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FWF Entscheidungen März 2012

Während der letzten 2 Tage tagte das Kuratorium des FWF und es fiel eine höchst erfreuliche Entscheidung für unser Institut:

 

Internationaler Reinhard Liepolt Preis für Donauforschung

„Jackpot“ beim Internationalen Reinhard Liepolt Preis für Donauforschung für Mitarbeiter des Interuniversitären Kooperationszentrums Wasser & Gesundheit (ICC Water & Health)

 

Auszug aus der Ö1 Sendung "Radiokolleg"

Gestaltung von Nora Kirchschlager und Ursula Mürling-Darrer

 

 

 

Verleihung des Sonderpreises „WASSER“ der Stadt Wien

an Mitarbeiter des Interuniversity Cooperation Center Water & Health

 

Sicheres Trinkwasser im 21. Jahrhundert

Beitrag des Interuniversitären Kooperationszentrums Wasser und Gesundheit beim Forum Alpbach

 
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Internationaler Reinhard Liepolt Preis für Donauforschung

„Jackpot“ beim Internationalen Reinhard Liepolt Preis für Donauforschung für Mitarbeiter des Interuniversitären Kooperationszentrums Wasser & Gesundheit (ICC Water & Health)

   

Toller Erfolg bei der diesjährigen Vergabe des internationalen Reinhard Liepolt Preises für Donauforschung am 2. Dezember, 2011: Alle drei der im Jahr 2011 prämierten Publikationen wurden in maßgeblicher Weise von Mitarbeitern des Interuniversitären Kooperationszentrum Wasser & Gesundheit (ICC Water & Health) verfasst bzw. mitgestaltet.

Bei der ersten der drei Arbeiten war GEORG REISCHER Erstautor und ANDREAS FARNLEITNER Korrespondenz- und Letztautor (beide: Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften, Technische Universität Wien). Bei der zweiten Arbeit war ALEXANDER KIRSCHNER (Institut für Hygiene und Angewandte Immunologie, Medizinische Universität Wien) Korrespondenz- und Letztautor, sowie ANDREAS FARNLEITNER Co-autor. Bei der dritten ausgezeichneten Arbeit fungierten PAUL BLASCHKE und CHRISTINE GSCHÖPF (Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie, TU Wien) als Co-Autoren.

Der Schwerpunkt der Arbeiten basierte auf Daten und Erkenntnissen die während zweier Befahrungen der Donau in den Jahren 2001 und 2007 gewonnen wurden. Hierbei wurde einerseits erstmals die Anwendung eines neu entwickelten Konzeptes zur Herkunftsbestimmung menschlicher Fäkalmarker in einem großen Fluss erfolgreich getestet (Arbeit 1) und andererseits wurden neue und überraschende Einsichten in die Entwicklung bakterieller Gemeinschaften entlang großer Flüsse erbracht (Arbeit 2). Die Donaubefahrung (Joint Danube Survey, JDS) wird alle 6 Jahre durch die ICPDR (International Commission for the Protection of the Danube River), und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft organisiert und soll 2013 wieder stattfinden. Alexander Kirschner ist dafür als Leiter des Moduls Mikrobiologie nominiert.

Die Zitate der ausgezeichneten Artikel:

1) Reischer GH, Kavka GG, Kasper DC, Winter C, Mach RL & Farnleitner AH (2008) Applicability of DNA based quantitative microbial source tracking evaluated on a large scale in the Danube River and its important tributaries. Large Rivers 18 (1-2): 117-125 2)
2) Velimirov B, Milosevic N, Kavka GG, Farnleitner AH & Kirschner AKT (2011) Development of the bacterial compartment along the Danube River: a continuum despite local influences. Microbial Ecology 61: 955-67 3)
3) Baart I, Gschöpf C, Blaschke AP, Preiner S & Hein T (2010) Prediction of potential macrophyte development in response to restoration measures in an urban riverine wetland. Aquatic Botany 93: 153-162

 

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