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Die Organ-Äquivalentdosis ist definiert als Produkt aus der mittleren Energiedosis D(T) der bestrahlten Körperpartie und dem Strahlenwichtungsfaktor w(r) für die vorliegende Strahlungsqualität. D(T) ist über das Volumen des exponierten Gewebes, Organs, sonstigen Körperteils oder im Falle der Haut über deren gesamte Oberfläche zu mitteln.
H(T) = w(r) . D(T) [Sv]
Der Index T steht für ein bestimmtes Gewebe (T für Tissue, Gewebe, engl.), die dimensionslosen Strahlungsqualitätsfaktoren heißen Strahlungswichtungsfaktoren w(r) und dienen zur Charakterisierung der biologischen Wirkung des vorliegenden Strahlungsfeldes. Bei gemischten Strahlungsfeldern sind die Beiträge der jeweiligen Strahlungsqualitäten zu summieren.
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