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Instituts für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Wien.

„Sozialmedizin ist die Wissenschaft von der Phänomenologie, den sozialen Ursachen und den Folgen sich wandelnder Gesundheitsprobleme in Bevölkerungen sowie den sich jeweils ergebenden Aufgaben bei der Ausgestaltung der Prävention, der medizinischen Betreuung, der Rehabilitation und der Pflege. Das schließt die Evaluation der sozialen Wirksamkeit entsprechender Leistungsangebote sowie der hierfür vorhandenen Versorgungsstrukturen und –prozesse sowie einzelne Programme und Maßnahmen ein.“ (Niehoff JU: Sozialmedizin systematisch. Unimed 2011).

Die Sozialmedizin beschäftigt sich mit der Interaktion von sozialen Bedingungen, Gesundheit und Krankheit, sie wird auch als die Lehre für und von der Gesundheitspolitik bezeichnet.
Die Sozialmedizin und ihre Anwendung (Public Health) bedient sich der Epidemiologie (Nachrichtendienst des Gesundheitswesens) als Informationsquelle und setzt die Erkenntnisse der Epidemiologie in Public Health Programme um, um einen Beitrag zur Förderung der öffentlichen Gesundheit zu leisten. Die Sozialmedizin ist eine eigenständige Disziplin der nicht-klinischen Medizin und erbringt Leistungen für alle Bereiche des Gesundheitswesens.

Verwendet man Begriffe aus dem Bereich der Betriebsorganisation, so wären die vorbeugende, kurative und rehabilitierende Medizin „Linienfunktion“ des Gesundheitswesens, während die Sozialmedizin als „Stabsfunktion“ angesehen werden könnte.

Leiterin: Prof.in Dr.in Anita RIEDER

 

Letztes Update 29.05.2013

Veranstaltungen
 

Adipositasprävention - eine (ge)wichtige Herausforderung

 

 
 
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Schwerpunkt ernährungs- und bewegungsassoziierte Gesundheit

 
 

Das Institut für Sozialmedizin ist Partner im Projekt „European Group for the Improvement of Specialised Medical Training in Preventive Medicine and Public Health” (EUGISMET PREV), welches im Rahmen des Lifelong Learning Programms des EU FP7 Budgets organisiert wird.  Gemeinsam mit Partnern aus Spanien, Großbritannien, Ungarn, Bulgarien und den Niederlanden sollen die derzeitigen Lehrinhalte und –ziele zu den Themen Prävention und Public Health in der ärztlichen Ausbildung erhoben werden. Weiters soll der Vergleich zu einer Formulierung von europäischen Mindeststandards in diesem Bereich führen. Das Projekt hat im August 2012 begonnen und läuft bis Juli 2014.