Nuklearmedizin ist die Anwendung offener radioaktiver Stoffe zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken.

Beispiele für nuklearmedizinische Anwendungen

Diagnostische Nuklearmedizin
- Erkrankungen der Schilddrüse
- Suche von Tumoren und Metastasen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Neurologische Erkrankungen

Therapeutische Nuklearmedizin
- Schilddrüsenüberfunktion
- Differenzierte Schilddrüsenkarzinome
- Schmerzbehandlung bei bösartigen Tumoren
- Entzündliche Gelenkserkrankungen


PET-Scanner

In der diagnostischen Nuklearmedizin nimmt man üblicherweise radioaktive Isotope mit kurzen Halbwertszeiten zwischen einigen Stunden und 3 Tagen und reiner Gammastrahlung. Dadurch bleibt die Strahlenbelastung vergleichbar mit computertomographischen Röntgenuntersuchungen, zumeist ist sie sogar geringer.

Mein nuklearmedizinisches Spezialgebiet ist die Diagnostik mittels Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Dafür verwendet man spezielle radioaktive Arzneimittel, die körpereigenen Stoffen sehr ähnlich oder identisch sind und einen besonders raschen Zerfall von 10 bis 110 Minuten aufweisen.


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