Die effektive Dosis ist wie die Organ-Äquivalentdosis nicht unmittelbar meßbar, sondern muß aus den verschiedenen Organ-Äquivalentdosen berechnet werden. Sie ist eine auf den ganzen Körper oder einzelne Bereiche des Körpers bezogene Größe und soll ein Maß für das mit einer Strahlenexposition verbundene Risiko sein.
Die effektive Dosis E ist definiert als Summe der mit den zugehörigen Gewebewichtungsfaktoren w(T) multiplizierten Organ-Äquivalentdosen H(T) in 12 relevanten Organen. Weitere Organe werden unter der Bezeichnung Restkörper zusammengefaßt.
E = die Summe aller w(T) . H(T) [Sv]
Die Gewebewichtungsfaktoren w(T) sind aus epidemiologischen Untersuchungen abgeleitet und für Frauen und Männer sowie alle Altersgruppen gemittelt.