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Messerli-Professur für Ludwig Huber

(Wien, 01-09-2011) Das Messerli-Institut für Mensch-Tierbeziehung, eine Kooperation zwischen MedUni Wien, Vetmeduni Vienna und Universität Wien, bekommt wieder hochkarätige Verstärkung: Ludwig Huber, ein Experte im Bereich der Wahrnehmungs- und Erkenntnisleistungen von Tieren erhielt am 1. September 2011 eine Professur am Institut.

Erst am 1. August hatte die Humanmedizinerin Erika Jensen-Jarolim, Expertin für die Bereiche Pathophysiologie und Immunologie, die erste Professur für komparative Medizin am Messerli-Institut angetreten. Zwei weitere Professuren werden noch bis Ende des Jahres 2011 besetzt. In seiner endgültigen Form werden dem Messerli-Institut 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angehören, davon vier Professorinnen und Professoren.

Stärkere Etablierung der kognitiven Biologie
Im Zentrum der Arbeit von Ludwig Huber stehen Wahrnehmungsfähigkeit und Kognition von Tieren, die evolutionäre Entwicklung dieser Leistungen und damit verbunden auch die stammesgeschichtliche Entwicklung von Denkvermögen, sozialer Intelligenz und Moral. Hubers Ziel ist die stärkere Etablierung der kognitiven Biologie sowohl in der Veterinär- als auch in der Humanmedizin. Hubers Professur ist als Double Appointment zwischen der Vetmeduni Vienna und der Medizinischen Universität Wien eingerichtet.

Über die Messerli-Stiftung
Das Messerli-Institut wurde im Jänner 2010 gegründet. Es entstand aus einer Kooperation der Vetmeduni Vienna mit der Medizinischen Universität Wien und der Universität Wien. Von Herta Messerli 1982 ins Leben gerufen, widmet sich die Messerli-Stiftung unter anderem dem Natur- und Tierschutz. Sitz der Stiftung ist Sörenberg in der Schweiz. Die Stiftung finanziert Projekte, die auf wissenschaftlicher Basis der Natur im Allgemeinen und dem Wohl der Tierwelt im Speziellen zugute kommen.