Ziel des Masterstudiums Medizinische Informatik ist eine wissenschaftliche Berufsvorbildung, die es ermöglicht, in den vielfältigen Bereichen der biomedizinischen Forschung, der Medizin und des Gesundheitswesens Informatikprojekte zu gestalten und durchzuführen. Je nach gewähltem Ausbildungsschwerpunkt spezialisiert sich der/die Studierende im
Bereich der Bioinformatik, der Neuroinformatik, der Klinischen Informatik oder in Public Health Informatics.
AbsolventInnen erwerben Kernkompetenz in Informatik unter Betonung der in den Biowissenschaften, der Medizin und dem Gesundheitswesen besonders wesentlichen Methoden. Sie erwerben je nach Schwerpunkt jene Kompetenzen, die sie dazu befähigen, in enger Kooperation mit Bio- oder NeurowissenschafterInnen, mit Ärzten/Ärztinnen oder SpezialistInnen aus dem Gesundheitswesen Systeme zu konzipieren, zu entwickeln und in den Forschungs- bzw. Arbeitsablauf zu integrieren. Die Ausbildung orientiert sich an praktischen, forschungsrelevanten, medizinischen oder klinischen Fragestellungen. Wesentlicher Bestandteil ist die Vermittlung kommunikativer Skills zur Bewältigung dieser Fragestellungen gemeinsam mit WissenschafterInnen anderer Disziplinen sowie ÄrztInnen, wozu das Umfeld der Medizinischen Universität Wien besonders geeignet ist. Die akademische Ausbildung stellt sicher, dass die AbsolventInnen für aktuelle und zukünftige Aufgaben im Bereich der Bio- und Neurowissenschaften, der Medizin und des Gesundheitswesens gerüstet sind und sich jederzeit neue Methoden in der
Medizinischen Informatik aneignen können.