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Besucheransturm bei der Langen Nacht der Krebsforschung
27. April: Lange Nacht der Krebsforschung
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Mit den CCC-Young-Scientists-Reisestipendien zu den wichtigsten Kongressen
CCC Impromptu Seminar erregt großes Interesse
MedUni Wien-Studie (Studienleiter Siegfried Knasmüller): Spinat schützt die Erbsubstanz
Ein von der Studiengruppe ABCSG unter Leitung von Michael Gnant und Martin Filipits von der Medizinischen Universität Wien entwickelter molekular-diagnostischer Test für Brustkrebs-patientinnen ist jetzt für den praktischen Einsatz bereit.
 
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Kommunikationsprobleme


Der Organismus höherer Lebewesen, und somit auch der Menschen, zeichnet sich durch die Organisation unzähliger Zellen in äußerst komplexe Funktionseinheiten (Geweben) aus. Das einwandfreie Funktionieren dieses Systems bedarf einer genau regulierten Kommunikation zwischen den beteiligten Zellen/Geweben. Eine Hauptrolle übernehmen dabei Botschaften, die in Form von löslichen Signalstoffen lokal oder systemisch übermittelt werden. Die Reaktion der Zellen auf externe Signalbotschaften hängt dann von der Kombination der erhaltenen Botschaften und vom Zustand und Wesen der empfangenden Zellen ab.

In den entarteten Zellen eines Tumors kommt es meist zu Veränderungen, die die beschriebene interzelluläre Kommunikation stören. Das führt einerseits dazu, dass die Tumorzellen sich unabhängig vom tatsächlichen Vorhandensein anregender Faktoren vermehren oder wandern. Die Anwesenheit von aktivierenden Signalstoffen wird dabei fälschlich ins Zellinnere gemeldet und/oder hemmende Signale werden nicht erkannt.

Am Institut für Krebsforschung befassen sich mehrere Gruppen/Projekte mit der (De)Regulation der internen Signalübermittlung in Krebszellen. Dabei wird die Reaktion von Tumorzellen auf die Zugabe von z.B. Mitgliedern der FGF (Fibroblasten-Wachstumsfaktoren)-Familie, die wichtige Signalfaktoren darstellen, sowie anderen Signalstoffe und deren Kombinationen getestet. Ziel ist es festzustellen, inwieweit in Tumoren die ausgelöste Signalübertragung dereguliert ist. Weiters werden gewebsspezifische Unterschiede in der Signalantwort untersucht. Darüber hinaus befassen sich mehrere Gruppen mit der Erforschung von Wirkungsweise und Funktion von Sprouty-Proteinen. Diese hemmen die durch Signalfaktoren ausgelösten Reaktionen wie Zellvermehrung und Zellwanderung. Derzeit wird getestet in welchem Ausmaß eine gestörte Funktion von Sprouty-Proteinen am dereguliertes Verhalten von Krebszellen beteiligt ist, und inwieweit sich Sprouty-Proteine als Ansatzpunkte für die Entwicklung neuer Antikrebs-Therapeutika eignen könnten. 

Hedwig Sutterlüty-Fall 

 
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