch beim Nikotinkonsum: Junge Männer mit moderater Nikotinabhängigkeit hatten das 2,44-fache Risiko für einen positiven Drogentest, Probanden mit hoher Nikotinabhängigkeit gar das vierfache Risiko. Auch Nikotin wirkt als eine der am stärksten abhängig machenden Substanzen auf das Belohnungszentrum.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ECONEX – Tauschbörse für MedUni Wien-MitarbeiterInnen ist online! </title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2657&#38;cHash=6e23a17a25</link>
			<description>Jetzt mitmachen und Antiköper, Restriktionsenzyme und Geräte anbieten und tauschen unter der URL:...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 08-05-2011) Jetzt mitmachen und Antiköper, Restriktionsenzyme und Geräte anbieten und tauschen unter der URL: </b><a href="https://econex.meduniwien.ac.at/" target="_blank" ><b>https://econex.meduniwien.ac.at/</b></a><br /><br />ECONEX (Equipment and Consumables Exchange) ist eine einfach zu bedienende und übersichtliche Datenbank für Antikörper, Restriktionsenzyme und medizinische Geräte. Alle MedUni-MitarbeiterInnen haben mittels MUWID Zugriff. In der Datenbank finden Sie alle Tausch-Objekte alphabetisch gelistet. Weiters gibt es eine Suchfunktion. Bei Interesse an einem Objekt, wird durch einen Klick auf „Contact“ eine automatische E-Mail an die entsprechende Kontaktperson generiert.<br /><br /><b>Datenimport mit wenig Aufwand<br /></b>Je Arbeitsgruppe kann ein oder mehrere Zuständige aktiv bei ECONEX mitmachen und selbst Tausch-Objekte online stellen. Die Inhalte können ganz einfach mittels Excel-Datei (*.csv) importiert und auch wieder exportiert werden. Mit der Möglichkeit des einfachen Datenimports wurde auf den Hinweis des großen Arbeitsaufwandes reagiert. Die Online-Datenbank kann im optimalen Fall Ihre eigenen Aufzeichnungen ersetzen!<br /><br /><b>Vorteile von ECONEX<br /></b>Das vorrangige Ziel der Tauschbörse ist zum einen das Ersparen von Kosten und ein schnellerer Zugriff auf Geräte, Antikörper und Restriktionsenzyme. Mögliche positive Effekte sind eine bessere Vernetzung der einzelnen Arbeitsgruppen an der MedUni Wien sowie ein besserer Überblick über die eigene technische Ausstattung.<br />&nbsp;<br /><b>Folgende Spielregeln gelten für ECONEX<br /></b>1.&nbsp;Wer ausborgt, sollte auch anbieten<br />2.&nbsp;Verborgt/Verschenkt werden nur Testmengen<br />3.&nbsp;Die eigenen Daten werden regelmäßig aktualisiert<br /><br />Fragen und Anregungen an: <a href="mailto:econex@meduniwien.ac.at" >econex@meduniwien.ac.at</a><br />Homepage: <a href="https://econex.meduniwien.ac.at/" target="_blank" >https://econex.meduniwien.ac.at/</a></p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 16:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hi-Tech Prothesen: Individuelle Bewegungsmustererkennung hilft bei der Steuerung</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2653&#38;cHash=f28150e310</link>
			<description>Chirurgen können durch bionische Rekonstruktion die Anatomie von PatientInnen so verändern, dass...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien 08-05-2012) Chirurgen können durch bionische Rekonstruktion die Anatomie von PatientInnen so verändern, dass Hi-Tech-Prothesen die verlorene Funktion der Gliedmaßen optimal ersetzen können. Bald könnte die Steuerung dieser Prothesen, die derzeit linear verläuft, noch weiter verbessert werden: Mit der Mustererkennung („Pattern Recognition“). Diese&nbsp; Methode wird derzeit am neu eröffneten Christian Doppler Labor für die Wiederherstellung von Extremitätenfunktionen unter der Leitung von Oskar Aszmann von der Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie der Universitätsklinik für Chirurgie an der MedUni Wien im AKH Wien gemeinsam mit der Firma Ottobock getestet und weiterentwickelt.</b>&nbsp;&nbsp; </p>
<p class="bodytext">„Pattern Recognition ist die neueste Entwicklung in der bionischen Rekonstruktion. Dabei werden über ein spezielles Computerprogramm, das wir gemeinsam mit der Firma Ottobock entwickelt haben, ganz individuelle Bewegungsmuster des Prothesenanwenders gespeichert, auf die die Prothese reagiert“, erklärt Aszmann. „Das heißt, die Prothese erkennt, wenn der Patient oder die Patientin eine bestimmte Bewegung ausführen möchte, und führt diese dann aus.“ </p>
<p class="bodytext">Zunächst muss aber der Computer „lernen“, die Intention der ProthesenanwenderInnen zu erkennen: Die PatientInnen werden über Elektroden auf der Haut mit dem Computer verbunden und aufgefordert, bestimmte Bewegungen mit der nicht mehr vorhandenen Extremität auszuführen, was Muskelkontraktionen und Impulse hervorruft. Dabei entsteht jenes Aktivitätsmuster, das als Bewegung interpretiert werden kann, die der Anwender bzw. die Anwenderin gerade beabsichtigt. Mithilfe dieser Muster kann dann die Hi-Tech-Prothese individuell angepasst werden. Aszmann: „Derzeit ist dieses System experimentell im Einsatz.“ Aber spätestens in eineinhalb Jahren, so der Chirurg, sei damit zu rechnen, „dass man einen Patienten damit nach Hause schicken kann.“ </p>
<p class="bodytext">Auch Patrick Mayrhofer, Aszmanns bisher bekanntester Patient, ist in die Forschungsarbeit bei der Pattern Recognition eingebunden. Der junge Mann aus Oberösterreich war im Mai 2011 an der MedUni Wien mit einer Hi-Tech-Handprothese versorgt worden. Seine Geschichte war ein weltweites Medienereignis – von Interviewterminen mit dem britischen Nachrichtensender BBC bis hin zu Auftritten in deutschen TV-Shows.&nbsp; Im Jänner dieses Jahres trat auch das britische Verteidigungsministerium wegen einer bionischen Rekonstruktion an das Team von Oskar Aszmann heran. In einer sechsstündigen Operation wurde ein britischer Soldat, der im Afghanistan-Einsatz seinen rechten Arm verloren hatte, für eine Armprothese vorbereitet. Die Kontaktaufnahme des britischen Verteidigungsministeriums mit den Wiener WissenschafterInnen unterstreicht die weltweite Beachtung, die die MedUni Wien und das AKH Wien als Zentrum für die Wiederherstellung von Extremitätenfunktionen genießen.</p>
<p class="bodytext">Das auf genau diese Thematik zugeschnittene Christian Doppler-Labor soll die Top-Position der MedUni Wien noch weiter untermauern. Aszmann: „Weitere Forschungsprojekte werden zu einem intensiven Schub sowohl in der technologischen Entwicklung als auch in der klinischen Anwendung führen.“ Als Unternehmenspartner des CD-Labors fungiert Otto Bock Healthcare Products GmbH,&nbsp; Weltmarktführer für Technologie im Bereich Prothetik.</p>
<p class="bodytext"><b>Über die Christian Doppler Forschungsgesellschaft <br /></b>Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft, die nach dem österreichischen Physiker und Mathematiker Christian Doppler benannt ist, fördert die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft. Konkret geschieht dies in Christian Doppler Labors, in denen Grundlagenforschung zu Anwendungsfragen aus Unternehmen betrieben wird. Die CD-Labors laufen für sieben Jahre an Universitäten oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Unter der Leitung von hoch qualifizierten WissenschafterInnen arbeiten dort Forschungsgruppen in engem Kontakt zu den Unternehmenspartnern an innovativen Antworten auf unternehmerische Forschungsfragen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Topstories</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 09:41:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Thomas Szekeres neuer Präsident der Ärztekammer Wien</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2648&#38;cHash=b056b351b3</link>
			<description>Erstmals in der Geschichte ist damit ein angestellter Arzt Präsident der Ärztekammer für Wien.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 08-05-2012) Der neue Präsident der Ärztekammer für Wien heißt Thomas Szekeres. Er ist Oberarzt am Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik an der Medizinischen Universität Wien sowie anerkannter Arzt und Wissenschafter, der schon in der abgelaufenen Periode Vizepräsident und Obmann der &quot;Kurie angestellte Ärzte&quot; war. <br /></b><br />Szekeres, der mit der Liste &quot;Reform 20/20, Dr. Thomas Szekeres&quot; angetreten ist und den Mandatsstand bei den letzten Wahlen nahezu verdoppelt hat, konnte eine starke Koalition von weiteren Gruppierungen erreichen und damit die Mehrheit sichern. Erstmals in der Geschichte ist damit ein angestellter Arzt Präsident der Ärztekammer für Wien.</p>
<p class="bodytext"><b>Zur Person<br /></b>Thomas Szekeres wurde 1962 in Wien geboren und 1988 zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert. 1994 schloss er die Facharztausbildung für medizinische und chemische Labordiagnostik ab und wurde im selben Jahr zum Universitätsdozenten für klinische Chemie und Labordiagnostik habilitiert. Er erhielt 1997 den Amtstitel &quot;Außerordentlicher Universitätsprofessor&quot;, 2003 wurde er ins Register der &quot;European Specialists in Clinical Chemistry&quot; aufgenommen. Im selben Jahr erlangte er seinen Ph.D. an der Universität Trnava in der Slowakei. Seit 2004 ist Szekeres Qualitätsmanager und schloss 2005 eine zweite Ausbildung in Humangenetik ab. Bereits seit 1996 ist er Oberarzt am Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik an der Medizinischen Universität Wien. Seit 2005 ist er zudem Vorsitzender des Betriebsrats für das wissenschaftliche Personal an der Medizinischen Universität Wien. Seit 2001 ist Szekeres Mitglied des Vorstands der Ärztekammer für Wien und war von 2003 bis 2007 Forschungsreferent. Ab 2007 war er Vorsitzender der Kurie angestellte Ärzte und erster Vizepräsident der Ärztekammer für Wien. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 08:58:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Michaela Stoffer erhält Abstract Award der Europäischen Rheumatologie-Gesellschaft</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2646&#38;cHash=bbc2ddc9e4</link>
			<description>Ergotherapeutin für eine Arbeit zur Ent-wicklung von Standards für pharma-kologische und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 07-05-2012) Michaela Stoffer von der Universitätsklinik für Innere Medizin III erhält den Abstract Award der Europäischen Rheumatologie-Gesellschaft (EULAR). In ihrem Abstract geht es um die Entwicklung von Standards für pharmakologische und nicht-pharmakologische Therapie rheumatoider Arthritis und Osteo-Arthritis/Arthrose im Rahmen des Work-Package 5 des EU-Projekts <a href="http://www.eumusc.net/" target="_blank" >www.EUMUSC.net</a>.</b> <br /><br />Dieses Projekt hat sich sich zum Ziel gesetzt, durch eine gemeinsame Strategie und forcierte Kooperation der EU-Mitgliedsstaaten die muskuloskeletale Gesundheit in Europa zu verbessern. <br /><br /><b>Zur Person <br /></b>Michaela Stoffer, geb. 1976, ist Doktorandin und Mitarbeiterin an der Universitätsklinik für Innere Medizin III (Abteilung für Rheumatologie, Tanja Stamm). Nach der Ausbildung zur Ergotherapeutin in der Akademie für den Ergotherapeutischen Dienst in Baden bei Wien studierte sie im Masterlehrgang Ergotherapie am FH Campus in Wien. Seit 2010 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der MedUni Wien. 2011 graduierte Stoffer zum „Master of Science in Occupational Therapy“. Derzeit arbeitet sie zudem an einer randomisierten Studie zur interdisziplinären Behandlung von Fingerpolyarthrose. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 13:27:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Reine Hände retten Leben! AKH und MedUni starten Händehygiene-Kampagne.</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2642&#38;cHash=bd14755a93</link>
			<description>Händehygiene ist eine der einfachsten und wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor Übertragung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 02-05-2012) Händehygiene ist eine der einfachsten und wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor Übertragung von Krankheitserregern im Krankenhaus. Im AKH Wien und an der Medizinischen Universität Wien startet anlässlich des Welttags der Händehygiene am 5. Mai 2012 eine Kampagne zur Händehygiene, die sich mit Plakaten und Aufklebern an medizinisches Personal, PatientInnen und BesucherInnen wendet. Zusätzlich zu den Standarddesinfektionsmittelspendern gibt es nun für das Personal Kittelflaschen als „mobiles“ Händedesinfektionsmittel, die einfach über die Apotheke zu beziehen sind. <br /><br /></b>„Händedesinfektion ist simpel, effektiv und dauert weniger als 30 Sekunden, kann aber Leben retten“, sagt Elisabeth Presterl, Leiterin des Klinischen Instituts für Krankenhaushygiene im AKH Wien an der MedUni Wien. „Durch die steigende Zahl von Krankheitserregern, die gegen die Standard-Antibiotika wirkungslos sind, muss immer wieder an die Wichtigkeit der Prävention einer Übertragung von Infektionen und deren Erregern erinnert werden.“ <br />Studien beweisen, dass regelmäßige Händedesinfektion das Auftreten von nosokomialen Infektionen verhindert, also Infektionen, die durch den Aufenthalt oder die Behandlung in einem Krankenhaus oder Gesundheitseinrichtung verursacht werden. <br /><br /><b>Erhöhte Aufmerksamkeit auf multi-resistenten Erreger<br /></b>Presterl: „Weltweit gibt es erhöhte Aufmerksamkeit wegen der Ausbreitung multiresistenter Erreger mit der Carbapenemase NDM-1.“ Diese Erreger sind gleich gegen mehrere Antibiotika resistent. Der Mechanismus, der diesem Resistenzphänomen zugrunde liegt, ist die Bildung eines Enzyms, das Carbapenem-Antibiotika zerstört (Carbapenemase). „Die Verbreitung multi-resistenter Bakterien kann nur durch Hygiene verhindert werden. Die konsequente Einhaltung der Hygienemaßnahmen stoppt die Verbreitung dieser Krankheitserreger.“ <br /><br /><b>Die Bestellnummern für die Händedesinfektionsmittel:<br /></b>- flüssig zu 100 ml (SAP-Nr.: 255104)<br />- als Gel zu 50 ml (SAP-Nr.: 277554)&nbsp; </p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.meduniwien.ac.at/bilder/124_haendehygiene/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Hier geht's zur Galerie mit den Sujets für die Händehygiene. </a></p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 10:53:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Theodor-Körner-Preis für Andreas Heindl</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2640&#38;cHash=c57b2a1220</link>
			<description>Forscher aus der Abteilung für Molekulare und Zelluläre Pathophysiologie geehrt. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><span lang="EN-US"></span></p>
<p class="MsoBodyText"><span lang="EN-US"><b>(Wien, 02-05-2012) - Andreas Heindl aus der Abteilung für Molekulare und Zelluläre Pathophysiologie des Instituts für Pathophysiologie und Allergieforschung der Medizinischen Universität Wien wurde für das Projekt „Eine neue Sicht auf Krankheitsbilder - Entwicklung einer Software zur automatischen Osteoklastenerkennung und Vermessung mit Techniken des maschinellen Lernens“ der „Theodor Körner“ Preis 2012 verliehen.<br /></b><br />Durch die zur Verfügung gestellten Mitteln wird Andreas Heindl die verlässliche in-silico Erkennung und Quantifizierung von Osteoklasten vorantreiben, um Einblicke in ihre Entstehung und Funktion unter dem Einfluss von physiologischen</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">und</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">pharmazeutischen</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">Substanzen</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">zu</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">erhalten. Das</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">daraus</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">gewonnene</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">Wissen</span><span lang="EN-US"> soll </span><span lang="EN-US">effektivere</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">Therapien</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">bei</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">Krankheiten</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">des</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">Knochens</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">wie</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">rheumatische</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">Arthritis</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">und</span><span lang="EN-US"> </span><span lang="EN-US">Osteoporose ermöglichen. <br /><br /></span><span lang="EN"><b>Zur Person<br /></b></span><span lang="EN">Andreas Heindl wurde 1980 in St. Pölten geboren. Nach seinem&nbsp; </span>Studium der Informatik an der Technischen Universität Wien folgte ein PhD-Programm an der Medizinischen Universität Wien, ermöglicht durch ein FFG Bridge Projekt geleitet von&nbsp;Isabella Ellinger am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung. Sein Interessenschwerpunkt liegt in der Anwendung von Techniken der künstlichen Intelligenz im Bereich der Signalverarbeitung. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 09:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weltweiter Tag der Immunologie: MedUni Wien-Forschungscluster mit internationaler Top-Position</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2636&#38;cHash=967a467396</link>
			<description>Der Forschungsbereich Allergologie/Immunologie/Infektiologie (A.I.I.) nimmt an der der MedUni eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 27-04-2012) Der Forschungsbereich Allergologie/Immunologie/Infektiologie (A.I.I.) nimmt an der der MedUni eine zentrale Stelle ein und ist einer von fünf Forschungsclustern mit hohem Stellenwert – auch international. „Ziel des A.I.I.-Clusters, an dem über 70 ForscherInnengruppen beteiligt sind, ist es, sowohl die molekularen und zellulären Grundlagen der Immunantwort aufzuklären, als auch neue therapeutische Ansätze und diagnostische Konzepte zu entwickeln“, erklärt Wilfried Ellmeier vom Institut für Immunologie, der Koordinator des Forschungsclusters anlässlich des achten Welttags der Immunologie am Sonntag, 29. April 2012.&nbsp; <br /><br /></b>Die Schwerpunkte, die sowohl im Bereich Grundlagenforschung als auch in der translationellen und klinischen Forschung liegen, konzentrieren sich auf die Bereiche Allergieforschung, Diagnose und Therapie immunologischer Erkrankungen, Entwicklung des Immunsystem, Entzündung &amp; Autoimmunität, primäre und sekundäre Immundefekte, Immundermatologie, Immunregulation, Infektion &amp; Immunität, Neuroimmunologie (in Kooperation mit dem Cluster Neurowissenschaften), Transplantation, Tumorimmunologie (in Kooperation mit dem Cluster Onkologie) und Vakzinologie/Impfstoffentwicklung. Ellmeier: „Ein wichtiges Anliegen innerhalb des Clusters A.I.I. ist auch die wissenschaftliche Nachwuchsförderung, sowohl auf PhD-Studenten-Ebene als auch in der postdoktoralen Ausbildung.“ <br /><br />Das internationale Ansehen des Forschungsbereichs Allergologie/Immunologie/Infektiologie zeigt sich insbesondere durch eine Vielzahl von großen Forschungsprojekten wie Spezialforschungsbereiche, Doktoratskollegs des Wissenschaftsfonds (FWF) und EU-Projekte. „Auch die vielen Auszeichnungen von WissenschafterInnen der MedUni aus diesem Bereich unterstreichen die internationale Spitzenstellung unserer Arbeit“, sagt Gerhard Zlabinger, Leiter des Instituts für Immunologie der MedUni sowie Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie. Diese Top-Position soll in Zukunft weiter untermauert werden, indem Forschungsplattformen im A.I.I.-Bereich an der MedUni Wien ausgebaut und neue etabliert werden, aber auch durch die verstärkte Interaktion zwischen Grundlagenforschung und Klinik. </p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 09:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine Schlafstörung kommt selten alleine</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2651&#38;cHash=3f8df2c58b</link>
			<description>Rund zwei Millionen ÖsterreicherInnen leiden unter Schlafstörungen. Nur etwa ein Drittel ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien 27-04-2012) Rund zwei Millionen ÖsterreicherInnen leiden unter Schlafstörungen. Nur etwa ein Drittel ist deswegen in Behandlung. Dabei sollte sich jeder, der über einen Zeitraum von vier Wochen drei- bis viermal wöchentlich schlecht schläft, untersuchen lassen, da Schlafstörungen im Zusammenhang mit psychischen wie auch physischen Erkrankungen stehen können. Das betonte Gerda Saletu-Zyhlarz, Leiterin des Schlaflabors&nbsp; der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der MedUni Wien, anlässlich der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung von 27. bis 29. April in Baden bei Wien.&nbsp;&nbsp; </b></p>
<p class="bodytext">Dabei geht es bei weitem nicht nur – aber auch - um das Phänomen der Apnoe, also des Atemstillstands während des Schlafens. Zwei Drittel aller Schlafstörungen sind nämlich seelisch bedingt. „Der Anteil der psychischen Erkrankungen als Ursache einer Schlafstörung wird leider oft nicht ausreichend beachtet“, kritisiert Saletu-Zyhlarz „Dabei gehen die meisten psychischen Erkrankung mit Schlafstörungen einher.“ </p>
<p class="bodytext">Jede dieser Erkrankungen weist ein charakteristisches Schlafstörungs-Muster auf, das eine gezielte Behandlung ermöglicht. Aber auch chronische organische Erkrankungen oder spezifische organische Schlafstörungen wie schlafbezogene Atmungsstörungen, nächtliche Bewegungsstörungen wie periodische Beinbewegungen und „Restless legs“, nächtliche Verhaltensstörungen (Parasomnien), Schlaf-Wach-Rhythmus-Verschiebungen können die Ursache von gestörtem Schlaf sein und ihrerseits psychische und organische Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Sowohl Angststörungen oder Depressionen, aber auch erhöhte Infektanfälligkeit, Stoffwechselstörungen, Übergewicht, Herz-Kreislauf- oder vaskuläre Erkrankungen können die Folgen sein. </p>
<p class="bodytext">Schlafstörungen sind ein komplexes Geschehen, nichtorganische und <br />organische Schlafstörungen treten häufig gemeinsam auf und können sich gegenseitig beeinflussen und aufrecht erhalten. </p>
<p class="bodytext">Daher sei es ratsam, Schlafstörungen ernst zu nehmen und adäquat untersuchen zu lassen. Saletu-Zyhlarz:.“ Die adäquate Behandlung gestaltet sich dann im optimalen Fall interdisziplinär. Denn je nach zugrunde liegender Schlafstörung und spezifischem Schlafstörungs-Muster können unterschiedliche medikamentöse oder interventionelle Therapien aus den Bereichen der Psychiatrie, der Psychologie und Psychotherapie, der Neurologie, der Pulmologie, der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, der Zahnmedizin oder der Kinderheilkunde erforderlich sein.“ </p>
<p class="bodytext">Service: 20. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung (ÖGSM) von 27. – 29. April 2012 im Grand Hotel Sauerhof, 2500 Baden. Thema „Schlaf &amp; Komorbidität“. Infos und Anmeldung unter: <a href="http://www.asra2012.at/" target="_blank" >www.asra2012.at</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 09:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lange Nacht der Forschung: Von lebenden Krebszellen, Pollenwarndienst und Kinderimmunologie bis hin zur Frage „warum leben wir immer länger?&quot;</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2632&#38;cHash=6aa93e7dbf</link>
			<description>Bei der Langen Nacht der Forschung 2012 am kommenden Freitag (27.4.) gibt es an einigen Standorten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 24-04-2012) Bei der Langen Nacht der Forschung 2012 am kommenden Freitag (27.4.) gibt es an einigen Standorten Spannendes aus den verschiedenen Themengebieten der MedUni Wien zu erleben und zu sehen: Von lebenden Krebszellen am Institut für Krebsforschung in der Borschkegasse über den Pollenwarndienst der MedUni Wien am ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) bis hin zur spannenden Frage „warum leben wir immer länger“, die das Koordinierungszentrum für Klinische Studien zu beantworten versucht.<br /><br />Themen, Standorte &amp; Teilnehmende Institute:<br /></b><br /><b>Standort ZAMG: <br /></b><br />„Pollenwarndienst: Pollenfalle am Dach der ZAMG; Mikroskopische Analyse und Auswertung der Proben.“ Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten. <br /><a href="http://www.zamg.at/aktuell/lnf_2012/zamg_wien.php" target="_blank" >http://www.zamg.at/aktuell/lnf_2012/zamg_wien.php</a> <br /><br /><b>Standort: Institut für Krebsforschung <br /></b><br />„Die Krebszelle im Fokus!“, Comprehensive Cancer Center. Institut für Krebsforschung<br /><a href="http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=6&amp;Itemid=86&amp;show=1&amp;group_id=1770" target="_blank" >http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=6&amp;Itemid=86&amp;show=1&amp;group_id=1770</a><br /><br />„Forschung zum Be-greifen!“, Comprehensive Cancer Center. Institut für Krebsforschung<br /><a href="http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1772" target="_blank" >http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1772</a><br /><br />„Führungen von FACS und FISH“, Comprehensive Cancer Center. Institut für Krebsforschung<br /><a href="http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1773Standort" target="_blank" >http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1773<br /><br /></a><b>Standort jeweils: Universität Wien, Hauptgebäude<br /></b>„Allergien weiterhin im Vormarsch: Neues über Sensibilisierungswege, Diagnostik und Therapie“, Universitätsklinik für Dermatologie. Infos: <a href="http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1741„Auf" target="_blank" >http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1741<br /><br /></a>Auf den Spuren des Weidenrindenextrakts: Was Aspirin mit Popstars verbindet“, Universitätsklinik für Innere Medizin II. <a href="http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1757" target="_blank" >http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1757</a><br /><br />„Die Nerven-Muskel-Synapse: Kann der Muskel denken?“, Zentrum für Hirnforschung. Standort: Universität Wien, Hauptgebäude. <a href="http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1743" target="_blank" >http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1743</a><br /><br />„Die Sonne, deine Freundin und Helferin“, Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung. <a href="http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1753" target="_blank" >http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1753</a><br /><br />„Eine neue Sicht auf Krankheitsbilder“, Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung.&nbsp; <a href="http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1752" target="_blank" >http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1752</a><br /><br />„Herzkatheter: Wann wird es gemacht? was bringt es?“, Universitätsklinik für Innere Medizin II. <a href="http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1742" target="_blank" >http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1742</a><br /><br />„Kinderimmunologie“, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde. <a href="http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1756" target="_blank" >http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1756</a><br /><br />„Künstliches Herz – Herzunterstützungssysteme“, Kooperation der MedUni Wien mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Kardiovaskuläre Forschung. <a href="http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1374" target="_blank" >http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1374</a><br /><br />„Toxikogenetik – Der genetische Hintergrund für Schadstoff-Entgiftung“, Institut für Medizinische Genetik. <a href="http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1755" target="_blank" >http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1755</a><br /><br />„Vitamin D zur Verbesserung der Nierentransplantatfunktion“, Universitätsklinik für Innere Medizin III. <a href="http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1754" target="_blank" >http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1754</a><br /><br />„Warum leben wir immer länger? Eine unterhaltsame Reise durch die Erfolgsgeschichte der klinischen Forschung“, Koordinierungszentrum für Klinische Studien. <a href="http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1359" target="_blank" >http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&amp;fileid=7&amp;Itemid=56&amp;group_id=1359</a></p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 17:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Judith Leitner erhält Theodor Körner-Preis</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2630&#38;cHash=67e96a264b</link>
			<description>Immunologin für eine Arbeit zur Bedeutung des CD2-CD58 Signalweges für die Immunkompetenz bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien, 24-04-2012) Judith Leitner vom Institut für Immunologie an der MedUni Wien erhält am Montag, 30. April 2012, den Theodor Körner-Preis 2012. Anschließend an die Ehrung findet ein Empfang bei Bundespräsident Heinz Fischer statt. <br /><br /></b>Ausgezeichnet wurde Leitners Projekt mit dem Titel „Die Bedeutung des CD2-CD58 Signalweges für die Immunkompetenz bei älteren Personen.“ In einer in Kooperation mit Beatrix Grubeck-Loebenstein (Institut für Biomedical Aging Research, Österreichische Akademie der Wissenschaften) durchgeführten Studie werden verschiedene alternative kostimulatorische Liganden bezüglich ihrer Kapazität, CD28 negative T-Zellen zu stimulieren, analysiert.<br /><br />Ständige Teilung von B- und T-Lymphozyten aufgrund wiederholter Stimulation bei chronischen Infektionen kann zu Zellseneszenz führen. Beim Menschen korreliert dies mit dem Verlust des CD28 Rezeptors auf CD8 T-Zellen und dementsprechend weisen ältere Menschen und chronisch infizierte Individuen einen hohen Prozentsatz CD28 negativer T-Zellen auf. Der Verlust von CD28 ist ein wichtiger Marker für Immundysfunktion in älteren Menschen - über die funktionellen Konsequenzen dieses Prozesses ist aber wenig bekannt.<br /><br /><b>Zur Person<br /></b>Judith Leitner, geboren 1979, ist Mitarbeiterin der Abteilung Immunrezeptoren und T-Zell-Aktivierung (Leitung: Peter Steinberger) am Institut für Immunologie der MedUni Wien. Von 2001 bis 2006 studierte sie molekulare Biologie an der Universität Wien und machte anschließend ein PhD-Studium in Naturwissenschaften an der Uni Wien. Seit September 2011 ist Leitner Postdoc-Fellow am Institut für Immunologie an der MedUni Wien. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 10:35:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>MedUni Wien forscht an neuer Therapie gegen Malaria tertiana</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2627&#38;cHash=902e74576c</link>
			<description>„Die Malaria tertiana ist jene Malaria-Form, mit der sich die Wissenschaft in Zukunft vermehrt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien 24-04-2012) „Die Malaria tertiana ist jene Malaria-Form, mit der sich die Wissenschaft in Zukunft vermehrt beschäftigen wird müssen.“ Das betont Harald Noedl vom Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der Medizinischen Universität Wien anlässlich des Welt-Malariatags am Mittwoch, 25. April. In einer multizentrischen Studie arbeitet die MedUni Wien unter der Leitung von Noedl an einer verbesserten und einfacheren Therapie gegen diese Form der Malaria. </b></p>
<p class="bodytext">Während die Malaria tropica, an der derzeit rund 655.000 Menschen jährlich (rund 2.000 täglich) sterben, durch vermehrte Forschung zuletzt immer mehr zurückgedrängt wurde, könnte sich die Malaria tertiana in vielen Ländern zum zukünftigen Hauptproblem entwickeln, so Noedl. Das betrifft nicht so sehr die (geringe) Sterblichkeitsrate bei Malaria tertiana, sondern die oft langjährigen Verläufe, die als Folge einer Malaria tertiana auftreten können. Denn wenn die Erreger der Malaria tertiana nicht durch eine gezielte Therapie abgetötet werden, können sie in der menschlichen Leber Monate oder sogar Jahre ruhen, und dadurch immer wieder zu Rückfällen&nbsp; führen. </p>
<p class="bodytext">Die herkömmliche Therapie sieht die Gabe des Wirkstoffs Chloroquin über drei Tage gefolgt von einer zweiwöchigen Therapie mit Primaquin vor. „Aber im Gegensatz zu Europa ist die Disziplin bei der Einnahme von Arzneien in den tropischen Ländern oft sehr gering“, erklärt der Malaria-Experte der MedUni. Viele Betroffene würden das Medikament nach wenigen Tagen wieder absetzen. </p>
<p class="bodytext">Mit Folgen: Die Erreger überleben in der Leber und können jederzeit wieder zu einem Ausbruch der Malaria tertiana sorgen, die wie die beiden anderen Malaria-Formen ebenso ansteckend ist. Dadurch stellen die Patienten zum einen eine ständige Infektionsquelle für ihre Umgebung dar und zum anderen wird die neue Erkrankung meistens nicht mehr mit der vorangegangenen Malaria&nbsp; assoziiert und falsch behandelt. Noedl: „Dadurch werden die Betroffenen, zumeist ohnehin die Ärmsten der Ärmsten, immer wieder krank, und können nicht mehr arbeiten. Ein fataler Kreislauf.“&nbsp; </p>
<p class="bodytext">In einer multizentrischen Studie unter Mitwirkung der MedUni Wien ist man aber auf dem besten Weg, eine neue Substanz (Tafenoquin) zu etablieren. Der Vorteil: Das Medikament müsste über die Dauer von maximal drei Tagen eingenommen werden. Tafenoquin befindet sich derzeit in klinischer Erprobung. </p>
<p class="bodytext"><b>MedUni Wien mit neuem Malaria-Schwerpunkt Afrika<br /></b>Seit 2006 arbeitet das Center for Geographic Medicine der MedUni Wien am MARIB Forschungszentrum unter der Leitung von Harald Noedl an der Erforschung der Malaria in Bangladesh. Seither wurden dort mehr als 20.000 PatientInnen kostenlos betreut. Seit 2012 hat die MedUni ihren Malaria-Schwerpunkt auch auf Afrika, insbesondere Äthiopien, ausgeweitet. Dort kooperiert das MedUni-Team mit der Universität Gondar im Nordwesten des Landes. Noedl: „Wir wollen die MedUni Wien weiter als führendes Zentrum in Sachen Malaria positionieren, multizentrische Studien leiten und ein weltweites Malaria-Netzwerk aufbauen.“</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 10:01:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>MedUni Wien: Rechtzeitiges Erkennen von Immundefekten kann Leben retten</title>
			<link>http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2666&#38;cHash=f563a94c51</link>
			<description>Woche der primären Immundefekte mit Immun-ologie-Welttag am 29.4. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>(Wien 23-04-2012) „Rechtzeitiges Erkennen von Immundefekten kann Leben retten“, sagte Elisabeth Förster-Waldl, Pädiaterin/Kinderärztin und Immunologin von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde an der MedUni Wien am Montag anlässlich des Starts in die weltweite „Woche der primären Immundefekte“ (PI-Week) und des Welttags der Immunologie am 29. April. Derzeit sind rund 170 dieser Erkrankungen bekannt. Je früher ein derartiger Defekt erkannt wird, desto leichter lassen sich Folgeschäden vermeiden. Die MedUni Wien ist gemeinsam mit dem St. Anna-Kinderspital das größte nationale Zentrum für primäre Immundefekte. </b></p>
<p class="bodytext">Primäre Immundefekte (PID) sind genetische, teils erbliche Erkrankungen des Immunsystems, die mit einer erhöhten Infektionsgefahr einhergehen und weiters autoimmunologische Symptome, allergische Erkrankungen und Hauterkrankungen hervorrufen können. Je früher der Defekt erkannt wird, desto leichter lassen sich lebenslange Folgeschäden wie etwa chronische Lungenveränderungen (z.B. Bronchiektasen) verhindern und desto leichter lässt sich die Lebensqualität der betroffenen PatientInnen verbessern. Förster-Waldl: „Wird ein derartiger Defekt nicht zeitgerecht diagnostiziert, können die Folgen gravierend sein, zum Beispiel irreversible Gewebeschädigungen, die durch ständige Infektionen vor allem in den Atemwegen verursacht werden. Daher ist es ratsam, bei entsprechenden Symptomen auch an einen möglichen Immundefekt zu denken.“</p>
<p class="bodytext">Große Fortschritte zur Diagnose dieser Erkrankungen hat die molekulare Medizin gebracht. „Bis vor zehn Jahren hat man vielleicht zwei Hand voll Gendefekte gekannt, die zu angeborenen immunologischen Störungen führen. Inzwischen kennt man 150-170“, erklärt Kaan Boztug, Pädiater und Immungenetiker an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien und Forschungsgruppenleiter am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie für Wissenschaften (ÖAW).</p>
<p class="bodytext">Hinweise auf einen Immundefekt gibt es immer dann, so Förster-Waldl, wenn Infektionen oder Erkrankungen in dem Alter des Betroffenen in nicht entsprechender, gehäufter und ungewöhnlicher Form vorkommen. Dann ist eine immunologisch-labordiagnostische und oft auch immunologisch-genetische Analyse ratsam. Warnhinweise für Immundefekte sind unter anderem das vermehrte Auftreten von Lungen- oder Nasennebenhöhlen-, Mittelohr-, sowie Hirnhautentzündungen, Septitiden oder auch Infektionserkrankungen in Kombination mit Autoimmunerkrankungen und/oder Allergien und Hauterkrankungen. Warnhinweise auf einen Immundefekt kann man auch über die Website der Jeffrey-Modell-Foundation (<a href="http://www.info4pi.org/" target="_blank" >www.info4pi.org</a>). </p>
<p class="bodytext">Wird ein noch unbekannter Immundefekt beobachtet, kommt das so genannte „Next Generation Sequencing“ zum Einsatz. „Durch die modernsten genomischen Technologien können wir heutzutage ganze Genome innerhalb weniger Tage sequenzieren und somit in vielen PatientInnen die zugrundeliegende Mutation identifizieren“, erklärt Boztug. „Ein molekulares Verständnis für primäre Immundefekte stellt eine wichtige Grundlage für die Entwicklung moderner, zielgerichteter Therapien dar.“ </p>
<p class="bodytext"><b>Mindestens 1.000 Menschen in Österreich betroffen<br /></b>Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit eine Million Menschen von primären Immundefekten betroffen sind, wobei eine von 8-10.000 Personen einen genetisch bedingten PID hat, der lebensbedrohliche Folgen für den Betroffenen mit sich bringt. „Wir vermuten, dass 70 bis 90 Prozent aller dieser Defekte ohne korrekte Diagnose bleiben“, sagt Förster-Waldl. „Klinische Auffälligkeiten einer immunologischen Störung können sowohl bereits im Kindesalter als auch erst im Jugendlichen- oder Erwachsenenalter manifest werden. In Österreich müssen entsprechend der europäischen Inzidenzen mindestens 1.000 Menschen mit primären Immundefekten leben, wir wissen daher dass eine hohe Dunkelziffer existiert“, so Förster-Waldl. </p>
<p class="bodytext"><b>Service: Internationale PI-Week (22. – 29. April 2012)<br /></b>Alle Informationen zur internationalen Woche der primären Immundefekte (PI-Week) gibt es hier: <a href="http://www.worldpiweek.org/" target="_blank" >www.worldpiweek.org</a>. Am 29.4. findet der internationale Welttag der Immunologie statt. </p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 09:41:00 +0200</pubDate>
			
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