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Einfluss der Temperatur auf Mortalität und Morbidität in Wien

StartClim06 A1a

Auftraggeber/Förderer:

AustroClim

Projekt-Verantwortliche(r):

Hanns Moshammer

Projekt-Laufzeit:

jährliche Einzelprojekte

Projektstatus:

Laufend

Projekt-Partner: BOKU, ÖBIG

Zielsetzungen /

Problemstellungen:

Einfluss des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit


Nebenstehende Bilder:

Links: durchschnittliche alters- und geschlechtsstandardisierte Sterblichkeit in Wien

männl.: blau, weibl.: rot; 1999-2003: durchgezogen, 1975-1979: strichliert

Rechts: Übersterblichkeit in Wien während der Hitzewelle 2003

Die Einflüsse der Temperatur auf Mortalität und Morbidität sollen in einer Zeitreihenanalyse historischer Wiener Daten untersucht werden. Die Ergebnisse sollen in Prognosemodelle einfließen, welche die Effekte zukünftiger Klimaszenarien darstellen.

Vorläufige Hauptergebnisse:


Die Mortalität ist an Tagen mit einer Durchschnittstemperatur knapp unter 20°C (ca. 18°C) am geringsten. Kalte Tage führen zu einer langfristigen Mortalitätserhöhung, während heiße Tage relativ kurzfristig zu einem sehr starken Mortalitätsanstieg führen.

Seit den 70er-Jahren ist die Durchschnittstemperatur in Wien signifikant um ca. 1°C gestiegen. Episoden extremer Temperatur haben zugenommen.

Projekthomepage:

http://www.austroclim.at/index.php?id=40

Projekt-Publikationen:

Projektberichte auf der StartClim-Homepage


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