Mission Statement

Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie

Eine Vielzahl von Forschungsinitiativen und wissenschaftlichen Errungenschaften an der » Medizinischen Universität Wien entstammen dem Forschungsbereich Immunologie/Allergologie/Infektiologie. Um dieses erfolgreiche Forschungsfeld noch weiter zu stärken, definierte die MedUni Wien in ihrem Entwicklungsplan 2009 Immunologie/Allergologie/Infektiologie als eines ihrer vier Hauptforschungscluster. Als organisatorische Maßnahme wurde mit 1. Jänner 2010 das Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie (Center for Pathophysiology, Infectiology and Immunology – CePII) gegründet, welches den Großteil der Forschungsgruppen des theoretischen Bereichs auf diesen Forschungsgebieten konzentriert. Diese Forschungsgruppen sind innerhalb des Zentrums thematisch in vier Institute substrukturiert, um die Ressourcen besser zu nutzen und gemeinsame Aktivitäten besser zu planen:

» Institut für Hygiene und Angewandte Immunologie [HAI]
» Institut für Immunologie [IFI]
» Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung  [IPA]
» Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin [ISPTM]

» Weitere Informationen zum CePII und dem Forschungsbereich Immunologie/Allergologie/Infektiologie

Veranstaltungen

 
 
 

Prof. Lorenzo Moretta, MD “NK cells: from bench to bedside”

 
   
 

Tag der Immunologie: Freitag, 29. April 2022, 12:00 Uhr

 
 

"The role of memory B cells after COVID infection and vaccination"

 
 

News

 
   

Ende 2021 trat eine stark veränderte Variante des SARS-CoV-2-Virus, Omikron, auf und sorgte für eine starke Erhöhung der Infektionszahlen. Diese sind nun, ähnlich wie auch im Frühjahr der ersten Pandemiejahre 2020 und 2021, endlich wieder rückläufig. Das SARS-CoV-2-Virus überraschte uns mit seiner Fähigkeit sich zu verändern, und viele fragen sich nun, was uns im Herbst dieses Jahres erwarten wird.

 
 
 

Forschungsförderungspreis der Erste Bank der Österreichischen Sparkassen AG 1. “The energy sensor AMPK orchestrates metabolic and translational adaptation in expanding T helper cells“ Erschienen in: The FASEB Journal, November 2020 Katharina MAYER

 
 

Andreas Bergthaler hat mit 1. Jänner 2022 die Professur für Molekulare Immunologie (§98) an der MedUni Wien übernommen sowie die Leitung des Instituts für Hygiene und Angewandte Immunologie am Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie. Er und sein Team untersuchen, wie Entzündungsprozesse reguliert werden und wie das Immunsystem auf Virusinfektionen reagiert. „Meine Gruppe interessiert sich dafür, was Virusinfektionen im Körper auslösen und wie dies zu Krankheit führt“, erklärt Bergthaler, „wir verwenden hierzu Infektionsmodelle und einen interdisziplinären Ansatz basierend aus immunologisch-virologischen Methoden und neuesten ‚Omic‘-Techniken, um unbekannte molekulare Schlüsselprozesse auf Seite von Virus und Wirt aufzuklären. Ein Schwerpunkt liegt dabei darauf, wie sich Entzündungsprozesse und der Stoffwechsel gegenseitig beeinflussen. Auf diesem Gebiet des Immunometabolismus interessieren uns nicht nur die Immunzellen, sondern auch die Beteiligung anderer Organe wie zum Beispiel der Leber und dem Fettgewebe“. Dies spielt unter anderem bei der multifaktoriellen Erkrankung namens Kachexie eine zentrale Rolle, welche bei vielen Personen mit chronischen Erkrankungen wie Krebs, Infektionen und Autoimmunerkrankungen auftritt. Bergthaler und sein Team versuchen daher auch zu verstehen, welche Mechanismen bei Infektionen sich mit zum Beispiel jenen bei Krebserkrankungen ähneln, um über die Grenzen dieser Krankheiten hinweg von unterschiedlichen Gebieten zu lernen und letztlich zu verstehen, wie man dabei auch therapeutisch eingreifen kann. Parallel dazu hat Bergthaler auch ein sehr starkes Interesse an den Gesetzmäßigkeiten, wie sich ein Virus über die Zeit verändert und was dies für die Erkrankung und die Immunantwort bedeutet. „Hierzu haben wir zu SARS-CoV-2 schon wesentliche Studien zur Mutationsdynamik des Virus abgeschlossen und möchten insbesondere den gegenseitigen Einfluss von Virusmutationen und dem Immunsystem noch besser verstehen sowie , auch um damit einen Beitrag für die öffentliche Gesundheit leisten.“ Ziele in Forschung und Lehre „Ich möchte vermitteln, dass unsere Immunantwort ein wunderbares, aber auch hochkomplexes System darstellt, das uns in den allermeisten Fällen sehr gute Dienste leistet. Dabei setzt sich vermehrt die Ansicht durch, dass sich das Immunsystem nicht alleine auf Immunzellen und ausgeschüttete Immunbotenstoffe wie Zytokine stützt, sondern viel breiter zu sehen ist. Letztlich ist es ein integraler Bestandteil des gesamten Körpers, der vor keinem Organsystem haltmacht.“ Daher möchte Bergthaler vermehrt (patho)physiologische Grundlagen und auch die Kommunikation zwischen Zellen und Organen in das Studium der molekularen Immunologie einbringen, um ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, wie der Stoffwechsel aber auch die Ernährung und das Mikrobiom im Darm das Immunsystem unterstützen. Anhand von Virusinfektionen lassen sich viele dieser komplexen Mechanismen anschaulich demonstrieren. Zur Person Andreas Bergthaler studierte Veterinärmedizin an der Vetmeduni Wien und absolvierte sein Doktorat bei Hans Hengartner und Nobelpreisträger Rolf Zinkernagel am Institut für Experimentelle Immunologie an der Universität Zürich. Auslandsaufenthalte führten ihn an die Royal Dick School of Veterinary Studies, Edinburgh, (UK) und an das Department of Immunology, University of Tokyo (Japan). Als Postdoctoral Fellow arbeitete er an der Universität Genf (CH) und am Institute for Systems Biology in Seattle (US). Er habilitierte sich für das Fach der Virologie an der MedUni Wien. Seit 2011 leitet er eine Forschungsgruppe am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien. Link: Bergthaler Group am CeMM

 
 

Two years have passed since we last met and exchanged scientific knowledge. This year´s retreat was particullary impressive due to a high number of participants, excellent abstracts, high quality publications and compelling presentations. Due to 1G and PCR tests this event could be safely operated. Thank you again for contributing to this succesful and enjoyable retreat!

 
 
 
 

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