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Obduktionsbetrieb an der Gerichtsmedizin der MedUni Wien gestartet

Die Gerichtsmedizin der MedUni Wien hat heute planmäßig den Obduktionsbetrieb in den total renovierten Räumlichkeiten in der Sensengasse 2 aufgenommen. Auf 300 m² werden künftig jährlich rund 500 Obduktionen durchgeführt, die von der Staatsanwaltschaft bzw. von Gerichten beauftragt sind. Die sanitätspolizeilichen Obduktionen werden weiterhin in den Spitälern des Krankenanstaltenverbandes (KAV) durchgeführt. Die Kosten für den Umbau beliefen sich auf rund 1 Mio. Euro und wurden zur Gänze von der MedUni Wien getragen.

Entsprechend zufrieden die Reaktion von Rektor Wolfgang Schütz: „Mit der Wiederaufnahme des Obduktionsbetriebs kann die MedUni Wien wieder ihren vollen Leistungsauftrag in Forschung und Lehre innerhalb der Gerichtsmedizin erfüllen. Unser langfristiges Ziel ist es aber, alle Obduktionen unter einem Dach durchzuführen und die Stadt Wien wieder ins Boot zu holen,“. An einem Vorschlag an die Stadt Wien für die Übernahme der sanitätspolizeilichen Obduktionen wird gearbeitet.