NEWS STUDIUM
DiePresse: Testlesen für Studierende
Man kann denken was man will, wenn man kann. STUDENTISCHE FREIHEIT INKLUSIVE. „Die Presse“ zum Studentenvorteilspreis von nur 8,50 Euro/Monat bzw. 0,35 Euro/Tag Jetzt bestellen! www.diepresse.com/uni08
>> Details

Postgradueller Lehrgang ismed: Zweites Modul startet
(07-12-2007) Der erste postgraduelle Universitätslehrgang für Interdisziplinäre Schmerzmedizin Europas, kurz ISMED, startet in sein zweites Ausbildungsmodul.
>> Details

Start für Master-Lehrgang Parodontologie im März 2008
(03-09-2007) Parodontologische Symptome finden in der zahnärztlichen Praxis oft nur ungenügende Berücksichtigung. Im März 2008 startet an der MedUni Wien der erste in Österreich anerkannte postgraduelle Lehrgang für Parodontologie, der SpezialistInnen in diesem Fachbereich ausbilden soll.
>> Details

Neue postgraduelle Ausbildung für ZahnärztInnen
(23-07-2007) Mit dem Universitätslehrgang „Master of Science in Periodontology“ erweitert die Medizinische Universität Wien ihr Angebot an postgraduellen Ausbildungen. Der neue Post-Graduate Kurs bietet die derzeit einzige Spezialisierung in Parodontologie an der MedUni Wien an.
>> Details

Beste Jobaussichten: Toxikologie-Lehrgang startet im April
(07-03-2007) Das neue EU-Programm "REACH" sieht die Testung von 30 000 Chemikalien auf ihre Krebsgefahr vor - Toxikologen werden damit in den kommenden Jahren zu einer gefragten Berufsgruppe. Der Universitätslehrgang für Toxikologie an der MedUni Wien bietet dafür die maßgeschneiderte Ausbildung.
>> Details







Druckansicht

Diplomstudium Humanmedizin N202
Studienplanführer Archiv
Diplomstudium Zahnmedizin N203
MUW-SUCHE
Personen & Institute


DAS MEDIZINCURRICULUM WIEN – NEUE UNIVERSITÄT MIT NEUEN AUSBILDUNGSBEDINGUNGEN NACH MODERNSTEN MEDIZINISCHEN STANDARDS

Bereits weit im Vorfeld zur Diskussion um die Autonomie der Medizinischen Universitäten, und zwar ab 1998, erarbeitete die jetzige Medizinische Universität Wien in einem intensiven Reformprozess ein völlig neues, modernsten internationalen Standards entsprechendes Ausbildungskonzept, das neue Qualitätsstandards in der Ausbildung junger Medizinerinnen und Mediziner setzt: Das neue „Medizin Curriculum Wien“ (kurz MCW).


Das MCW bietet eine moderne, ganzheitliche Ausbildung für höchstqualifizierte MedizinerInnen

Kern des neuen Medizin-Curriculums, das nach Vorbildern und Analysen der modernsten internationalen Medizin-Studienpläne neu entwickelt wurde, ist das Prinzip des integrierten und problemorientierten Lernens. Sowohl das Diplomstudium der Human- als auch das der Zahnmedizin wurde völlig neu strukturiert. Studierende bekommen bereits ab dem dritten Semester medizinische Grundfertigkeiten vermittelt und lernen Fächer wie Anatomie, Pharmakologie oder Pathologie nicht mehr wie früher „in einem Stück“. Die Vermittlung von medizinischen Kompetenzen wird im MCW nun vielmehr ´portionsweise´ auf themenbezogene Lernblöcke aufgeteilt. Parallel dazu laufen durchgehend Lehrveranstaltungen zur Vermittlung von medizinischen Fertigkeiten, die im klinischen 3. Studienabschnitt vertieft werden.


International beispielgebende Lehrmethoden

Im Lernblock Herz, Blut und Kreislauf beispielsweise erwerben Studierende „parallel“ detaillierte Kenntnisse über Aufbau, Entwicklung, Funktion und die häufigsten und wichtigsten Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und des Blutes. Im Block Gehirn, Nerven und Schmerz werden Studierenden neben den anatomischen Grundlagen von Gehirn und Nervensystem parallel auch bildgebende Verfahren, neurologische Untersuchungsmethoden oder neue Erkenntnisse der Schmerzforschung vermittelt. Durch diese international anerkannte Methode des integrierten Lernens ist es möglich, Kenntnisse zu vermitteln, die dem Studierenden das Erlernen von Zusammenhängen in einer ganzheitlichen Perspektive wesentlich erleichtert.


„Problemorientiertes“ Lernen

Zur Schulung der medizinischen Problemlösungskompetenz kommt im MCW ein weiteres zukunftsweisendes Didaktikmodell zum Einsatz. Im „problemorientierten Lernen“ (POL) haben Studierende während des gesamten Studiums selbstständig und unter Anleitung Strategien und Lösungswege für berufspraktische Probleme zu erarbeiten. Die „POL-Fälle“ korrespondieren dabei mit den parallel unterrichteten Wissensblöcken. Sie nehmen aber auch auf aktuelle Entwicklungen – z.B. Diagnose und Therapiemöglichkeiten von SARS – oder Probleme aus dem Medizinalltag – z.B. Umgang mit Angstzuständen von Patienten - Bezug.


Schulung kommunikativer und sozialer Kompetenz

Ziel dieser Ausbildungsreform ist es, das medizinisch-wissenschaftliche Qualitätsniveau der Absolventen deutlich anzuheben – und zwar auf allen Ebenen. Das neue MCW legt daher auch besonderen Wert auf die Schulung der kommunikativen und sozialen Kompetenz der Studierenden im Umgang mit Patienten, ebenso wie auf das Erarbeiten einer reflektierten ethischen Grundhaltung („Attitude“).
Studierende des Medizincurriculum Wien schließen das zwölfsemestrige Diplomstudium der Medizin mit dem Titel „Dr. med. univ.“ (Humanmedizin) oder „Dr. med. dent.“ (Zahnmedizin) ab. Sie erhalten damit die Berechtigung für das viersemestrige Doktoratsstudium der Medizin („Dr. sci. med.“), das einer weiteren vertiefenden wissenschaftlichen Ausbildung dient.

(red. Norbert Regitnig-Tillian, Bernd Matouschek)


>> zurück | >> top