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Sie haben TSM installiert. Der Node ist in einer bestimmten Policy Domain eingetragen, und Sie haben Windows als Betriebssystem angegeben. Wenn Sie jetzt eine Datei dsm.opt mit den Optionen versehen haben, die absolut notwendig sind, dann sieht die Datei dsm.opt in etwa so aus:
Wenn der Node in der Policy Domain WST oder MOB oder SRV eingetragen ist, so gelten zusätzlich die in den Standards angegebenen Optionen der jeweiligen Client Options Sets. Das heißt, wenn der Node in der Policy Domain WST definiert ist, so werden im Falle des Incremental Backup folgende Verzeichnisse und Dateien mitgesichert bzw. exkludiert:
Diese Optionen werden vor den in der Datei dsm.opt angegebenen Include/Exclude-Optionen durchgeführt! Ergänzen Sie die Optionen in der Datei dsm.opt nach Ihren Bedürfnissen und kontrollieren Sie, ob die gewünschten Dateien auch tatsächlich gesichert werden!
Incremental Backup sichert die Dateien Ihrer Datenstation, die sich im Vergleich zur letzten Sicherung verändert haben. Der Bereich der Sicherung ergibt sich aus Ihren Domain-Optionen (Grundmenge) und kann mit den Include/Exclude-Optionen feiner eingestellt werden. Sie können das incremental Backup auf 3 Arten durchführen:
Unter einem Scheduler versteht man einen in einem Zeitfenster geplanten Client-Prozess. Auf dem Server ist der Schedule (=Plan) mit den teilnehmenden Nodes, mit Beginn, Dauer und Frequenz des Zeitfensters und der auf dem Client durchzuführenden Aktion definiert. Auf der Client-Seite muß die Schedule-Funktion als Service installiert und aktiviert, die Datenstation "up and running" sein. Normalerweise stößt der Server die scheduled Client-Aktion an (Option schedmod polling). Zuerst wird vom Scheduler versucht, innerhalb eines definierten Startfensters des Zeitfensters (in der Regel in den ersten 50%) gleichmäßig verteilt die teilnehmenden Clients anzusprechen. Gelingt das nicht, so wird noch im Rahmen des gesamten Zeitfensters ein Startversuch unternommen. Daher kann unter Umständen die Client-Aktion über das Zeitfenster hinaus andauern. Prüfen, ob und in welchem Schedule der Client eingetragen ist: Sie rufen den Command Line Client auf ... ... geben - falls geprompted - das Passwort und dann den Befehl: query schedule (oder minimalistisch: q sch) ein:
In diesem Fall ist Ihr Node in keinem Schedule eingetragen:
Hier ist Ihr Node im Schedule "Werktags 18 Uhr Incremental Backup" eingetragen:
Falls Sie Änderungen, Löschungen, Neueintragungen eines Schedules wünschen, benutzen Sie bitte das Anmeldeformular.
Kontrolle der durchgeführten Schedule-Aktion (Schedule-Log). Alles, was der scheduled Client durchführt, wird im Schedule-Log mitprotokolliert. Das Schedule-Log befindet sich standardmäßig im TSM-Installationsverzeichnis (c:\programme\tivoli\tsm\baclient\dsmsched.log), oder Sie haben Ort und/oder Namen in der Option schedlogname anders gewählt.
Sie können allerdings den Verlauf des Backups verfolgen und erhalten gegebenfalls Fehlermeldungen.
Zum Schluß erhalten Sie eine Statistik:
Sie starten den TSM Command Line Client. Falls Sie nicht mit password generate arbeiten, geben Sie das Passwort ein, und starten das Backup mit dem Befehl incremental - oder kurz: i . Sie können jetzt alle Backup-Aktionen verfolgen und erhalten zum Schluss ebenfalls eine Statistik:
Nach Beendigung des Backups erhalten Sie die Meldung:
Beschreibung:
Voraussetzung:
Vorteile:
Einrichten: Das Skript wird am besten in das Verzeichnis c:\Programme\Tivoli\TSM\baclient gestellt. Um das Skript ausführen zu können empfiehlt es sich eine "Verknüpfung auf dem Desktop" einzurichten. Achtung: es sind keine Zeilenumbrüche erlaubt! Falls die Log-Dateien anders heissen oder nicht im Default-Verzeichnis liegen oder falls die dsm.opt-Datei anders heisst etc., so müssen Sie das im Skript entsprechend ändern.
Diese Verwendung des TSM-Backup empfiehlt sich dort, wo der PC nicht durchgehend eingeschaltet ist, sondern regelmäßig abgedreht wird.
Beschreibung:
Voraussetzung:
Vorteile:
Schritt 1: Installation des TSM-ClientDer TSM-Client muss installiert, korrekt eingerichtet und getestet sein
(
Schritt 2: Einrichten des Backup-Skripts TSMBackup.cmdDie Datei TSMBackup.cmd wird gegebenenfalls editiert und dann in das Verzeichnis c:\WINDOWS\System32\GroupPolicy\Machine\Scripts\Shutdown gestellt. Das Skript verzweigt in das Verzeichnis c:\Programme\Tivoli\TSM\baclient, stellt in die sich in diesem Verzeichnis befindlichen Logdateien dsmsched.log/dsmerror.log eine Startmeldung mit Datum und Uhrzeit und ruft den TSM-Backup-Client mit der Funktion „Inkrementelles Backup“ auf. Sollten Sie die Logdateien oder die Datei dsm.opt in einem anderen Verzeichnis haben, so ist das Skript entsprechend zu ändern Download der Datei TSMBackup.cmd
Schritt 3: Einbetten des Skripts in den Vorgang des Herunterfahrens/ShutdownSie melden sich auf dem lokalen PC als User mit Administratorrechten
an, gehen dann auf
Damit wird der Gruppenrichtlinieneditor aufgerufen. Im Eingabefenster markieren Sie unter
Mit der rechten Maustaste öffnen Sie die Eigenschaften von Herunterfahren :
Mit Hinzufügen öffnen Sie ein Fenster, in dem Sie im Feld Scriptname: TSMBackup.cmd eingeben
Schritt 4: Testen des SkriptsAb dem nächsten Herunterfahren aktiviert das Skript den TSM-Backup-Client, der ein inkrementelles Backup startet. Nach Beendigung des Backups wird das Herunterfahren fortgesetzt.Nach dem nächsten Hochstarten prüft man in den Logdateien dsmsched.log
bzw. dsmerror.log nach, ob das Backup erfolgreich war.
Wenn Sie Dateien zurückspielen wollen, so stehen Ihnen ebenfalls GUI- und CLI-Client zur Verfügung. Hier soll nur auf den GUI-Client eingegangen werden. Über das TSM-Hauptfenster steigen Sie in den Restore-Zweig ein. Falls Sie auch inaktive Dateien und/oder Verzeichnisse zurückspielen
wollen, so klicken Sie die Schaltfläche Sie erhalten dann immer das lästige nebenstehende Fenster ...
In den Options können Sie u.a. angeben, welche Objekttypen Sie zurückspielen wollen (Verzeichnisse und/oder Dateien), und welche Aktionen Sie setzen wollen, wenn die Dateien bereits existieren . Point in Time gibt Ihnen die Möglichkeit, Dateien bis zu einem bestimmten Backup-Zeitpunkt zurückzuspielen.
Nach getaner Auswahl klicken Sie Restore.
Nun haben Sie die Möglichkeit, den Speicherort für die zurückzuspielenden Dateien anzugeben:
In unserem Beispiel wollen wir die Datei e:\Daten\ProjektA\Bericht2003.txt zurückspielen. Restore complete path mit e:\demo als gewünschtem Verzeichnis ergibt: e:\demo\Daten\ProjektA\Bericht2003.txt Restore partial path mit e:\demo als gewünschtem Verzeichnis ergibt: e:\demo\Bericht2003.txt Restore partial path without base directory mit e:\demo als gewünschtem Verzeichnis ergibt: e:\demo\Bericht2003.txt Do not preserve directory structure mit e:\demo als gewünschtem Verzeichnis ergibt: e:\demo\Bericht2003.txt Im Falle bereits existierender Dateien werden Sie - falls die Options so gewählt sind - gewarnt und zu entsprechenden Aktionen aufgefordert:
Am Ende der Restore-Aktion erhalten Sie die Meldung:
Wie schon erwähnt, hat die Archive-Funktion den Sinn, Dateien, die man auslagern und/oder langfristig archivieren will, unter einer sogenannten Description als Archiv-Paket abzulegen.
Da diese Angabe nicht unbedingt zielführend ist, können Sie selbst einen beliebigen Begriff eingeben.
Damit können Sie bereits ein Archiv erstellen.
Klicken Sie Override include/exclude list, dann können Sie durch Anklick der gewünschten Managemenklasse die Verweilzeit bestimmen. Wenn Sie Delete files after Archive anklicken, werden die gewählten Dateien nach erfolgreichem Archivieren aus Ihren Dateien gelöscht, und damit wird der lokale Platz frei.
Am Ende der Archive-Aktion erhalten Sie die Meldung:
Mit Retrieve spielen Sie Dateien, die Sie mit Archive gesichert haben, wieder zurück.
Options bietet die gleichen Möglichkeiten
wie Restore. Die Schaltfläche Retrieve startet das zurückholen. Die Bestimmung des Speicherortes und die Art des Abspeicherns sind gleich wie beim Restore.
Am Ende der Retrieve-Aktion erhalten Sie die Meldung:
Archive, die Sie nicht mehr brauchen, sollten Sie auch wieder löschen. Der Standard-TSM-Benutzer darf zum Unterschied von den Filespaces seine Archive selbst löschen.
Im TSM-Hauptfenster klicken Sie bei den Utilities Delete Archive Data an.
Dann wählen Sie entweder ein ganzes Archiv oder Dateien aus einem Archiv und klicken Delete.
TSM fragt Sie, ob das auch Ihr Ernst ist:
Und schon ist das Archiv unwiderruflich weg!!
Das Recht, Filespaces zu löschen, verbleibt aus Sicherheitsüberlegungen im allgemeinen beim TSM-Administrator. Sollte im Einzelfall der Node berechtigt sein, seine Filespaces zu löschen, so geht das folgendermaßen:
Im TSM-Hauptfenster klicken Sie bei den Utilities Delete Filespaces... an.
Es folgt die große Warnung:
Beachten Sie bitte, daß Sie mit dem Filespace auch alle Archive, die sich auf diesen Filespace beziehen, löschen!!!
Ab Windows 2000 gibt es die Möglichkeit, sogenannte Images von Volumes zu ziehen. Dabei wird das Volume als eine einzige Datei abgespeichert und kann daher auch nur als Ganzes zurückgespielt werden. Es gibt die Varianten Online (Snapshot) Image Backup und Offline Image Backup. Details Sind in den Handbüchern bzw. im Help nachzulesen.
Wichtig: Damit das Image auch mit der richtigen Managementklasse hier: (imag003) gesichert wird, ist vor dem Backup in dsm.opt pro Laufwrk folgende Option einzutragen: include.image e: imag003 wobei e: das Laufwerk e: bezeichnet.
Gesicherte Images wird man irgendwann zurückspielen wollen.
Über das Hauptfenster steigen Sie in den Restore-Zweig ein und klicken Image backup an. Falls Sie ein inaktives Image zurückspielen wollen, so klicken Sie
die Schaltfläche Dann klicken Sie das gewünschte Image an. Mit Restore starten Sie die Aktion.
Eine letzte Warnung ...
... und das Image ist zurückgespielt.
Falls Sie auch andere Nodes von Ihren Sicherungen und Archiven naschen lassen wollen, so können Sie das auch einrichten.
Im TSM-Hauptfenster klicken Sie bei den Utilities User Access List ... an.
Und jetzt wird es kompliziert.
Im GUI haben Sie nur die Möglichkeit, exakte, bereits existierende Sicherungen bzw. Archive im nebenstehden Fenster zu definieren.
Sie geben Node, Drive, Directory, Filenamen an, klicken Add, definieren den nächsten Eintrag usw.
Wenn Sie mit den Einträgen fertig sind, klicken Sie OK.
Berechtigungen können Sie im GUI Client widerrufen.
Falls Ihnen ein anderer Node gestattet, auf seine Sicherungen oder Archive zuzugreifen, so wählen Sie aus den Utilities auf dem TSM-Hauptfenster Access Another User...
Sie geben den Node, dessen Daten sie haben wollen, ein und klicken auf Set. Mit Myself kehren Sie zum eigenen Node zurück.
Dann gehen Sie entweder in den Restore- oder in den Retrieve-Zweig ...
... wählen die gewünschten Dateien und laden sie auf Ihre Datenstation.
Wenn Sie das Passwort ändern wollen, so beachten Sie bitte, dass Sie diese Änderung auch den TSM-Services wie Schedule Service zukommen lassen müssen, da diese ansonsten nicht mehr funktionieren. Wenn Sie mit passwordaccess generate arbeiten, so können Sie vom TSM-Administrator ein Auslaufen des Passworts (password expiration) verlangen. Das bewirkt, dass beim darauffolgenden Aufruf eines TSM-Services das lokal verschlüsselt abgespeicherte Passwort automatisch geändert wird, ohne dass Sie ein neues Passwort eingeben müssen.
Wenn Sie aber das Passwort selbst ändern wollen, so gehen Sie üpbder den TSM-Hauptschirm zu den Utilities ...
... und geben das geltende, das neue und zur Überprüfung noch einmal das neue Passwort ein:
Hoffentlich mit Erfolg:
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| Letzte Änderung 26.01.2006 redaktion |
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