DEKONTAMINIERUNG VON WUNDEN


Bei kontaminierten Wunden an den Extremitäten ist möglichst wundnah eine leichte Stauung zu erzeugen.

Die Wunde soll unter fließendem Wasser gespült werden, wobei die Wundränder auseinandergezogen werden.

Bei Kontaminationen mit stark radiotoxischen Schwermetallen legt man Tupfer oder Kompressen, die mit einer DTPA-Lösung getränkt sind, auf die Wunde und spült diese anschließend mit Wasser aus. Eine sterile Wundabdeckung und eine ärztliche Wundversorgung (Tetanus Prophylaxe) sowie eine Inkorporationsmessung muß veranlaßt werden.

Spülflüssigkeiten, Tupfer und dgl., die bei der ersten Wundversorgung anfallen, sind für die spätere Aktivitätsbestimmung aufzubewahren.


Ausrüstung zur Dekontaminierung


Allgemeine Massnahmen


Dekontaminierung von Arbeitsplätzen


Dekontaminierung der Haut


Dekontaminierung von Haaren


Dekontaminierung der Augen


Dekontaminierung der Schleimhäute


Dekontaminierung von Wunden