Mit der Ausgliederung der Medizinischen Fakultät Wien am 1. Jänner 2004 aus der Universität Wien und der gleichzeitigen Gründung der Medizinischen Universität Wien ist für die junge Universität ein neues Zeitalter angebrochen. Als Österreichs größte medizinische Forschungsinstitution mit mehr als 5.000 MitarbeiterInnen stellt sie sich - mit modernen Unternehmensstrukturen ausgestattet – dem internationalen Wettbewerb und neuen Herausforderungen der medizinischen Wissenschaften.
Heute
Die Medizinische Universität Wien basiert auf den 3 Säulen:
Lehre / Forschung / Patientenbetreuung
Dank der erfolgreichen und teilweise bahnbrechenden Forschungsergebnisse und die Implementierung eines neuen Medizin-Curriculums (MCW) profitiert schlussendlich jeder Wiener oder Österreicher von der Arbeit der WissenschafterInnen und ÄrztInnen an der Medizinischen Universität Wien. Mit Europas größtem Krankenhaus, dem Allgemeinen Krankenhaus Wien (AKH), und mehreren Lehrkrankenhäusern als Partner ist die Medizinische Universität Wien eine wichtige Stütze im österreichischen Gesundheitssystem.
2000 ÄrztInnen stehen 24 Stunden am Tag den PatientInnen zur Verfügung. Die Kombination von Grundlagenforschung und klinischer Anwendung (Translational Research) ermöglicht, Forschungsergebnisse in klinischen Studien sofort PatientInnen zu gute kommen zu lassen. 33 Universitätskliniken behandeln jährlich stationär rund 100.000 Patienten, 35.000 Operationen werden durchgeführt und 440.000 Menschen erstversorgt.
Die im Organisationsplan der Medizinischen Universität Wien definierte Zentrumsstruktur trägt zur verbesserten Profilbildung der Universität bei und gibt ihr die Chance, künftig in Europa und auch weltweit eine zentrale Rolle bei Forschung und Therapie einzunehmen.
Morgen
Durch zentrierte Forschungsflächen von rund 40.000 m2 kann nun in Zukunft medizinische Forschungsspitzenleistung erbracht werden: Die bereits führende Stellung der MedUni Wien bei Allergie- und Thromboseforschung wird ausgebaut, das Transplantationszentrum wird um ein Lungenfachzentrum erweitert, die Krebsforschung geht neue Wege mit der fruchtbaren Verquickung von Grundlagen und klinischer Forschung. Großes Augenmerk wird auch auf die Hirn- und Stoffwechselforschung gesetzt.
Als modernes Unternehmen wird die MedUni Wien zusehends ein attraktiver Partner für die Wirtschaft. Dieser Erfolg sowie die hervorragenden Rahmenbedingungen bei Forschung, Lehre und Patientenbetreuung machen die junge Universität zu einem wichtigen Faktor im österreichischen und europäischen Gesundheitssystem. Somit schließt sie wieder an die Ausnahmerolle in medizinwissenschaftlicher Hinsicht in Europa an, die sie in der Vergangenheit schon einmal innehatte.
Diplomstudium: | Kennzahl: | Semester / | Semster- Praktikum- Famulatur Stunden | ECTS-Punkte | |
Humanmedizin | N 202 | 12 / 3 | 18 Wochen | 360 | |
Zahnmedizin | N 203 | 12 / 3 | 72 Wochen | 372,4 | |
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Masterstudium: | Kennzahl: | Semester: | Semester-Stunden | ECTS-Punkte | |
Medizinische Informatik | N 066 936 | 4 | 80 | 120 | |
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Doktoratstudien: | Kennzahl: | Semester: | Semester-Stunden | ECTS-Punkte | |
Angewandte Medizinische Wissenschaft | N 790 202 | 6 | 38 | 180 | |
PhD | N 094 202 | 6 | 30 | 180 | |