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Zentrum für Pathobiochemie und Genetik

Medizinisch-Theoretische Einrichtungen

Leiter: Univ.-Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger
Stellvertretender Leiter: Ao.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Herbert Stangl


Zentrum für Pathobiochemie und Genetik
Währinger Straße 10
1090 Wien

T: +43 (0)1 40160-56501
F: +43 (0)1 40160-956501

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Das Zentrum für Pathobiochemie und Genetik, bestehend aus dem Institut für Medizinische Genetik und dem Institut für Medizinische Chemie und Pathobiochemie, betreibt Lehre, Forschung und Patient:innenbetreuung im Bereich Humangenetik und medizinscher Chemie.

In der modernen Medizin spielt der Bereich Genetik für die Erforschung der molekularen Ursachen von Erkrankungen des Menschen und den daraus resultierenden neuen Ansätzen für Diagnostik und Therapie eine Schlüsselrolle. Die Mitarbeiter:innen unseres Zentrums unterrichten die nächsten Generationen an Mediziner:innen in den verschiedenen Abschnitten des neuen Curriculums sowohl in den genetischen Grundlagen als auch in deren klinischen Anwendungen. Wir betreuen Diplomarbeiten und Doktorarbeiten und bieten die vollständige postgraduale Fachärzt:innen-Ausbildung für Medizinische Genetik an. 

In der Forschung beschäftigt sich das Institut u.a. mit der Charakterisierung molekularer Ursachen bestimmter monogenetischer Erkrankungen, Stammzellforschung, hereditären Krebserkrankungen, Reproduktionsgenetik, Signaltransduktionskaskaden und genetische Erkrankungen, der Entwicklung neuer Therapieansätze für humangenetische Erkrankungen, Bioethik und Ökotoxikogenetik.

Es gibt mehrere 1000 verschiedene genetische Erkrankungen. Sowohl für den Bereich der genetischen Beratung als auch für die genetische Diagnostik sind wir das Referenzzentrum für ein sogar über die Grenzen Österreichs hinausreichendes Einzugsgebiet an betroffenen Familien. Durch die Anwendung modernster Genom-Sequenzierungsmethoden wollen wir der Türöffner für unsere Patient:innen in Richtung Prognose, Prophylaxe und Therapie sein.

„Die meisten der tausenden genetischen Erkrankungen kommen selten vor und sind oft schwierig zu diagnostizieren. Wir fungieren als Ansprechpartner für die Diagnostik und Beratung entsprechend betroffener Familien.“

Univ.Prof. Dr. Markus Hengstschläger Leiter des Zentrums für Pathobiochemie und Genetik