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o. Univ. Prof. Dr. Dontscho Kerjaschki zum dritten Mal in Folge zum NIH-Programm Gutachter bestellt

(Wien, 25-01-2010) Der Motor des erfolgreichsten Forschungssystems der Welt in den USA sind kompetitive Grants des National Institute of Health (NIH). In ein NIH-Reviewer Panel berufen zu werden, ist eine Anerkennung als international renommierte/r ExpertenIn. Vorallem nicht-amerikanischer ForscherInnen sind selten in diesen Gremien zu finden. Eine Einladung als GutachterIn stellt daher in der wissenschaftlichen Community eine beträchtliche Auszeichnung dar. Der Vorstand des Klinischen Institutes für Pathologie, o. Univ. Prof. Dr. D. Kerjaschki, wurde nun bereits zum dritten Mal zum Gutachter für ein NIH Programm (# PAR-07-420, “Lymphatic Biology in Health and Disease”)  bestellt.

NIH-Programme
Komplexe, strukturierte Anträge auf Projekt-Einzelförderungen (RO1), die bis zu 5 Jahren vergeben und oft mit mehreren Millionen Dollars zum Erhalt ganzer Forschungsgruppen dotiert werden, unterliegen einem strengen Peer Review. Die Gutachter werden für Themenbereiche vom NIH ausgewählt, sichten die umfangreichen Anträge, liefern schriftliche Gutachten und müssen ihre Meinung und Bewertung in einer offenen Schlusskonferenz aller Gutachter verteidigen. Dieses System der Verteilung von Forschungsmittel ist zum Vorbild für viele Europäische Forschungsförderungs-Agenturen geworden, wobei aber z.B. im FWF die letzte und kritische Stufe des NIH-Verfahrens, die  kompetitive Rechtfertigung der Bewertung eines Projektes vor allen anderen Reviewern, derzeit nicht ausreichend realisiert ist.