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HURAPRIM

Human Resources for Primary Health Care in Africa

Eines der größten Probleme in der primären Gesundheitsversorgung in Afrika ist die geringe Zahl an qualifizierten Arbeitskräften, die eine ausreichende Betreuung der Bevölkerung vor allem in ländlichen oder schwer zugänglichen Gebieten erschwert.

Die Ursachen liegen unter anderem in der mangelnden medizinischen Aus- und Weiterbildung, der schlechten Ressourcenverteilung, unzweckmäßiger Arbeitsplatzzuordnungen, in schlechten Arbeitsbedingungen und in der Migration von Gesundheitspersonal in städtische Regionen oder andere Länder.

In dem interdisziplinären Projekt, das MedizinerInnen, MedizinanthropologInnen und SoziologInnen beschäftigt, wird die aktuelle Situation des Gesundheits- personals in fünf afrikanischen Ländern analysiert. Dafür werden sowohl quantitative, als auch qualitative und partizipative Forschungsmethoden angewandt, d.h. bei den Vorhaben werden viele verschiedene Interessensgruppen (Gesundheitspersonal, politische Autoritäten, NGOs, lokale Bevölkerung) mit eingebunden. Drauf aufbauend werden mögliche Interventionen entwickelt, diese werden in den jeweiligen Ländern implementiert und anschließend evaluiert.

Das Team der MedUni Wien beschäftigt sich mit den ethischen Implikationen des Arbeitskräftemangels in Afrika. Es wird eine Strategie entwickelt, wie westliche Länder, die Arbeitskräfte aus Afrika aufnehmen, mit dem Problem des Brain Drain ethisch umgehen können. Um den Folgen in afrikanischen Ländern entgegenzuwirken, muss u.a. auch in Europa oder den USA ausreichend Gesundheitspersonal ausgebildet werden, um nicht auf Arbeitskräfte aus anderen Ländern zurückgreifen zu müssen.


ForscherInnen der MedUni Wien

Die Meduni Wien ist Projektpartnerin unter der Leitung von Prof. Dr. Manfred Maier / Zentrum für Public Health, Abteilung für Allgemein und Familienmedizin.

Prof. Dr. Manfred Maier

Projektleiter

Zentrum für Public Health
Abteilung für Allgemein und Familienmedizin

ProjektmitarbeiterInnen:
Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in Ruth Kutalek
Dr.in Kathryn Hoffmann, MPH
Mag.a Elena Jirovsky 


Konsortium

Projektkoordinator: Prof. Jan De Maeseneer/Dep. of Family Medicine and Primary Health Care, Fac. of Medicine and Health Sciences, Ghent University, Belgium

Anzahl der Projektpartner: 9


Eckdaten

Förderschiene/TopicFP7-HEALTH.2010.3.4-1, Develop and assess key inter- ventions and policies to address the human resource crisis in the health sector
ProjektdauerMärz 2011 - Februar 2015
Förderhöhe für das gesamte Projekt€ 4.124.388,20
Förderhöhe für MedUni Wien€ 241.806,40

Projektwebsite

Eines der größten Probleme in der primären Gesundheitsversorgung in Afrika ist die geringe Zahl an qualifizierten Arbeitskräften, die eine ausreichende Betreuung der Bevölkerung vor allem in ländlichen oder schwer zugänglichen Gebieten erschwert.
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