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Unsere Ziele


Ziele der Initiative Krebsforschung: „War on Cancer“

Die mittelfristigen Ziele der Initiative Krebsforschung sind die

• Aufrechterhaltung der Spitzenforschungsposition unter neuen Rahmenbedingungen
• Erfüllung des Auftrags des Ministeriums im Sinne des UG 2002 (Eigenbeschaffung von Geldmitteln) und die
• Förderung der Universitären Forschung gegenüber der Pharmaforschung

Frei nach den Bemühungen des ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon („War on Cancer“) sieht Prof. Zielinski seine Anstrengung: „Die Förderung der Krebsforschung und somit Bekämpfung von Krebs soll eine nationale Anstrengung werden, sodass jeder Österreicher - einfacher Bürger, Politiker, Wirtschaftstreibender, etc. – seinen Teil zur Erhaltung des wissenschaftlichen Spitzenforschungsplatzes Wien und insbesondere hier der Krebsforschung beiträgt.“

Initiative Krebsforschung - "Gemeinsam für das Leben"

Die renommierten Krebsspezialisten Univ. Prof. Dr Christoph Zielinski und Univ. Prof. Dr. Michael Micksche an der Medizinischen Universität Wien rufen die Österreicher zur Unterstützung der weltweit anerkannten Krebsforschung an der Universitätsklinik für Innere Medizin I auf

Die Klinik für Innere Medizin I am Allgemeinen Krankenhaus und der Medizinischen Universität Wien ist eine der führenden europäischen Institutionen in der Behandlung von Patienten mit Krebs- und Bluterkrankungen. Stärke der von Prof. Zielinski geleiteten Klinik für Innere Medizin I ist die grundlagenwissenschaftliche Entwicklung von Konzepten und ihre direkte Umsetzung im Spital im Sinn eines „Translational Research“ (vom Labor in die Klinik), aber auch der wissenschaftlichen Analyse von am Krankenbett gemachten Beobachtungen im wissenschaftlichen Labor. „Es handelt sich dabei um eine der wenigen Institutionen in Europa und um die einzige Institution in Österreich, die das Potential einer Klinik im Verbund mit Grundlagenforschung in der vorliegenden Größe hat,“ erklärt Univ. Prof. Dr. Christoph Zielinski, Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin I. Im Jahr 2004 wurden an der Klinik insgesamt 93.758 Patienten betreut, 11.558 davon stationär.

Im internationalen Kontext wurde die Medizinische Universität Wien beim Harvard-Medical School-Ranking auf Platz 31 gewählt – noch vor Heidelberg, das sich auf Platz 47 findet. Gerade im Bereich Hämatologie/ Onkologie ist die Klinik von Prof. Zielinski bei wissenschaftlichen Arbeiten der Spitzenreiter im deutschsprachigen Raum.

Nr.1 bei wissenschaflticher Arbeit im deutschsprachigen Raum

Insgesamt arbeiten und forschen 268 Personen an der Klinik. In den letzten Jahren ist es diesen Wissenschaftern gelungen, angesehener Teil der internationalen Entwicklung auf den Gebieten der klinischen und grundlagenwissenschaftlichen Onkologie, Hämatologie und Blutgerinnung sowie der Knochenmark- und Stammzelltransplantation zu werden. An der Klinik wird sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgezeichnete Arbeit geleistet: So wird etwa ein Siebentel des wissenschaftlichen Outputs des AKH von dieser Klinik produziert, womit sie in ihrer wissenschaftlichen Leistung deutlich vor anderen Institutionen mit identer Ausrichtung im deutschen Sprachraum liegt (siehe auch http://www.meduniwien.ac.at/krebszentrum). Dazu kommt die von der Klinik ausgehende Vernetzung der Krebsforschung an den Kliniken des Allgemeinen Krankenhauses und der Medizinischen Universität Wien durch das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützte Projekt des Exzellenzzentrums für klinische und experimentelle Onkologie (CLEXO, siehe auch http://www.clexo.at), das die an den Kliniken vorhandene wissenschaftliche Kapazität bündelt und Synergien zwischen den dort tätigen Wissenschaftern generiert. Den international renommierten Ruf der Klinik für Innere Medizin I unterstreichen auch die Kooperationen und Netzwerke, in denen die führenden Krebsspezialisten Österreichs eingebunden sind: nationale Zusammenarbeiten mit den anderen Universitätskliniken Österreichs finden sich genauso darunter wie klinische und wissenschaftliche Kooperation mit den Kliniken Zentraleuropas, die von der Klinik für Innere Medizin I aus koordiniert wird (siehe auch http://www.cecog.org), aber auch mit US-Institutionen wie dem Dana Farber Cancer Center der Harvard University in Boston.

Krebsforschung an der Universitätsklinik für Innere Medizin I

Am zur Klinik gehörenden Institut für Krebsforschung und in den wissenschaftlichen Labors der Klinik werden wissenschaftliche Untersuchungen zu einer Vielzahl von Fragestellungen, die die Entwicklung, Wachstum und Ausbreitung von Krebszellen untersuchen, durchgeführt. Dazu gehören Untersuchungen über die Entstehung und therapeutische Beeinflussung von Krebserkrankungen von vorwiegend der Lunge, Leber und Brust, des Dickdarms und Eierstocks, aber auch Untersuchungen zu Mechanismen, die die bösartige Entartung ermöglichen unter Einschluß von Signalwegen und ihrer Überleitung innerhalb der Krebszelle, der Neuentstehung von wachstumsfördernden Mechanismen und Veränderungen der genetischen Abläufe. Schließlich werden an der Klinik neue Therapieformen erfolgreich erprobt, gleichzeitig aber auch Untersuchungen über die Ursachen von Wirkung und Wirkungsverlust von Krebsmedikamenten vorgenommen.

Budgetbeispiel anhand einer Forschungseinheit an der Uniklinik (Abt. Hämatologie)

Der Abteilung Hämatologie/Hämostaseologie von Univ.-Prof. Dr. U. Jäger sind derzeit 16 ärztliche Mitarbeiter über „Planstellen“ zugeordnet. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter, die in der Forschung tätig sind, beträgt 71. Das heißt, dass pro staatlich finanziertem Mitarbeiter Gelder für 2 – 3 weitere ForscherInnen eingeworben werden müssen, um den hohen Standard aufrecht zu erhalten. Die Infrastruktur wird von der MUW (Geräte) und vom AKH (Laborflächen, Klinikräume) zur Verfügung gestellt. In den letzten Jahren konnte bei gleich bleibender bzw. leicht rückläufiger personeller und materieller Grundausstattung ein stetiger Anstieg des wissenschaftlichen Outputs erzielt werden (siehe Beispiel der letzten 6 Jahre). Prof. Jäger: „Auf dem Gebiet der Behandlung und Forschung auf dem Gebiet der Bluterkrankungen und der Blutgerinnung sind wir im internationalen und vor allem europäischen Spitzenfeld.“

Institut für Krebsforschung: Neuer Forschungsschwerpunkt Lungenkrebs

Am Institut für Krebsforschung werden vorwiegend die Krebsentstehung und – Progression, die Krebsrisikofaktoren/ Prävention und die Krebsdiagnose und –therapie (Translationale Forschung) betrieben. „An Lungenkrebs sterben mehr Menschen wie an anderen Krebsformen. Jährlich erkranken in Österreich etwa 3600 Personen an Lungenkrebs,“ erklärt der Leiter des Instituts für Krebsforschung, Prof. Michael Micksche. 2003 sind 3332 Personen an den Folgen dieser Erkrankung verstorben. Die Früherkennung ist kaum möglich, daher werden viele Diagnosen im fortgeschrittenen Stadium festgestellt. Nur wenige wirksame Therapien stehen derzeit zur Verfügung. Folgende Forschungstätigkeiten zum Thema Lungenkrebs werden/sollen am Institut durchgeführt werden:

1) Molekulare Epidemiologie (Genetische Risikofaktoren )
2) Chemoresistenzmechanismen und deren Überwindung
3) Charakterisierung von Biomarkern und Validierung als Prognosefaktoren
4) Signalübertragung und Entwicklung von zielgerichteten Therapien

Initiative Krebsforschung: Fortbestandsgarant für Spitzenforschung

Krebs ist mittlerweile keine isolierte Krankheit sondern steht mitten in der Gesellschaft. Fast jeder Österreicher kennt einen Menschen, der an Krebs erkrankt ist. Alleine in Wien sind 7.400 Personen von den unterschiedlichsten Formen der Krebserkrankung betroffen. Prof. Zielinski: „Es ist uns gelungen, in den letzten Jahren in Wien wichtige Forschungsergebnisse und international sehr anerkannte Beiträge im Bereich der Bekämpfung von verschiedensten Krebserkrankungen zu leisten.“ Die Notwendigkeit zum Ausbau und der Akquisition von zusätzlichen Geldmitteln liegt in der Tatsache begründet, dass das Fachgebiet von einer sehr stürmischen wissenschaftlichen Entwicklung gekennzeichnet ist. „Diese erfordert den Einsatz großer Geldmittel, um in der Forschung und Entwicklung neuer Heilmethoden international kompetitiv zu bleiben,“ erklärt Prof. Zielinski. Daher wird erstmals hier im Bereich Krebsforschung mit der Initiative Krebsforschung an die Öffentlichkeit gegangen, um alle Österreicher aktiv in den Kampf gegen Krebs einzubinden. Durch eine noch so kleine Spende kommt die Krebsforschung dem Ziel, die geeigneten Therapieformen für die betroffenen Patienten zu finden, näher. Denn alleine die Entwicklung von neuartigen Therapien (z.B. eines an der Klinik in der letzten Zeit mit besonderem Nachdruck entwickelten Impfstoffs) kostet in seinen Entwicklungsschritten vom Labor in die beginnende klinische Anwendung rund € 2 Millionen. Der Leiter des Instituts für Krebsforschung Univ. Prof. Dr. M. Micksche: „Wir leben in einem höchst kompetitiven wissenschaftlichen Umfeld, wenn wir uns den Ergebnissen anderer, vor allem ausländischer Institutionen stellen. Wir brauchen die Anerkennung unserer Leistungen und deren Förderung durch die Öffentlichkeit.“ Folgende erste Maßnahmen setzt die Initiative Krebsforschung zur Generierung zusätzlicher Geldmittel:
• Verkauf über einen Vertriebspartner des „Initiative Krebsforschung“-Gummibandes um € 3 (mit Unterstützung der Wiener Krebshilfe und „Leben-mit-Krebs“)
• Terry Fox Lauf 2005
• Gala in der Wiener Staatsoper mit freundlicher Unterstützung von Herrn Direktor Holender und eines Großsponsors für die wichtigsten Wirtschaftsrepräsentanten Österreichs


Spendenkonto:
Med.Uni.Wien, Konto-Nr. 404100 707/00
BLZ: 20111 Erste Bank
Verwendungszweck: Ko 277 11 008 (Initiative Krebsforschung)