Eine Gammakamera bzw. ein PET-Scanner ist eine sehr umfangreiche Apparatur, die manche beeindruckt bis verunsichert. Sie arbeitet nach einem anderen Prinzip als ein Röntgengerät, bei dem ein intensiver Röntgenstrahl den Patienten durchdringt und den dahinterliegenden Film in sehr kurzer Zeit belichtet.
Doppelkopfgammakamera
Im Gegensatz dazu nimmt eine Gammakamera mittels eines geeigneten Detektors über einen längeren Zeitraum die Strahlung, die vom Patienten aufgrund der Applikation des Radiopharmakons abgegeben wird, auf, wobei der Detektorkopf der Gammakamera über oder unter dem zu Untersuchenden positioniert ist. Die aufgenommenen Daten werden für eine nachfolgende Auswertung im Computer gespeichert. Bei Standardaufnahmen bewegt sich der Detektorkopf der Gammakamera, wenn sie einmal für die Aufnahme in Position gebracht worden ist, nicht.
PET-Scanner
Bei der "Single Photon Emission (computed) tomography (SPECT)" bewegt sich der Detektorkopf der Gammakamera um den zu Untersuchenden. Im Gegensatz dazu ist beim PET-Scanner, der in seinem Aussehen einem Computertomographie Gerät ähnelt, der Detektor ringförmig (röhrenförmig) um den Patienten positioniert. Diese Techniken erlauben eine räumliche Darstellung der Aktivitätsverteilung im Körper. Solche Untersuchungen dauern länger und verlangen vom Patienten über längere Zeit ruhig zu sitzen oder zu liegen; das Personal ist anwesend und betreut den Patienten während der gesamten Untersuchungszeit.
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