Seit seiner Doktorarbeit
„Auswirkungen von Cartilage-derived Morphogenetic Protein-1 und 2 bei
Knorpelzellkulturen von Arthrosepatienten - Eine in vitro Untersuchung
gesunder und osteoarthrotischer humaner Knorpelzellen mit besonderer
Berücksichtigung in Bezug auf das Alter“ (Posterpreis ÖGR 1999) widmet
sich Dr. Bobacz de
r Gelenkknorpel- und Osteoarthroseforschung. Die
wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst konnte er neue Erkenntnisse
bezüglich Knorpel und Wachstumsfaktoren, Knorpelalterung und Zellzahl,
sowie Chondrogenese von Ligamentfibroblasten gewinnen. Die neu
etablierte Technik, die im Rahmen der Arbeit über das chondrogene
Potential von Ligamentfibroblasten angewandt wurde, wurde mit dem Dr.
Kolassa Anerkennungspreis 2001 prämiert und zum Patent angemeldet. Dr.
Bobacz verbrachte einige Zeit an der Rheumatologischen Abteilung an der
Universität Leuven, Belgien, unter der Leitung von Prof. F. Luyten. Dort
hatte er die Möglichkeit spezifische Labortechniken kennen zu lernen,
die er nach seiner Rückkehr im rheumatologischen Forschungslabor
etablierte. Um in wissenschaftlicher Hinsicht auf dem Laufenden zu
bleiben, aber auch um internationale Kontakte zu knüpfen bzw. zu
festigen, nimmt Dr. Bobacz regelmäßig an fachspezifischen Kongressen
teil. Er hatte bislang mehrfach die Möglichkeit seine
Forschungsergebnisse an eben jenen Kongressen (ACR, GARN, EULAR, EWRR,
OARSI u.a.) als Poster bzw. Vortrag zu präsentieren. Zurzeit bereitet er
einen 2-jährigen Forschungsaufenthalt in den USA an der Harvard Medical
School vor.