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Ewald Moser ist Specialty-Editor-in-Chief von „Frontiers in Physics – Biomedical Physics“

(Wien, 04-04-2014) Ewald Moser vom Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik der MedUni Wien wurde zum Specialty-Editor-in-Chief von „Frontiers in Physics – Biomedical Physics“, das 2013 als Open-Access Journal gegründet wurde, berufen.

Frontiers in Physics, mit Sitz an der EPFL in Lausanne, kooperiert mit der Nature Publishing Group, um hochqualitative Open-Access-Publikationen zu generieren und zu garantieren. Gemeinsam mit derzeit 12 Associate Editors und ca. 100 Review Editors wurden bisher acht Artikel im Bereich „Biomedical Physics“ publiziert. Dazu gehört neben der Hochfeld-Magnetresonanzbildgebung und -spektroskopie, auch Bildgebung mit ionisierender Strahlung (CT, PET, SPECT), sowie optischen (OCT) und akustischen (US) Verfahren. Insbesondere spielt auch die Hybridbildgebung (PET/CT, PET/MR) eine große Rolle und die Anwendung in der Strahlentherapie und Nuklearmedizin. Ultimatives Ziel ist, die hohe Komplexität menschlicher Organe adäquat abzubilden, d.h. höchstmögliche Sensitivität und Spezifität zu erzielen.

 

Link: Mission Statement "Frontiers in Physics – Biomedical Physics"

 

Zur Person
Ewald Moser studierte Technische Physik an der TU Graz und promovierte über Hochtemperatursupraleiter an der TU Wien. Nach einem ersten Forschungsaufenthalt an der Universität Genf (Schweiz), begann er 1985 am Institut für medizinische Physik der Universität Wien mit der NMR Forschung an biologischen Proben. Gefördert durch den FWF wurden mehrere Projekte zur experimentellen Leberschädigung aber auch Lebertransplantaten bzw. deren Lagerung durchgeführt.
Ab 1988 Kooperation mit der Univ. Klinik für Radiodiagnostik im Bereich MR-Bildgebung mit Forschungsschwerpunkt MR-Spektroskopie und funktionelle MR-Bildgebung. In diese Zeit fallen auch Auslandaufenthalte an der University of Pennsylvania (USA) und der University of Oxford (UK).
Nach seiner Habilitation in Medizinischer Physik und Biophysik an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, 1991, ermöglichte er mit seinem internationalen Know-how die Einwerbung von Drittmitteln zur Anschaffung eines der ersten 3 Tesla Forschungsscanner weltweit (Installation am AKH im April 1996). Auf diesem Gerät, das in Zusammenarbeit mit der Univ. Klinik für Radiodiagnostik bis 2013 betrieben wurde,  sind umfangreiche Forschungsarbeiten in Kooperation mit der Univ. Klinik für Innere Medizin (Endokrinologie), der Univ. Klinik für Neurologie und der Univ. Klinik für Psychiatrie durchgeführt und publiziert worden.
Diese Forschungskooperationen bildeten auch die Basis für die Errichtung des "Exzellenzzentrum Hochfeld MR", das seit 2003 gemeinsam mit der Univ. Klinik für Radiologie erfolgreich betrieben wird.
Mit der Installation eines der ersten 7 Tesla Ganzkörpersysteme für die Medizinische Grundlagenforschung im Jahr 2008 wurde ein weiterer Meilenstein gesetzt, der internationale Topforschung sowohl methodisch wie auch klinisch ermöglicht.

Link: Exzellenzzentrum Hochfeld-MR

Link: Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik