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Thomas Beyer ist Gründungsmitglied der ersten Gesellschaft für hybride Bildgebung

(Wien, 02-03-2016) Thomas Beyer, stellvertretender Leiter des Zentrums für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik der MedUni Wien, ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der ersten Gesellschaft für hybride Bildgebung, die es weltweit gibt. Die European Society of Hybrid Imaging (ESHI) wurde nun im Rahmen des europäischen Radiologenkongresses (ECR) in Wien ins Leben gerufen.


Die Gesellschaft hat das Ziel, ein „Meeting Point“ für alle in der hybriden Bildgebung tätigen Forscher und ForscherInnen zu werden, aber auch, diese Fachdisziplin noch mehr als bisher translational in anderen Fächern zu stärken. So ist etwa die hybride Bildgebung aus der Onkologie nicht mehr wegzudenken, vor allem, was die Diagnostik von Prostata-Krebs betrifft. Aber auch in der Neurologie, etwa bei der Erforschung von Epilepsie, laufen viel versprechende Studien – auch an der MedUni Wien.   


Eines der Top-Zentren bei hybrider Bildgebung

Die MedUni Wien selbst ist mit mehreren hybriden Bildgebungsgeräten (PET/CT, SPECT/CT und PET/MR) sehr gut für die klinische Routine und klinische Forschung gerüstet. Mit dem PET/MR, das vor zwei Jahren in Betrieb genommen wurde, ist die MedUni Wien neben Tübingen, München und Boston in der Reihe der führenden hybriden Bildgebungszentren zu sehen. „Weltweit gibt es beispielsweise etwa 5.000 PET/CT aber nur rund 80 PET/MR Systeme; eines davon steht in Wien“, sagt Beyer. Derzeit werden rund zehn Prozent aller Computertomographien mit der Positronen-Emissions-Tomografie (PET) durchgeführt. Tendenz steigend. Die PET/CT gibt es kommerziell erst seit 2001, die PET/MR seit 2011.


Zur Person

Thomas Beyer, geboren 1970, studierte in Leipzig Physik, absolvierte danach ein PhD-Studium an der University of Surrey in England und habilitierte im Jahr 2006 mit dem Thema „Kombinierte PET/CT: Methodische Optimierung der Untersuchungsprotokolle für klinische Onkologie“. Beyer hat in den 1990er Jahren das weltweit erste kombinierte PET/CT-System in den USA mitentwickelt. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen sowohl in der Forschung wie im Projektmanagement, im akademischen wie im industriellen Bereich. Beyer arbeitete unter anderem als PET/CT-Koordinator in international führenden akademischen Zentren wie zum Beispiel an der Universität Duisburg-Essen und an der Universität Kopenhagen und war Professor im Fach Experimentelle Nuklearmedizin an der Universität Duisburg-Essen.


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