Skip to main content

Interuniversitäre Clusterprojekte Uni Wien und MedUni Wien

Im Dezember 2020 wurden an der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien vier neue gemeinsame Clusterprojekte als Brückenschlag in der Forschung zwischen beiden Universitäten bewilligt. Bearbeitet werden Themen von der Magersucht im Jugendalter bis hin zu den Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie.

"Die Projekte stärken die Brücke zwischen der Uni Wien und der MedUni Wien und fördern den Transfer von Grundlagenwissen zur patientenorientierten Anwendung. Die beiden Universitäten leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der translationale Forschung am Wissenschaftsstandort Wien."

Jean-Robert Tyran Vizerektor für Forschung und Internationales, Uni Wien

Ziel der gemeinsamen interdisziplinären Forschungsprojekte von Universität Wien und MedUni Wien ist die Förderung translationaler Forschung und innovativer Kooperation.

Nach dem Erfolg der ersten beiden Ausschreibungen haben die Rektorate beider Universitäten in einer Neuausschreibung nun auf Basis einer internationalen Begutachtung die vier besten aus insgesamt 26 Projektanträgen ausgewählt. Die neuen interuniversitären Clusterprojekte starten 2021 und laufen drei Jahre.

„Die in einem internationalen peer-review Verfahren ausgewählten Projekte bekommen eine „Seedfinanzierung“ um langfristige Forschungs-kooperationen zwischen Meduni Wien und Uni Wien aufzubauen. Inhaltlich stärken die Projekte nicht nur die Brücke zwischen Grundlagen-forschung und klinischer Anwendung, sondern auch unsere Forschungsschwerpunkte Imaging, Neurowissenschaften und Onkologie.“

Michaela Fritz Vizerektorin für Forschung und Innovation, MedUni Wien

Die Clusterprojekte im Überblick

Anorexia Nervosa bei Jugendlichen

Das Projekt „A translational psychiatric approach to adolescent anorexia nervosa - from genes to brain systems and behaviors“ von Giorgia Silani (Uni Wien, Fakultät für Psychologie) und Andreas Karwautz (MedUni Wien, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie) zielt darauf ab, ein belohnungsbasiertes mechanistisches Modell der Anorexia Nervosa des menschlichen Gehirnes als Grundlage für neue präzisere therapeutische Interventionen zu erstellen.

Post-Covid Care

Ein aktuelles Thema greifen Monika Pietrzak-Franger von der Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien und Susanne Mayer gemeinsam mit Agata Łaszewska vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien im Projekt „Post-Covid Care: Translational Health Economics and Medical Humanities at the Frontlines" auf.

Empirische Ästhetik und Bildgebung

Im Projekt "UNRAVELING THE AESTHETIC MIND IN ANHEDONIA: Insights from pharmacological imaging of the human brain” wollen Sophia Crone vom Forschungsverbund Kognitionswissenschaft der Universität Wien und Rupert Lanzenberger von der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der MedUni Wien zwei bislang strikt getrennte Forschungsbereiche zusammenführen: Empirische Ästhetik und pharmakologische/klinische Bildgebung.

Translationale Krebstherapie

Bernhard Keppler vom Institut für Anorganische Chemie der Universität Wien und Walter Berger vom Institut für Krebsforschung der MedUni Wien betreiben in ihrem gemeinsamen Clusterprojekt "Novel Anticancer Agents – from Design to Clinical Translation" Forschung im Bereich der Translationalen Krebstherapie.