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Franz Benninger |
WERTE – ZIELE – WEGE Unser Pflegeteam setzt sich aus Diplomierten Gesundheits- und Krankenschwestern/-pflegern der Allgemeinen, der Psychiatrischen und der Kinder- und Jugendlichenpflege wie Schüler/innen der einzelnen Ausbildungssparten zusammen. Als Teil eines multiprofessionellen Teams ist uns gute Kommunikation ein wichtiges Anliegen. Wir betreuen Kinder und Jugendliche im Alter von 2 bis 18 Jahren, die an psychiatrischen bzw. psychosomatischen Erkrankungen leiden und/oder im psychosozialen Bereich Nachholbedarf zeigen. Pflege sehen wir als Fürsorge (care) auf der Basis einer reflektierten und
vertrauensvollen Beziehung. Der therapeutische Einsatz des eigenen Selbst - im
Gegensatz zu Aufopferung und Dienen - ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Verständnis für die Bedürfnisse der betreuten Kinder/Jungendlichen und ihrem Umfeld Jede Person besteht aus einer Einheit von Körper, Geist und Seele. Wir
begreifen alle Menschen, so auch die Kinder/Jugendlichen in deren
Individualität. Wir sehen, dass jedes Kind/ jeder Jugendliche aus
unterschiedlichen - oft belastenden sozialen Situationen kommt und demnach über
individuelle Erfahrungen verfügt. Die Kinder/Jugendlichen haben unterschiedliche
Gefühle, Bedürfnisse, Wünsche und Sichtweisen, denen wir respektvoll begegnen.
Zentrale Konzepte und Modelle Unser Pflegeverständnis ist geprägt durch jahrelange berufliche Erfahrung, von Pflegemodellen und –konzepten und den Ergebnissen der Forschung. Die Bezugspflege ist unser Arbeitsorganisationssystem. Entsprechend dieser wird jedes Kind/jeder Jugendliche, für den Zeitraum des stationären Aufenthaltes von einer definierten Bezugspflegeperson betreut. Diese bietet dem Kind/Jugendlichen professionelle Zuwendung und gewährleistet durch die gemeinsame Erstellung der Pflegeplanung eine personzentrierte Betreuung. Das Pflegemodell nach D. Orem dient uns als gemeinsame Richtlinie bei der Erhebung des Pflegebedarfs und unterstützt uns ein bedürfnisgerechtes Pflegeangebot zu sichern. Der Pflegeprozess wird von uns als Problemlösungsprozess eingesetzt und als Beziehungsprozess gelebt. Therapeutische Grundfaktoren als Basis für die Beziehungsarbeit nach
Peplau Konzepte wie Edukation, Partizipation und Empowerment Die Entwicklung der Persönlichkeit, ist uns wie von Peplau gefordert ein
wichtiger Aspekt um den Bedürfnissen der Kinder/Jugendlichen gerecht zu werden. Die Wissenserweiterung im Sinne der Fort- und Weiterbildung wird den
individuellen Bedürfnissen entsprechend geplant und systematisch überprüft.
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