Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Medizinische Universität Wien / AKH Wien
Vorstand: o. Univ. Prof. Dr. Max H. Friedrich

 



          

Franz Benninger
&
Andreas Karwautz aktualisierten  diese Seite letztmalig am 16.12.2009

 

Krankenversorgung
Neuigkeiten / Informationen

 

Herausforderungen an die Kinder- und Jugendpsychiatrie (Acrobat pdf)

Kinder- und Jugendpsychiatrische Versorgung in Österreich (Acrobat pdf)

Jugendpsychiatrische Tagesklinik – Aufbau und Erfahrungen (Acrobat pdf)

 

Aktuelle Diskussion um die Anwendung von Antidepressiva
 für depressive Kinder und Jugendliche

 1) Klier, Karwautz: Artikel Neuropsychiatrie-  (zum Artikel: Themenheft Kinderpsychiatrie 2006  (Acrobat pdf))

2) Aichhorn, Geretsegger: Abstract 2005

Ziel dieser Arbeit ist die aktuelle Kontroverse um die Verwendung von Serotonin Wiederaufnahmehemmern (SSRIs) im Kindes- und Jugendalter zusammenzufassen und einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung in der psychopharmakologischen Depressionsbehandlung dieser Altersgruppe zu geben. Dazu werden die Stellungnahmen der Arzneimittelbehörden in Zusammenschau mit neuesten Studien diskutiert. Ergänzend werden neben der Depression auch Daten zur Angst- und Zwangsstörung kurz dargestellt, da nach derzeitigem Wissensstand in diesen Indikationen SSRIs auch weiterhin als Mittel der Wahl im Kindes- und Jugendalter zu gelten haben. Um eine Diskussion auf einer möglichst breiten Basis zu ermöglichen, werden den Daten bei Kindern und Jugendlichen entsprechende Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit von SSRIs beim Erwachsenen gegenübergestellt.

Zusammenfassend kann, ausgehend von der aktuellen Datenlage eine Kombinationsbehandlung von SSRIs mit verhaltenstherapeutisch orientierter Psychotherapie als wirksamste Methode in der Depressionsbehandlung von Kindern und Jugendlichen angesehen werden. Dies entspricht auch der gängigen klinischen Praxis. Auch wenn in neuesten Studien, mit Fluoxetin in der Rezidivprophylaxe der Depression oder mit Paroxetin in der Behandlung der Zwangsstörung, keine Hinweise auf eine erhöhte Suizidalität gefunden wurden, ist eine definitive Aussage zur Arzneimittelsicherheit von SSRIs in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen noch verfrüht. Entsprechende internationale Empfehlungen sind derzeit in Ausarbeitung.

 

3) Guidelines verschiedener Fachgesellschaften/Behörden

 3a) National Institute of Clinical Excellence (NICE) Guideline  (68 Seiten)

 3b) American College of Neuropsychopharmacology (ACNP) Guideline:       

 3c) Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie & Psychotherapie - Empfehlung:    
      

4) FDA-Medication Guide für Eltern – deutsche Übersetzung und Adaptation

 

 


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