
Der interdisziplinäre, wissenschaftliche Zugang der Gender Medicine erforscht biologische und psychosoziale Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die sowohl das Gesundheitsbewußtsein als auch die Entstehung und Wahrnehmung von, wie auch den Umgang mit Krankheiten betreffen („bio-psycho-soziales Modell“). Die geschlechtsabhängigen Unterschiede sind teilweise augenfällig, teilweise subtil und in vielen Bereichen noch wenig bekannt. Klinisch relevante neue Kenntnisse sollen in die klinische Praxis Einzug finden und zu einer männer- bzw. frauengerechten optimierten Behandlung führen.
Leiterin: Univ. Prof.in Dr.in Alexandra Kautzky-Willer
(Wien, 15-04-2013) „Sich der Gender Medicine bewusst sein bedeutet eine Verbesserung medizinscher Standards und Behandlungen.“ so Alexandra Kautzky-Willer. Wegen ihres Engagements für die Gleichbehandlung von Frauen und Männer in der medizinischen Versorgung ernannte das European Institute for Gender Equality Alexandra Kautzky-Willer zu eine der Frauen die Europa inspirieren.