1.
Der 3. Studienabschnitt umfaßt 5 Semester. Im 3. Rigorosum sind mindestens 142 Semesterwochenstunden an Pflichtfächern zu inskribieren. In jedem der Semester des 3. Rigorosums sind mindestens 20 Semesterwochenstunden an Pflichtfächern zu belegen.
2.
Während des dritten Rigorosums sind in den folgenden Fächern zu inskribieren:
| Semesterwochenstunden | |
| Vorlesungen | PflichtLVs |
1. Innere Medizin | 8 + 8 + 7 | 2 + 6 |
2. Chirurgie | 8 + 8 + 7 | 8 |
3. Kinderheilkunde | 5 + 5 | 4 |
4. Frauenheilkunde und Geburtshilfe | 6 + 6 | 5 |
5. Psychiatrie | 3 + 3 | 2 |
6. Neurologie | 3 + 3 | 2 |
7. Augenheilkunde | 5 | 2 |
8. Haut- und Geschlechtskrankheiten | 3+3 | 2 |
9. Hals-, Nasen, und Ohrenkrankheiten | 4 | 1 |
10. Sozialmedizin | 3 | 1 |
11. Gerichtsmedizin | 5 | 1 |
12.ZMK-Heilkunde | 2 | 1 |
3.
Die Lehrveranstaltungen werden folgendermaßen durchgeführt:
a) Innere Medizin
In den ersten 2 Semestern ist jeweils die achtstündige Vorlesung zu inskribieren; im 3. mindestens 7 St.Praktika: Im l.oder 2.Semester "Physikalische Krankenuntersuchung (2 St.)", im 2.oder 3.Semester "Praktikum in Innerer Medizin (6 St.)". Erfolgreiche Teilnahme an "Physikalischer Krankenuntersuchung" ist Voraussetzung fur die Teilnahme am Praktikum
b) Chirurgie
In den ersten 2 Semestern ist jeweils die achtstündige Vorlesung, im 3. mindestens 7 St. Vorlesung, im 2.oder 3.Semester ist das Praktikum (8 St.) zu inskribieren.
c) Kinderheilkunde
Im 3.und 4.klinischen Semester ist die Vorlesung in Kinderheilkunde (je 5-stündig), weiters im 3.oder 4.Semester das Praktikum (4 st.) zu belegen.
d) Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Im 4. und 5. klinischen Semester ist die 6-stündige Vorlesung des Faches zu inskribieren. In einem der beiden Semester ist das Praktikum zu inskribieren (5 St.).
e) Psychiatrie
Im 3.und 4.klinischen Semester ist je eine 3-stündige Vorlesung zu inskribieren, im 3.oder 4.Semester ist das Pflichtpraktikum (2 St.) zu belegen
f) Neurologie
Im 3.und 4.Semester ist die 3-stündige Vorlesung zu inskribieren, im 3.oder 4.Semester ist das Praktikum (2 St.) zu belegen.
g) Augenheilkunde
Im 2.Semester sind eine 5-stündige Vorlesung sowie das Praktikum (2 St.) zu belegen.
h) Haut- und Geschlechtskrankheiten
Im l.oder 2.Semester sind die 3-stündige Vorlesung und im 1.oder 2.Semester das Praktikum (2 St.) zu inskribieren.
i) Hals-,Nasen- und Ohrenkrankheiten
Im 1.Semester sind die 4-stündige Vorlesung und das Praktikum (1 St.) zu inskribieren.
j) SozialmedizinIm
l.Semester sind eine 3-stündige Vorlesung und das Praktikum (1 St.) zu inskribieren.
k) Gerichtsmedizin und Rechtskunde fur Mediziner
Im 5.Semester sind die 5-stündige Vorlesung und das Praktikum aus Gerichtsmedizin (1 St.) zu inskribieren.
l) Zahn-Mund-und Kieferheilkunde
Im 4.oder 5.Semester sind die 2-stündige Vorlesung und das Praktikum (1 St.) zu inskribieren. Das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde ist mit einem (Pflicht)Kolloquium abzuschließen, welches nach dem Besuch der beiden Lehrveranstaltungen, spätestens jedoch vor der letzten Teilprufung des 3.Rigorosums abzulegen ist.
Die Pflichtfamulatur kann frühestens nach erfolgreicher Ablegung der letzten Prufung des I. Abschnittes und nach erfolgreicher Ablegung der Vorprüfung aus "Medizinischer Psychologie" und nach Besuch der propädeutisch-klinischen Lehrveranstaltungen geleistet werden. Der Studierende muß die Pflichtfamulatur dann belegen, wenn er sie tatsächlich besucht. Sie kann als Block oder in Teilen, deren Dauer nicht kürzer als zwei Wochen sein darf, gemacht werden. Die Pflichtfamulatur ist vor der letzten Teilprufung des III. Rigorosums abzuschlielßen. Die vorgeschriebenen Teile (Facher) der Pflichtfamulatur können in verschiedenen Krankenhäusern geleistet werden.
Die Dauer der Pflichtfamulatur beträgt insgesamt 16 Wochen. Mindestens 4 Wochen der Pflichtfamulatur sind an einer Abteilung für Innere Medizin, mindestens weitere 4 Wochen an einer Abteilung für Chirurgie zu leisten. Der Studierende kann wählen, in welchen klinischen Fächern er die restlichen 8 Wochen der Pflichtfamulatur absolviert; er kann diese Zeit ganz oder teilweise im Fach Innerer Medizin und/oder Chirurgie absolvieren. Die Pflichtfamulatur soll an Krankenabteilungen geleistet werden, an denen Lehrveranstaltungen für die Pflichtfamulatur eingerichtet sird. Famulaturen an Spitalsabteilungen, an denen die Ausbildung zum praktischen Arzt oder Facharzt stattfindet, aber keine Lehrveranstaltung für die Pflichtfamulatur eingerichtet ist, können von der Studienkommission als Ansuchen auf Pflichtfamulatur nachträglich anerkannt werden.
Über jeden Fachteil der Pflichtfamulatur wird ein Zeugnis mit dem Kalkül "mit Erfolg teilgenommen" oder "ohne Erfolg teilgenommen" vom Leiter der Famulatur ausgestellt; es sind nur jene Teile der Pflichtfamulatur anrechenbar, über welche ein Zeugnis über eine Teilnahme "mit Erfolg" beigebracht wird.
Gemaß § 13 des Bundesgesetzes über die Studienrichtung Medizin muß der Studierende entweder eine "Wahlfachausbildung" absolvieren oder eine Dissertation erarbeiten; er kann zwischen diesen beiden Möglichkeiten wählen. Fur die Wahlfachausbildung werden eigene Lehrveranstaltungen angeboten, die zu inskribieren sind. Der Erfolg der Ausbildung ist gemäß § 13 (2) Studiengesetz Medizin nachzuweisen.
1. a)
Vertiefte Ausbildung in einem Prüfungsfach (gem. § 13 (1) lit.a)
Titel der Lehrveranstaltung | Typ | Std |
| ||
Gesundheitsberatung und Screening im Betrieb | SE | 4 |
Grundlagen und Fallbeispiele aus der Ernährungswissenschaft für Mediziner | SE | 4 |
Lebensstil. Medizinische Grundlagen, Erfahrungen, Anwendung | SE | 4 |
Praventive Kardiologie: Grundlagen, Erfahrungen, Chancen | SE | 4 |
Verhaltensmodifikation in der Präventivmedizin I | SE | 2 |
Verhaltensmodifikation in der Präventivmedizin II | SE | 2 |
| ||
Seminar für Angewandte Onkologie | SE | 3 |
Onkologie: Was ist Krebs? Was kann ich dagegen tun? | SE | 5 |
Seminar fur Antimikrobielle Chemotherapie | SE | 3 |
Internistische Intensivmedizin Praktikum | SE | 4 |
Internistische Intensivmedizin | SE | 5 |
Diagnostischer Einsatz nuklearmedizinischer Methoden in der Inneren Medizin | SE | 4 |
Klinische Hämatologie mit mikroskopischen Praktikum | SE | 4 |
Klinische und experimentelle Hämatologie | SE | 3 |
Vertiefte Ausbildung Kardiologie: EKG mit Praktikum | SE | 2 |
Vertiefte Ausbildung Kardiologie:EKG-Seminar mit praktischen Übungen | SE | 2 |
Vertiefte Ausbildung Kardiologie: Stellenwert der Echokardiographie und Dopplersonographie in der kardiologischen Diagnostik | SE | 2 |
Wissenschaftliches Arbeiten in der Kardiologie | SE | 4 |
Seminar für experimentelle und klinische Mikrobiologie | SE | 3 |
Klinische und experimentelle Onkologie | SE | 4 |
Angiologie | SE | 4 |
Chronische Nierenerkrankungen und Differentialdiagnose | SE | 5 |
Der nephrologische Patient | SE | 3 |
Extrakorporale Verfahren der Nierenersatztherapie | SE | 3 |
Nephrologisches Seminar | SE | 3 |
Nierenersatztherapie durch Nierentransplantation | SE | 3 |
Wasser- und Elektrolythaushalt | SE | 3 |
Arbeitsmedizin in Theorie und Praxis (mit Fallanalyse und Laborbestimmungen) | SE | 3 |
Ausgewählte Kapitel aus der arbeitstoxikologischen Laboratoriumsdiagnostik | SE | 4 |
Praxis der Sport- und Leistungsmedizin | SE | 4 |
Anwendung biokinetischer Modelle zur Interpretationnuklearmedizinischer in vivo-Daten | SE | 4 |
Atheroskklerose | SE | 4 |
Nuklearmedizin | SE | 4 |
Prostaglandine | SE | 4 |
Knochenmarkstransplantation | SE | 4 |
Vorbereitende Laborübungen für das wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Experimentellen Inneren Medizin | SE | 4 |
Rheumatologie: Metabolische Osteopathien | SE | 4 |
| ||
Einführung in die Neurochirurgie | SE | 5 |
Rekonstruktive Neurochirurgie | SE | 4 |
Transplantationschirurgie | SE | 3 |
Plastische und rekonstruktive Chirurgie | SE | 3 |
Experimentelle Gastroenterologie | SE | 3 |
Endokrine Chirurgie | SE | 3 |
Unfallchirurgie | SE | 3 |
Unfallchirurgische Propädeutik | SE | 3 |
Biomechanik des menschlichen Bewegungsapparates undmechanische Konzepte der Prothetik und Rehabilitation | SE | 4 |
Chirurgische Gastroenterologie - Klin.und exp.Studien | SE | 4 |
Gefäßchirurgisches Seminar | SE | 3 |
Einführung in die operative Orthopädie | SE | 5 |
Anästhesiologie und Intensivtherapie bei Lebertransplantationen | SE | 5 |
Grundlagen der Neuroanästhesie und Intensivmedizin | SE | 3 |
Unfallanästhesie | SE | 5 |
Andrologie | SE | 3 |
Chirurgische Onkologie | SE | 3 |
Diagnostische und therapeutische Endoskopie | SE | 3 |
Intraluminale Gefäßchirurgie | SE | 4 |
Pharmakologische Maßnahmen nach operativem Eingriff am arteriellen Gefalßsystem | SE | 4 |
Planen und Durchführen multizentrischer Studien in der onkologischen Chirurgie | SE | 3 |
| ||
Biologie der Steroidhormone in der Padiatrie | SE | 3 |
Infektionskrankheiten beim Kind | SE | 3 |
Neonatologische Anleitung zur Durchführung klinischer Studien | SE | 3 |
Pädiatrische Hämatologie/Onkologie | SE | 3 |
Pädiatrische Hermeneutik | SE | 4 |
Pädiatrische Pneumologie | SE | 3 |
Pädiatrische Radiologie | SE | 3 |
Ernährung des Kindes | SE | 3 |
Pädiatrische Endokrinologie | SE | 3 |
| ||
Angewandte klinische Psychodiagnrostik | SE | 5 |
Chronobiologische Therapie | SE | 3 |
Das psychosomatische Erstgespräch | SE | 3 |
Gerontopsychiatrie | SE | 3 |
Interventionsstrategien aus verhaltensmedizinischer Sicht | SE | 4 |
Klinisch-psychologische Einzelfalldiagnostik | SE | 4 |
Psychiatrische Genetik | SE | 3 |
Schizophrenie; Konzepte, Diagnose, Therapie | SE | 4 |
Psychotherapie fur schizophrene Psychosen | SE | 3 |
Sozialpschiatrie - psychiatrische Versorgung | SE | 3 |
| ||
Einführung in wissenschaftliches Arbeiten | SE | 3 |
Klinische Neurophysiologie | SE | 4 |
Neuroimmunologie (mit Praktikum) | SE | 5 |
Probleme der Neuroonkologie | SE | 4 |
Psychologie der Großhirnpathologie | SE | 3 |
| ||
Medizinische EDV in Gynäkologie und Geburtshilfe | SE | 3 |
Operative Gynäkologie und Geburtshilfe | SE | 4 |
Vertiefte Ausbildung in der gynäkologischen Onkologie | SE | 3 |
Wahlfachausbildung in gynäkologischer Onkologie | SE | 4 |
Ausgewählte Kapitel zur Funktion der Organismen (Vertiefte Ausbildung aus Biologie) | SE | 3 |
Vertiefte Ausbildung in Gynäkologie und Geburtshilfe | SE | 3 |
| ||
Augenärztliche Diagnostik | SE | 3 |
Augenärztliche Diagnostik/Spiegelkurs | SE | 3 |
Diagnose und Therapie des Glaukoms | SE | 3 |
Erkrankung und Chirurgie von Netzhaut und Glaskörper | SE | 3 |
Kataraktchirurgie und Kunstlinsenimplantation | SE | 3 |
Störungen des Binokularsehens und Neuroopthalmologie | SE | 4 |
| ||
Bullöse Autoimmunerkrankungen. "Von der Krankheit zum Molekül" | SE | 4 |
Chronische venöse Insuffizienz Klinik und Therapie | SE | 3 |
Histopathologie der Hautkrankheiten | SE | 5 |
Immundermatologisches Seminar | SE | 4 |
Photobiologie der Haut und Phototherapie | SE | 3 |
Onkologisch-Dermatologisches Seminar | SE | 4 |
Angewandte Allergologie | SE | 3 |
Immunpathologie der Haut | SE | 3 |
Dermatopathologie-Seminar | SE | 4 |
Diagnose pigmentierter Tumore der Haut | SE | 3 |
| ||
Molekularbiologie des Innenohres (klinische Wertigkeit) | SE | 3 |
Rhinologische Problemlösungen | SE | 3 |
| ||
Theorie und Praxis der chirurgischen Versorgung in der Zahn-, Mund- und Kieferhei lkunde | SE | 5 |
1. b)
Ausbildung in anderen Fächern (gem. § 13 (1) b)
Titel der Lehrveranstaltung | Typ | Std |
| ||
Die wissenschaftlichen Grundlagen der allgemeinärztlichen Berufsausübung | SE | 3 |
Fallstudien aus der allgemeinmedizinischen Praxis | SE | 5 |
| ||
Grundlagen in der experimentell-chirurg.Forschung | SE | 3 |
Experimentelle Chirurgie | SE | 2 |
| ||
Technik in Gruppenschulung und Funktioneller Rehabilitation | SE | 5 |
| ||
Anleitung zu onkologisch-wissenschaftlichen Arbeiten | SE | 5 |
| ||
Zur Entwicklung der Chirurgie: Die Zeit Theodor Billroths | SE | 3 |
Ethnomedizin | SE | 4 |
| ||
Grundlagen der Neurophysiologie: Experimentelle Membranphysiologie | SE | 2 |
Grundlagen der Neurophysiologie: Neurophysiologie und Pathophysiologie der Gehirnrinde | SE | 2 |
Grundlagen der Neurophysiologie: Grundlagen der EEG Technik und Anlayse | SE | 2 |
| ||
Molekularbiol. Untersuchungsmethoden | SE | 5 |
| ||
Medizinische Informatik | SE | 4 |
Anwendungssoftware fur Mediziner | SE | 1 |
Computeranwendung im Gesundheitswesen | SE | 1 |
Computereinsatz zur Auswertung klinischer Studien | SE | 2 |
Computergrundlagen in der klinischen Forschung | SE | 1 |
Computergrundlagen f.Mediziner Parallelzüge | SE | 2 |
Einführung in die Med.Datenverarbeitung | SE | 1 |
Erfassung und Verarbeitung von Biosignalen | SE | 1 |
EDV im Klinischen Laboratorium | SE | 1 |
"Intelligente" Software für Mediziner; Wissensbanken fur Expertensysteme | SE | 2 |
Medizinische Bildverarbeitung und Biosignalanalyse | SE | 1 |
Personal Computer | SE | 1 |
Praktische Einführung in das Arbeiten mit Anwendungsprogrammen am Personalcomputer für Mediziner | SE | 1 |
Praktische Einführung in die EDV für Mediziner | SE | 2 |
Praxis der Dokumentation medizinischer Daten | SE | 1 |
Simulationsmodelle in der Medizin | SE | 1 |
| ||
Artificial Intelligence | SE | 3-5 |
Medizinische Kybernetik | SE | 3 |
| ||
Med.Statistik und Dokumentation: Grundzüge der Biomathematik | SE | 1 |
Med.Statistik und Dokumentation:Grundzüge der Wahrscheinlichkeitstheorie u.Statistik | SE | 1 |
Med.Statistik und Dokumentation: PC-Software f.Ärzte und Mediziner | SE | 1 |
Med.Statistik und Dokumentation: Statistiksoftware zur Durchführung Med.Studien | SE | 1 |
| ||
Experimentelle Ultrastrukturforschung | SE | 5 |
| ||
Notfallmedizin | SE | 5 |
| ||
Physikalische Medizin | SE | 5 |
| ||
Infektions- und Tropenkrankheiten | SE | 3 |
| ||
Lernen und Lehren in der Medizin | SE | 3 |
| ||
Fokussierende Beratung: Praxis | SE | 2 |
Fokussierende Beratung: Theorie | SE | 4 |
Klinisch psychotherapeutisches Fallseminar | SE | 3 |
Medizinsoziologie (mit wechselndem Schwerpunkt) | SE | 4 |
| ||
Biologische Studien zum Mechanismus der Kanzerogene | SE | 5 |
Immunelektronenmikroskopische Markierungstechniken | SE | 5 |
Molekulargenetische Studien zum Mechanismus der Cancerogenese | SE | 4 |
Seminar uber onkologische Biochemie | SE | 3 |
| ||
Suppoertive Therapie mit Blutkomponenten | SE | 3 |
Weiters können für die Wahlausbildung auch andere Fächer "im Hinblick auf wissenschaftliche Zusammenhänge, auf den Fortschritt der Wissenschaften oder auf Erfordernisse der wissenschaftlichen Ausbildung fur den ärztlichen Beruf" (Studiengesetz gemäß § 13 Abs.1 lit.b) gewählt werden; dafür ist um Anerkennung bei der Studienkommission anzusuchen.Die Wahlfachausbildung gemäß "lit.a" und "lit.b" umfaßt mindestens 3, höchstens 5 Wochenstunden.
1. c)
Gemäß § 13 Abs.1 lit.c des Studiengesetzes Medizin kann der Studierende (alternativ zur Wahlausbildung gemäß lit.a oder lit.b) auch eine Dissertation auf einem Fachgebiet, welches der Studienrichtung Medizin zugehört, erarbeiten. Dies erfolgt auf Grund der Bestimmungen der §§ 25 (2), (4) und 26 AHStG und auf Grund der Empfehlungen der Studienkommission zur Dissertation in der Studienrichtung Medizin.
Auf Empfehlung der Studienkommission sind Repetitorien einzurichten, wenn dies aus Gründen der Vollständigkeit des Lehrangebotes (§ 58 lit.b UOG) oder zur Vermeidung von Studienverzögerungen (§ 58 lit.j UOG) erforderlich ist.