
Die Jury hat die Auszeichnung „Teacher of the Month“ der MUW für Jänner an Herrn Univ.-Prof. Dr. Hubert Wiener (Besondere Einrichtung für medizinische Aus- und Weiterbildung - BEMAW) verliehen.
Herr Prof. Wiener hat das Medizinstudium in Wien absolviert, sich 1991 in Wien für Pharmakologie und Toxikologie habilitiert und 1992 einen PhD an der Universität Nijmegen (Niederlande) erworben. Seit 2004 ist er an der BEMAW im Bereich Wissenschaft und internationale Beziehungen tätig. Herr Prof. Wiener verfügt über umfangreiche Erfahrungen in Lehre und Forschung im In- und Ausland.
Herr Prof. Wiener hat im Alten Curriculum viele, verschiedene Lehrveranstaltungen abgehalten oder dabei mitgewirkt (Hauptvorlesung, Seminare, Repetitorien) und war als Rigorosumsprüfer tätig. Sein Engagement in der Lehre wurde 1997 mit der Auszeichung „Teacher of the year“ der Med. Fakultät der Universität Wien anerkannt.
Seit Beginn der Implementierung des MCW ist Herr Prof. Wiener in zahlreichen Funktionen im Rahmen der Studienreform tätig. Er hat als Koordinator des Blocks 4 wesentlich zur integrativen Gestaltung des Themas „Funktionssysteme und biologische Regulation“ beigetragen; in den Blöcken 2, 4, 7, und 11 und im Themenkreis „Gender medicine“ ist er mit fachspezifischen Lehrveranstaltungen vertreten; er ist im Rahmen des problemorientierten Lernens (POL) sowohl selbst als Tutor als auch als Supervisor tätig; ein besonderer Schwerpunkt seiner Unterrichtstätigkeit besteht in der Einführung von Team based learning (TBL) zu Themen der Pharmakologie und Toxikologie. Komplettiert wird sein Engagement in der Lehre durch Beiträge zur postgraduellen Ausbildung in Toxikologie und zum POL im Rahmen der Personalentwicklung Lehre.
Aufgrund seiner umfangreichen Erfahrungen im alten wie im reformierten Curriculum ist Prof. Wiener besonders gut in der Lage, die beiden Studiengänge zu vergleichen und „Indikationen“ für den methodischen Einsatz der verschiedenen Unterrichtsformen anzugeben. Aus den Evaluationen wissen wir, dass er es in seinen Vorlesungen gut versteht, den Studierenden Struktur und „Kontext“ von komplexen Themen zu vermitteln. Im Rahmen von TBL werden die Studierenden darin unterstützt, auch im Rahmen größerer Gruppen effizient zu lernen. Das führt letztlich dazu, dass der Lehrende seine Bemühungen in der Lehre als effizienter empfinden kann als das nach konventionellen Vorlesungen meist der Fall ist. POL ist für Prof. Wiener eine wichtige Methode um das „Lernen zu lernen“ – was für die Studierenden im Hinblick auf den Umgang mit der Stofffülle und als Vorbereitung für lebenslanges Lernen von besonderer Bedeutung ist.
Dass dies von den Studierenden besonders geschätzt wird, bestätigen die wiederholten, hervorragenden Evalutionsergebnisse für die Lehrtätigkeit von Prof. Wiener.