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Innovative Konzepte in der onkologischen Rehabilitation

(Wien, 25-02-2010) Nach wie vor wird Potenzial von onkologischer Rehabilitation in Österreich unterschätzt. Bei rund 36.000 Österreichern wird laut Statistik Austria jedes Jahr eine Krebserkrankung festgestellt . Aufgrund der Vorsorge und Dank des Fortschritts bei Diagnose und Therapie steigen die Heilungs- und Überlebenschancen. Wie eine Expertendiskussion am 24. Februar zeigte, entspricht das Betreuungsangebot für die Rehabilitation nach der Akuttherapie jedoch nicht dem tatsächlichen Bedarf. So suchen laut Schätzungen von Fachleuten rund 7.000 bis 8.000 Betroffene jährlich eine spezielle Behandlung. Aufgrund der psychischen Belastung einer Krebserkrankung gewinnen psychoonkologische Behandlungsmethoden zunehmend an Bedeutung. Die Mehrheit der österreichischen Krebspatienten wünscht sich neben schulmedizinisch-klinischen Therapien auch eine komplementärmedizinische Zusatzbehandlung.

Die VAMED AG und die Medical University of Vienna International GmbH (MUVI) haben am 24. Februar 2010 im Rahmen der Ausstellung „body.check“ – Hightech für unsere Gesundheit“ ins Technische Museum zum Expertengespräch „Innovative Konzepte in der onkologischen Rehabilitation“ geladen. Hochrangige medizinische Experten trafen einander, um onkologische Rehabilitation von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Ziel der onkologischen Rehabilitation ist es, die Leistungsfähigkeit zu verbessern, Beschwerden zu verringern, die Lebensqualität deutlich zu erhöhen und Betroffene wieder in den Alltag als auch in das Berufsleben einzugliedern. Wie das Expertengespräch zeigte, nimmt Rehabilitation bei oder nach einer Krebserkrankung in Österreich – im Vergleich zu den meisten europäischen Ländern – in der öffentlichen Diskussion noch einen eher untergeordneten Stellenwert ein. Der Grund dafür sei darin zu finden, dass bei der Behandlung von Tumorpatienten lange die Ansicht galt, diese seien aufgrund der schlechten Prognose keine Kandidaten für Rehabilitationsmaßnahmen. Deutschland ist hier einen Schritt voraus und hat das Potenzial von onkologischer Rehabilitation schon länger erkannt. Das Expertengespräch zeigte, dass der tatsächliche quantitative Bedarf an speziellen Reha-Zentren derzeit nur grob abschätzbar ist. Von den rund 36.000 Krebsneuerkrankungen in Österreich absolviere etwa ein Fünftel der Patienten eine Form einer Anschlussbehandlung. Für die Zukunft sei es laut den Experten vor allem wichtig, das onkologisch-rehabilitative Angebot vermehrt auf die individuellen Besonderheiten von Krebspatienten abzustimmen. Interdisziplinarität spielt daher eine große Rolle, die sich aber nicht nur auf die Schulmedizin beschränken dürfe. So wünsche sich die Mehrheit der österreichischen Krebspatienten neben der schulmedizinisch-klinischen Therapie auch eine komplementärmedizinische Zusatzbehandlung.

VAMED ist der international führende Gesamtanbieter für Konzeption, Planung, Errichtung und Betriebsführung von Krankenhäusern, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen, sowie Seniorenresidenzen und Kur- und Wellnesszentren. In mehr als 50 Ländern auf drei Kontinenten hat die Gruppe in den vergangenen 25 Jahren bereits rund 500 Gesundheitsprojekte erfolgreich entwickelt und realisiert.  Als weltweit führender Gesundheitsdienstleister betreut die VAMED insgesamt 140 Krankenhäuser mit rund 50.000 Betten.
In weiteren 31 Gesundheitseinrichtungen zeichnet sie für die gesamte Betriebsführung verantwortlich.  Darüber hinaus ist VAMED mit rund 2 Millionen Besuchern pro Jahr in den sieben Resorts der VAMED Vitality World Österreichs größter Betreiber von Thermen- und Gesundheitsresorts.

Angesichts der immer effektiver werdenden Behandlungsmethoden für Krebspatienten sieht auch die VAMED wachsenden Bedarf an onkologischen Rehabilitationseinrichtungen, die mit innovativen Konzepten exakt auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt sind und den betroffenen Menschen nach einer oft langwierigen und belastenden Behandlung den Weg zurück in den Alltag erleichtern. Daher hat VAMED ganz aktuell den traditionellen burgenländischen Heil- und Kurort Bad Sauerbrunn um eine neue Gesundheitseinrichtung mit dem Namen „Der Sonnberghof“ mit Schwerpunkt onkologische Rehabilitation erweitert. Bei der Realisierung der Projekte setzt VAMED auf starke Partner wie die MUVI und die Österreichische Krebshilfe.

Die MUVI, die 2005 als Tochterunternehmen der MedUni Wien gegründet wurde, baut ihre Position als Global Player im Health Care Management kontinuierlich aus. Das junge Unternehmen ist bereits in unterschiedlichen Krankenhausprojekten auf drei Kontinenten erfolgreich tätig. Experten verschiedener medizinischer Disziplinen arbeiten engagiert und nachhaltig an der Optimierung lokaler und regionaler Gesundheitssysteme. Darüber hinaus übernimmt MUVI weitere soziale Verantwortung und unterstützt international Corporate Social Responsibility Projekte. Die MedUni Wien ist eines der führenden Krebszentren in Europa, wobei die Universitätsklinik für Innere Medizin I mit ihrem Schwerpunkt Onkologie eine zentrale Rolle bei Forschung und Lehre einnimmt.