Eine Vielzahl von Forschungsinitiativen und wissenschaftlichen Errungenschaften an der Medizinischen Universität Wien entstammen dem Forschungsbereich Immunologie/Allergologie/Infektiologie. Um dieses erfolgreiche Forschungsfeld noch weiter zu stärken, definierte die MedUni Wien in ihrem Entwicklungsplan 2009 Immunologie/Allergologie/Infektiologie als eines ihrer vier Hauptforschungscluster. Als organisatorische Maßnahme wurde mit 1. Jänner 2010 das Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie (Center for Pathophysiology, Infectiology and Immunology - CePII) gegründet, welches den Großteil der Forschungsgruppen des theoretischen Bereichs auf diesen Forschungsgebieten konzentriert. Diese Forschungsgruppen sind innerhalb des Zentrums thematisch in vier Institute substrukturiert, um die Ressourcen besser zu nutzen und gemeinsame Aktivitäten besser zu planen:
» Institut für Hygiene und Angewandte Immunologie [HAI]
» Institut für Immunologie [IFI]
» Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung [IPA]
» Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin [ISPTM]
» Weitere Informationen zum CePII und dem Forschungsbereich Immunologie/Allergologie/Infektiologie
Wednesday, January 11, 2012, noon
Montag, 12. Dezember 2011, 18.00 Uhr
Jugendstilhörsaal im Rektoratsgebäude
Tuesday, September 27, 2011, 8:00 am
Lecture hall of bernhard gottlieb university clinic of dentistry
Wednesday, September 14, 2011, 12.00
Friday, May 27, 2011, 16.30 pm
Wednesday, May 18, 2011, noon
Mittwoch, 9. März 2011, 12.00 Uhr s.t.
Friday, March 11, 2011, 12.30 pm
Friday, March 11, 2011, 11.45 am
Mittwoch, 9. Februar 2011, 12 Uhr c.t.
Frau Dr. Marlene Weichselbaumer hat den Preis der Dr. Maria Schaumayer Stiftung für ihre Dissertation 'Evaluation of carcinoembryonic antigen and its receptor as potential immunotherapeutic targets in canine mammary cancer' erhalten.
Während ihres Doktoratsstudiums der Veterinärmedizin arbeitete sie am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung der Medizinischen Universität Wien auf dem Gebiet der vergleichenden Onkologie, dabei beschäftigte sie sich vor allem mit den Ähnlichkeiten von Tumorantigenen, der Immuntherapie und Tumorbiologie zwischen Hund und Mensch. In der vorliegenden Arbeit wurde humanes und canines Carcinoembryonales Antigen untersucht und dabei eine starke Homologie dessen Rezeptors entdeckt. Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass dieser Rezeptor auch im Tumorgewebe von Hunden überexprimiert wird. Die Dissertation beinhaltet die Publikation 'Phylogenetic discordance of human and canine carcinoembryonic antigen (CEA, CEACAM) families, but striking identity of the CEA receptors will impact comparative oncology studies.', Weichselbaumer et al., welche am 18.04.2011 bereits mit dem Titel 'Gemeinsamer Tumormarker bei Mensch und Hund als Therapiechance bei Krebs' auf der Meduni Homepage erschien.
Sie ist Mitglied der Abteilung für Komparative Medizin am neugegründeten Messerli Forschungsinstitut der Veterinärmedizinischen Uni Wien, Medizinischen Uni Wien und Universität Wien.