<Kinderspitalgasse 15, 1095-Wien>
Institut für Umwelthygiene


Kontaktaufnahme

Mitarbeiter

Kongresse, Workshops

Lehrveranstaltungen

Projekte


 



 

Gartentherapie/Klinisches Gärtnern am API
Auftraggeber/Förderer:
Projekt-Verantwortliche(r):
Ass.Prof.Ing.Dr. Renate Cervinka 
Mitarbeit: Doris Zeidler 
Projekt Laufzeit: 
2005-2008 
Projektstatus:
Projekt-Partner:


Anton Proksch Institut (API) Wien Kalksburg 

http://www.api.or.at

Zielsetzungen/Problemstellungen:
Wohlbefinden, Gesundheit und Lebensqualität können im ganzheitlichen Sinn durch den Aufenthalt in Frei- und Grünräumen oder der Beschäftigung mit natürlichen Elementen gefördert werden. Das Gesundheitsförderungs- und das therapeutische Potenzial der Ressource Natur darzustellen und näher zu untersuchen ist Gegenstand des Projektes.
Klinisches Gärtnern

Seit 2004 wird am Anton Proksch Institut nicht nur der prachtvolle Garten genutzt, sondern es wird im Rahmen des therapeutischen Angebots an der Frauenabteilung zusätzlich Klinisches Gärtnern angeboten. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes beinhaltet eine Darstellung und Analyse dieser Maßnahme sowie die Evaluation des Projekts im Hinblick auf die therapeutische und präventive Potenz von Gartentherapie bei alkoholkranken Frauen.

2007 ging Klinisches Gärtnern am API in den Regelbetrieb. 2008 wurde das Angebot auf männliche Patienten ausgeweitet.

Im Bild rechts: 
Therapiegarten vor der Frauenabteilung (wurde 2008 wesentlich erweitert)
Bild: Cervinka 2005
Hauptergebnisse:
Begleitforschung zum Klinischen Gärtnern
In einer Stichprobe von 210 Personen (PatientInnen, Personal, BesucherInnen) wurde der Gartentherapie eine überaus hohe Bedeutung für den therapeutischen Prozess zugeschrieben. 

Patientinnen nehmen am Anton Proksch Institut pro Aufenthalt bis zu 22-mal gartentherapeutische Angebote in Anspruch. Bei der wiederholten Einschätzung der Effekte des Klinischen Gärtnerns werden die folgenden Wirkungen von den Teilnehmerinnen am höchsten gereiht: 

1)Das Erleben von Wachsen und Gedeihen macht mir Freude 

2)Verstärkt meine Beziehung zur Natur 

3)Ich genieße die Früchte meiner Arbeit im Garten 

Projekthomepage:
-
Projekt-Publikationen:
Cervinka, R. (2005). Natur und naturnahe Artefakte: Gesundheit, Wohlbefinden und nachhaltige Entwicklung. Wissenschaft und Umwelt- Interdisziplinär, 9, 29-36.
Cervinka, R. (2005). Grünräume – eine Quelle für Wohlbefinden, Gesundheit und Lebensqualität, 100 Jahre Wiener Wald und Wiesengürtel. Der Stand der Dinge. Stadtentwicklung Wien, 28-34.

Feselmayer, S., Cervinka, R., Scheibenbogen, O., Kuderer, M. & Musalek, M. (2007). „Gesund wachsen“: Gartentherapie und gesundheitsfördernde Projekte im Anton Proksch Institut. Newsletter der Stadt Wien, 7.