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Nostrifizierung

Die Anerkennung des ausländischen Studienabschlusses

Was ist die „Nostrifizierung“?

„Nostrifizierung“ bedeutet die Anerkennung eines ausländischen Studienabschlusses als Abschluss eines inländischen ordentlichen Studiums.

In § 90 Universitätsgesetz 2002 – UG sind die Rahmenbedingungen für das Nostrifizierungsverfahren normiert. Nähere Bestimmungen sind in der Satzung der Medizinischen Universität Wien festgelegt.

An der Medizinischen Universität Wien kann ein Antrag auf Nostrifizierung für das Diplomstudium Humanmedizin (UN202) oder das Diplomstudium Zahnmedizin (UN203) gestellt werden.

Mit der erfolgreichen Absolvierung eines Nostrifizierungsverfahrens in der Humanmedizin wird die Berechtigung erlangt, den inländischen akademischen Grad „Doktor/in der gesamten Heilkunde“, lateinische Bezeichnung „Doctor medicinae universae“, abgekürzt „Dr. med. univ.“ an Stelle des ausländischen akademischen Grades zu führen.

Mit der erfolgreichen Absolvierung eines Nostrifizierungsverfahrens in der Zahnmedizin wird die Berechtigung erlangt, den inländischen akademischen Grad „Doktor/in der Zahnheilkunde“, lateinische Bezeichnung „Doctor medicinae dentalis“, abgekürzt „Dr. med. dent.“ an Stelle des ausländischen akademischen Grades zu führen.


Antragstellung

Zulässigkeit der Antragstellung

Es ist unzulässig, denselben Nostrifizierungsantrag (betreffend dasselbe Studium, d.h. Human- oder Zahnmedizin) gleichzeitig oder nach der Zurückziehung an einer anderen Universität einzubringen.

Im Zeitpunkt der Antragstellung an der Medizinischen Universität Wien darf daher nicht bereits an einer anderen Universität ein Nostrifizierungsverfahren anhängig sein, das denselben ausländischen Studienabschluss betrifft.

Bestätigung des Erfordernisses der Nostrifizierung

Die Antragstellung setzt den Nachweis voraus, dass die Nostrifizierung zwingend für die Berufsausübung oder die Fortsetzung der Ausbildung der Antragstellerin oder des Antragstellers in Österreich erforderlich ist.

Für diese Zwecke ist für das Nostrifizierungsverfahren in der Humanmedizin eine „Bestätigung des Erfordernisses der Nostrifizierung“ von der Österreichischen Ärztekammer und für das Nostrifizierungsverfahren in der Zahnmedizin eine „Bestätigung des Erfordernisses der Nostrifizierung“ von der Österreichischen Zahnärztekammer einzuholen.

Angaben im Antragsformular

Für die Antragstellung verwenden Sie bitte folgendes Antragsformular: https://www.meduniwien.ac.at/web/fileadmin/content/serviceeinrichtungen/studienabteilung/studium/nostrifikation/Antragsformular_VS_17.6.2020.pdf 

Adress-, Namensänderungen sowie Änderungen bezüglich des/der allfälligen Zustellungsbevollmächtigten sind umgehend bekannt zu geben. Unterbleibt diese Mitteilung, werden sämtliche Schriftstücke gemäß § 8 Abs. 2 Zustellgesetz nur noch hinterlegt und gelten hierdurch bereits als zugestellt.

Vorzulegende Dokumente und Nachweise

Bereits bei der Antragstellung sind sämtliche entscheidungsrelevante Unterlagen vorzulegen. Über den Antrag auf Nostrifizierung kann erst entschieden werden, wenn die notwendigen Unterlagen vollständig eingelangt sind.

Welche Unterlagen bzw. Dokumente vorzulegen sind, entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Merkblatt für Humanmedizin https://www.meduniwien.ac.at/web/fileadmin/content/serviceeinrichtungen/studienabteilung/studium/nostrifikation/Merkblatt_Nostri_Human_VS_Juni_2020_clean.pdf

oder Zahnmedizin https://www.meduniwien.ac.at/web/fileadmin/content/serviceeinrichtungen/studienabteilung/studium/nostrifikation/Merkblatt_Nostri_Zahn_Juni_2020_-_RA.pdf

Im Rahmen eines Nostrifizierungsverfahrens ist zu prüfen, ob das ausländische Studium so aufgebaut war, dass es mit dem im Antrag genannten inländischen Studium in Bezug auf das Ergebnis der Gesamtausbildung gleichwertig ist. Um diese Gleichwertigkeitsprüfung vornehmen zu können, sind die Vorlage von belastbaren Nachweisen über den erfolgreichen Studienabschluss und insbesondere die Angaben zu den Studieninhalten (Studienplan, Lehrveranstaltungsinhalte etc; eine allfällige wissenschaftliche Abschlussarbeit) unerlässlich.

Vorlage von Dokumenten im Original und in Kopie

Sämtliche Dokumente sind im Original oder in gerichtlich oder notariell beglaubigter Abschrift vorzulegen.

Die Übermittlung eines Scans (pdf) per E-Mail reicht nicht aus.

Alle Unterlagen sind zusätzlich in Kopie vorzulegen. Nur die Kopie verbleibt in der Studienabteilung der Medizinischen Universität Wien.

Diplomatische Beglaubigung von Dokumenten („volle diplomatische Beglaubigung“, Apostille)

Ausländische Urkunden genießen nur dann die Beweiskraft inländischer öffentlicher Urkunden, wenn sie mit den vorgeschriebenen Beglaubigungen (Apostille oder volle diplomatische Beglaubigung) versehen sind.

Urkunden aus bestimmten Staaten bedürfen nicht der vollen diplomatischen Beglaubigung, wenn sie mit der Apostille versehen sind.

Nähere Informationen dazu finden Sie auf den Informationsseiten des jeweils zuständigen Bundesministeriums, z.B. über https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/urkunden-und-beglaubigung/.

Beim Beglaubigungsmodus der vollen diplomatischen Beglaubigung müssen die Urkunden nach Durchlaufen des innerstaatlichen Beglaubigungsweges im jeweiligen Staat (dessen letzte Station jedenfalls das Außenministerium des jeweiligen Staates sein muss) noch zusätzlich durch die zuständige österreichische Vertretungsbehörde im jeweiligen Staat (Botschaft, Konsulat, Honorar-Konsulat) einer Überbeglaubigung unterzogen werden:

I. Erster Schritt: Beglaubigung durch das zuständige Fachministerium (z.B. Bildungsministerium) des Herkunftsstaates;

II. Zweiter Schritt: Überbeglaubigung durch das Außenministerium des Herkunftsstaates;

III. Dritter Schritt: Überbeglaubigung durch die österreichische diplomatische Vertretungsbehörde im Herkunftsstaat.

Übersetzungen von Dokumenten

Die Dokumente, soweit sie nicht in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden, sind gemeinsam mit einer Übersetzung durch eine/n gerichtlich beeidigte/n Übersetzer/in vorzulegen. Übersetzungen müssen mit der Originalurkunde bzw. einer beglaubigten Kopie derselben fest verbunden (versiegelt) sein.

Grundsätzlich sollte die Originalurkunde bereits alle erforderlichen Beglaubigungsstempel aufweisen, damit diese mitübersetzt werden können. Lassen Sie daher Übersetzungen erst nach einer allfälligen Beglaubigung vornehmen.


Kosten

Die Taxe für die Nostrifizierung eines ausländischen Studienabschlusses beträgt 150 Euro. Die Taxe ist im Voraus zu entrichten. Sie verfällt, wenn der Antrag auf Nostrifizierung abgewiesen oder zurückgezogen wird.

Weiters ist bei allfälliger Zulassung als außerordentliche/r Studierende/r zur Absolvierung der für die volle Gleichwertigkeit des ausländischen Studienabschlusses notwendigen Ergänzungen pro Semester der ÖH-Beitrag und der Studienbeitrag zu bezahlen.

Ermittlungsverfahren

Allgemeines

Im Ermittlungsverfahren ist zu prüfen, ob das ausländische Studium so aufgebaut war, dass es mit dem im Antrag genannten inländischen Studium in Bezug auf das Ergebnis der Gesamtausbildung gleichwertig ist. Als Beweismittel ist ein Stichprobentest zulässig.

Der Nostrifizierungsantrag ist mit Bescheid abzuweisen, wenn im Zuge des Ermittlungsverfahrens festgestellt wurde, dass der im Ausland erworbene Studienabschluss mit dem Diplomstudium Humanmedizin bzw. Zahnmedizin an der Medizinischen Universität Wien in Bezug auf das Ergebnis der Gesamtausbildung nicht einmal dem Grunde nach gleichwertig ist und aufgrund der gravierenden Abweichungen eine Gleichwertigkeit auch nicht durch die Ablegung von Ergänzungsprüfungen und/oder das Anfertigen einer wissenschaftlichen Arbeit (Diplomarbeit) erreicht werden kann.

Nur wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, kann mit dem Nostrifizierungsbescheid die Vorschreibung von Ergänzungsprüfungen (bzw. ggf. einer wissenschaftlichen Arbeit „Diplomarbeit“) zur Herstellung der vollen Gleichwertigkeit erfolgen.

Vergleich der Antragsunterlagen mit dem Curriculum an der Medizinischen Universität Wien

Als erster Schritt erfolgt ein Vergleich des Inhalts (Fächer), des Umfangs (Stundenzahlen) sowie der didaktischen Ziele des ausländischen Studienabschlusses mit dem zum Zeitpunkt der Antragstellung gültigen Curriculum für das Diplomstudium Human- bzw. Zahnmedizin an der Medizinischen Universität Wien.

Um diese Gleichwertigkeitsprüfung vornehmen zu können, sind die Vorlage von belastbaren Nachweisen über den erfolgreichen Studienabschluss und insbesondere die Angaben zu den Studieninhalten (Studienplan, Lehrveranstaltungsinhalte etc; eine allfällige wissenschaftliche Abschlussarbeit) unerlässlich.

Stichprobentest

Um nähere Kenntnisse über die Inhalte des im Ausland abgeschlossenen Studiums zu erzielen, ist die Absolvierung eines Stichprobentests vorgesehen, der im Rahmen des Ermittlungsverfahrens – neben den von den AntragstellerInnen vorgelegten Unterlagen – als Beweismittel herangezogen wird. Der Stichprobentest findet daher ergänzend zu den sonstigen Ermittlungsschritten, wie dem Vergleich der Fächer- und Stundenangaben in den Antragsunterlagen, statt.

Für den Stichprobentest sind ausreichende Deutschkenntnisse erforderlich! Bereits auf dem Antragsformular haben die AntragstellerInnen eine Erklärung abzugeben, dass sie über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen (zumindest Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen). Der Umstand nicht ausreichender Deutschkenntnisse bewirkt keine Veränderung des Ergebnisses des Stichprobentests. Unabhängig davon ist für den Stichprobentest die Verwendung von Sprachwörterbüchern ohnedies erlaubt. Medizinische Wörterbücher sowie elektronische Hilfsmittel dürfen jedoch nicht verwendet werden.

Der Stichprobentest findet mehrmals im Jahr statt. Der genaue Termin wird allen betroffenen NostrifizierungswerberInnen rechtzeitig mitgeteilt.

Die NostrifizierungswerberInnen können am Stichprobentest nur einmal teilnehmen. Eine Wiederholung des Stichprobentests ist nicht möglich.

Der Stichprobentest ist keine Prüfung im Sinne des Universitätsgesetzes, sondern eine Maßnahme im Rahmen des Ermittlungsverfahrens. Die Bestimmungen über die Anerkennung von Prüfungen und wissenschaftlichen Arbeiten sind daher auf den Stichprobentest nicht anzuwenden.

Die Ergebnisse des Stichprobentests fließen in das Ermittlungsverfahrensverfahren ein und ermöglichen einen näheren Einblick in die im ausländischen Studium vermittelten Lehrinhalte.

Mitwirkungspflicht der AntragstellerInnen

Die AntragstellerInnen trifft im Ermittlungsverfahren eine Mitwirkungspflicht. Im Rahmen dieser Mitwirkungspflicht, die nach der Rechtsprechung erhöht ist, wenn das Verfahren auf Antrag der Partei eingeleitet wurde bzw. der Fall einen Auslandsbezug aufweist, ist der/die Antragsteller/in verpflichtet, zum nächstmöglichen Stichprobentest anzutreten um zur Wahrheitsfindung beizutragen.

Verständigung vom Ergebnis der Beweisaufnahme (Information über den Stand des Ermittlungsverfahrens)

Die NostrifizierungswerberInnen werden über das Ergebnis der Beweisaufnahme (über den Stand des Ermittlungsverfahrens) schriftlich informiert und erhalten die Möglichkeit, binnen einer in diesem Schreiben genannten Frist dazu Stellung zu nehmen.

Nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens wird der Nostrifizierungsbescheid ausgestellt. Abhängig vom Ergebnis des Ermittlungsverfahrens gibt es verschiedene Varianten.


Nostrifizierungsbescheid

Abweisung des Antrages auf Nostrifizierung („negativer Bescheid“)

Der Nostrifizierungsantrag ist mit Bescheid abzuweisen, wenn im Zuge des Ermittlungsverfahrens festgestellt wurde, dass der im Ausland erworbene Studienabschluss mit dem Diplomstudium Humanmedizin bzw. Zahnmedizin an der Medizinischen Universität Wien in Bezug auf das Ergebnis der Gesamtausbildung nicht einmal dem Grunde nach gleichwertig ist und aufgrund der gravierenden Abweichungen eine Gleichwertigkeit auch nicht durch die Ablegung von Ergänzungsprüfungen und/oder das Anfertigen einer wissenschaftlichen Arbeit (Diplomarbeit) erreicht werden kann.

Nostrifizierungsbescheid mit Ergänzungsprüfungen („positiver Bescheid“ mit Bedingungen)

Konnte im Rahmen des Ermittlungsverfahrens die grundsätzliche Gleichwertigkeit des ausländischen Studienabschlusses mit dem Studienabschluss für das Diplomstudium Human- bzw. Zahnmedizin an der Medizinischen Universität Wien festgestellt werden, wird nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens im Bescheid festgelegt, welche Prüfungen zur Herstellung der vollen Gleichwertigkeit abzulegen und welche Studienleistungen zu erbringen sind.

In diesem Bescheid wird eine Frist zur Absolvierung der vorgeschriebenen Ergänzungsprüfungen und der allenfalls notwendigen Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit (Diplomarbeit) festgelegt und die Zulassung als außerordentliche/r Studierende/r ausgesprochen.

Zur Erbringung der Ergänzung ist die Antragstellerin oder der Antragsteller als außerordentliche Studierende oder als außerordentlicher Studierender zuzulassen.

Die als außerordentliche/r Studierende/r im Diplomstudium Human- und Zahnmedizin zur Herstellung der Gleichwertigkeit des ausländischen Studienabschlusses abzulegenden Ergänzungsprüfungen werden in deutscher Sprache abgenommen. Im Diplomstudium Human- und Zahnmedizin werden die für den erfolgreichen Studienfortgang notwendigen Kenntnisse der deutschen Sprache auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen vorausgesetzt.


Feststellungsbescheid / Vermerk der Nostrifizierung

Der ausländische Studienabschluss wird erst dann als Abschluss des Diplomstudiums Humanmedizin (UN202) oder Zahnmedizin (UN203) anerkannt, wenn die vorgeschriebenen Prüfungen bzw. Studienleistungen (d.h. die im Bescheid normierten Bedingungen) innerhalb der gesetzten Frist erfolgreich absolviert wurden.

Hat der/die Antragsteller/in die ihm/ihr vorgeschriebenen Ergänzungen binnen der ihm/ihr hierfür zugestandenen Frist absolviert, ist der ausländische Studienabschluss mit dem österreichischen Abschluss des ordentlichen Diplomstudiums Humanmedizin (UN202) bzw. Zahnmedizin (UN203) an der Medizinischen Universität Wien als völlig gleichwertig anzuerkennen. Darüber wird ein Feststellungbescheid ausgestellt.  

Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ist die Nostrifizierung auf der Urkunde, die als Nachweis des ausländischen Studienabschlusses vorgelegt wurde, zu vermerken.


Absolvierung des Diplomstudiums Human- oder Zahnmedizin an der MedUni Wien

Liegen die Voraussetzungen für eine Nostrifizierung nicht vor und ist daher der Antrag auf Nostrifizierung mit negativem Bescheid abzuweisen, kann der/die Nostrifizierungswerber/in nach Maßgabe der jeweils geltenden Zulassungsbestimmungen (insb. Aufnahmeverfahren „MedAT“) eine Zulassung zum Diplomstudium Human- oder Zahnmedizin anstreben.


Widerruf

Die Nostrifizierung ist bescheidmäßig zu widerrufen, wenn sie insbesondere durch gefälschte Zeugnisse erschlichen worden ist.

Nostrifizierung - Prüfungen

Antrag zur Nostrifizierung vor dem 01.03.2018

Diese Information gilt für jene Personen, die den Antrag zur Nostrifizierung vor dem 01.03.2018
gestellt haben.

Antrag zur Nostrifizierung ab dem 01.03.2018

Diese Information gilt für jene Personen, die den Antrag zur Nostrifizierung ab dem 01.03.2018
gestellt haben.

Anmeldung Rezeptierkunde für NostrifizierungswerberInnen der Humanmedizin

Diese Information gilt für ALLE Personen, die die Prüfung Rezeptierkunde zu absolvieren haben
ungeachtet des Datums der Antragstellung (Antragstellung sowohl vor als auch nach dem 01.03.2018).

Die Anmeldung erfolgt nur über den Students-Account an die E-Mail-Adresse

nostrifikationspruefungsanmeldungen@meduniwien.ac.at.


Studienabteilung

Währinger Straße 25a
1090 Wien

Kontakt:
nostrifikation@meduniwien.ac.at

Auskunft und Antragstellung:
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