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Studierende

SEMP: Swiss-European Mobility Programme

Aufgrund des Resultats der Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 wurden die Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU über die Teilnahme am Erasmus+ Programm sistiert. Die Schweiz wird damit vorerst nicht an Erasmus+ teilnehmen können.

als Übergangslösung gilt das Swiss-European Mobility Programme SEMP.

Wie im Jahr 2014 wird die Schweiz auch 2015 und 2016 nicht als Partnerland an Erasmus+ teilnehmen. Im Februar 2014 hatten die EU und die schweizerischen Behörden die laufenden Verhandlungen über die Beteiligung der Schweiz an Erasmus+ ausgesetzt. Daher hat die Schweiz 2014 nicht gleichberechtigt mit den Mitgliedstaaten als Programmland teilgenommen.

Die schweizerische Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit hat nun für die nächsten zwei Jahre folgendes Arrangement getroffen:
This interim solution has been put into place for 2014 and it has now been confirmed that it will be further applied in 2015 and 2016 unless Switzerland’s status in »Erasmus+« changes. Priority is given to mobility (key action 1) in school education, vocational education, higher education, adult education and youth. Swiss institutions participating in cooperation projects which correspond to Switzerland’s political objectives in the area of education will also be supported.

(Quelle: „Interim solution for Switzerland’s participation in Erasmus+ activities in 2015 and 2016”, Veröffentlichung der schweizerischen Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit)

 

Übergangslösung Swiss-European Mobility Programme:

Der Schweizer Bundesrat hat beschlossen, die vorerst für das Jahr 2014 eingerichtete Übergangslösung für Erasmus+ in den nächsten zwei Jahren weiterzuführen. Ziel der Schweiz bleibt jedoch eine Vollassoziierung an das Programm. Die Schweiz wird auch 2016 nicht am Programm Erasmus+ teilnehmen.

Wie schon 2014 und 2015 gilt daher:

(1)    Schweizerische (nationale) Finanzmittel zur Unterstützung von Studierenden und Hochschulpersonal – sowie teilweise zur Unterstützung anderer Förderschienen – werden direkt den Schweizer Hochschulen zur Verfügung gestellt. Dies bedeutet, dass finanzielle Aspekte des Aufenthalts direkt von den Einrichtungen abgewickelt werden. Die österreichische Nationalagentur/OeAD-GmbH übernimmt in diesem Bereich keine Aufgaben.
(2)    Praktika in der Schweiz werden nur sehr eingeschränkt gefördert werden können. Wenn Studierende diese Option in Betracht ziehen, erfolgt die organisatorische und finanzielle Abwicklung über die aufnehmende Einrichtung.

Der Studierenden-Austausch mit Partneruniversitäten wird im Rahmen des neuen „Swiss-European Mobility Programme“ mit bilateralen Austauschverträgen weitergeführt. Stipendien für Incoming Studierende werden interimsmäßig von der Schweizer Seite übernommen.  Nach erfolgter Nominierung müssen die betreffenden Informationen zur Finanzierung durch die Schweizer Seite dann vom Internationalen Büro vor Ort eingeholt werden!

Die Anmeldung für Studienaufenthalte im 5. Jahr erfolgt über MedCampus zu selben Zeit, in der gleichen Maske, wie die ERASMUS SMS Bewerbung zu den jeweils angegebenen Fristen. Im Rahmen dieser Anmeldung können drei Wunschdestinationen angegeben werden, wobei die Reihenfolge die Präferenz dokumentiert. Die Reihung der KandidatInnen erfolgt nach den Kriterien Studienerfolg und Sprachkenntnisse.

  • Die Universität Bern nimmt nur Studierende auf, die einem ganzen Studienjahr folgen.
  • An der Universität Basel ist nur die Diplomarbeit möglich!
Partneruniversität + PlätzeOrtIDLanguage Requirements
CH : Universität Basel [2M]BASELCH BASEL01B1 De
CH : Universität Bern [2M]BERNCH BERN01B1 De
CH : Université de Lausanne [3M]LAUSANNECH LAUSANN01B2 Fr
CH : Universität Zürich [2M]ZÜRICHCH ZURICH01B2 De

Finanzmittel zur Förderung werden direkt von den Schweizer Hochschulen zur Verfügung gestellt. Die österreichische Nationalagentur OeAD übernimmt hier keine Aufgabe. Praktika in der Schweiz werden nur sehr eingeschränkt gefördert und wenn, dann direkt über die Institution.

Studierende, die im Rahmen eines KPJ im 6. Jahr in einer Klinik arbeiten, laufen außerhalb des Vertrags. Ihnen können die schweizer Universitäten keine Förderung zukommen lassen. Studierende bewerben sich direkt an den entsprechenden Kliniken und erhalten einen Unterassistentenvertrag mit entsprechendem Gehalt.

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