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Thomas Beyer tritt Professur für „ Physics of Medical Imaging“ an

(Wien, 19-03-2013) Mit Anfang März 2013 hat Thomas Beyer die Professur für „ Physics of Medical Imaging“ am Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik (ZMPBMT) der MedUni Wien angetreten.


Mittelpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist die hybride Bildgebung (PET/CT bzw. PET/MR) –  ein Themenbereich, der erstmals an der MedUni Wien mit einer Professur besetzt wird. Unter hybrider Bildgebung versteht man die Kombination zweier komplementärer bildgebender Verfahren aus der Nuklearmedizin und Radiologie. Dabei werden im Rahmen der Diagnostik und Therapiekontrolle von PatientInnen anatomische und molekulare Informationen zusammengeführt. Diese hybride Information führt zu einer verbesserten Diagnostik und kann für neue Therapieansätze, insbesondere in der Onkologie, verwendet werden.


„In der hybriden Bildgebung steckt enormes Forschungspotenzial“, sagt Beyer, der vor allem die interdisziplinäre Ausrichtung seines Fachgebiets herausstreicht: „Hier arbeiten PhysikerInnen, Ärzte und ÄrztInnen und auch Radiologie-TechnologInnen eng zusammen.“


Insbesondere die PET/MRT – eine Kombination aus Magnetresonanztomographie (MR) und Positronen-Emissions-Tomographie (PET) – bietet eine Reihe viel versprechender Ansätze für moderne Therapieplanung und -kontrolle, und soll in Zukunft in den Fokus der methodischen Forschung am ZBMTP in der Gruppe von Beyer Eingang kommen.

Zur Person
Thomas Beyer, geboren 1970, studierte in Leipzig Physik, absolvierte danach ein PhD-Studium an der University of Surrey in England und habilitierte im Jahr 2006 mit dem Thema „Kombinierte PET/CT: Methodische Optimierung der Untersuchungsprotokolle für klinische Onkologie“. Beyer hat das weltweit erste kombinierte PET/CT-System in den USA mitentwickelt. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen sowohl in der Forschung wie im Projektmanagement, im akademischen wie im industriellen Bereich. Beyer arbeitete unter anderem als PET/CT-Koordinator in international führenden akademischen Zentren wie zum Beispiel an der Universität Duisburg-Essen und an der Universität Kopenhagen und war Professor im Fach Experimentelle Nuklearmedizin an der Universität Duisburg-Essen.