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Karl Kuchler gewinnt Science Slam

(Wien, 10-10-2011) Bestimmte Arten von pathogenen Pilzen können bei PatientInnen mit geschädigtem Immunsystem tödliche Erkrankungen hervorrufen. Karl Kuchler von der Abteilung für Molekulare Genetik der MedUni Wien und vom Christian Doppler-Labor für Infektionsbiologie an den Max F. Perutz Laboratories (MFPL) demonstrierte beim Science Slam im Rahmen des ersten Forschungsfests "Science dabei!", wie Immunzellen des angeborenen Immunssystems (z.B. dendritische Zellen & Makrophagen) im Körper als "Fresszellen" fungieren und schädliche Pilze (oder andere Keime) erkennen und entfernen.

Weiters zeigte Kuchler, wie Pilze ihrerseits auf den Angriff der Immunzellen reagieren und diese gezielt von innen heraus zerstören, um den Wirt und dessen Organe zu besiedeln.

Beim Special Science Slam im Rahmen des Forschungsfests "Science dabei!" traten ausnahmslos ForscherInnen der MedUni an. Neben Kuchler präsentierten Marion Munk (Universitätsklinik für Augenheilkunde), Thorsten Klampfl (CeMM, Krebsforschung und Genetik) und Mario Krammel (Universitätsklinik für Anästhesie) Forschung auf ungewöhnliche Weise.  

Zur Person
Karl Kuchler, ein international renommierter Experte für pathogene Pilze, ist Leiter des Christian Doppler-Labors für Infektionsbiologie beim MFPL an der MedUni Wien. Der gebürtige Villacher und Vater zweier Töchter hat als Initiator und Partner im Rahmen des EU Projektes EUSYSBIO die weltweite Datenbank SysBiolDB, gegründet, die als Informationsplattform für Systembiologen weltweit dient. 2005 war er zudem Co-Initiator des Vienna Open Labs. Seit 2007 ist Kuchler Ehrenmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie. Im selben Jahr organisierte er den FEBS2007-Kongress in Wien mit 2.500 Teilnehmern. Die FEBS ist die Vereinigung der Europäischen Biochemischen Gesellschaften.