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Volle Hörsäle bei der KinderuniMedizin

(Wien, 26-07-2010) Run auf MedUni Wien auch bei den Jüngsten. Die meisten der 92 Lehrveranstalt-ungen der KinderuniMedizin waren schon wenige Tage nach Öffnung der Anmeldung ausgebucht, insgesamt 5.732 Besuche brachten sogar die Vorlesungen in den großen Hörsälen der MedUni Wien an die Kapazitätsgrenze.

Die KinderuniWien ist seit ihrer Gründung 2003 stets gewachsen und hat heuer mit Lehrveranstaltungen an den Wiener Universitäten Uni Wien, TU Wien, MedUni Wien und BOKU eine neue Grenze gesprengt: aus 1.000 teilnehmenden Kindern im ersten Jahr wurden 4.002 im heurigen Sommer. Die Jungstudierenden stellten sich ganz nach individuellen Interessen ihren Stundenplan aus dem reichen Angebot der wissenschaftlichen Fachbereiche und dem interdisziplinären Angebot der Schwerpunkte zusammen. Diese reichten von Umwelt- und Energiethemen, über Fragen zur Gesundheitsvorsorge und zu Kommunikation bis hin zu Sprache und Kultur.

An der Medizinischen Universität Wien waren die meisten der 92 Lehrveranstaltungen der KinderuniMedizin bereits wenige Tage nach Öffnung der Anmeldung ausgebucht. Die Seminare, Workshops und Vorlesungen in den Fächern Medizinische Grundlagen, Klinische Medizin, Gesundheitswissenschaften und Prävention und Geschichte der Medizin zählten schließlich 5.732 Teilnahmen. In Kleingruppen fanden z.B. „Grund- und Aufbaukurse Chirurgie“ oder „Der Blick in den Bauch“ statt, in Vorlesungen wie „Cell City - Was geht ab in der Zelle“ erklärten MedizinerInnen mit Filmen, Bildern und Modellen wie es im menschlichen Körper aussieht und wie er funktioniert. Im Vordergrund stand, was im herkömmlichen Schulalltag der Kinder oft verloren geht: Die Lust am Entdecken und Forschen, bildhaftes Lernen und anschauliche Einblicke in Wissenschaft und Praxis. An der KinderuniMedizin durften die kleinen Forscherinnen und Forscher spielerisch neues Wissen aufsaugen und all ihre brennenden Fragen stellen. Die Kids waren mit Wissensdurst und Freude dabei!

Ganz besonders spürbar wurde 2010, dass Wissenschaft nicht abgeschottet im sprichwörtlichen Elfenbeinturm arbeitet. Die KinderuniWien gäbe es nicht ohne neugierige Kinder und kreative und innovative WissenschafterInnen, ohne die Organisation durch das Kinderbüro der Universität Wien und das Engagement der beteiligten Universitäten, sowie die Unterstützung von Fördergebern wie dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, der Stadt Wien, dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, der Europäischen Kommission, A1, Wien Kanal, Erste Bank, IBM und weiteren Sponsoren.


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