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[in German:] Inbetriebnahme von Defibrillatoren im öffentlichen Raum

[in German:] (Wien, 27-11-2015) An stark frequentierten Standorten im ersten, dritten, sechsten und siebenten Wiener Gemeidnebezirk werden Vitrinen errichtet, in denen Defibrillatoren für den öffentlichen Gebrauch angebracht sind. Nach der Inbetriebnahme der ersten Defis auf der Freyung, in der Schottengasse und auf der Landstraßer Hauptstraße werden nun drei weitere dieser lebensrettenden Geräte auf der Mariahilfer Straße durch die Firma Gewista in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien und „Puls – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes“ in Betrieb genommen. Das Projekt wird von der MedUni Wien wissenschaftlich begleitet.

Die in den Vitrinen angebrachten Defibrillatoren können im Notfall entnommen werden, ähnlich wie ein Feuerlöscher. Es wird eine automatische GPS-Verortung durchgeführt, sowie eine sofortige automatische Telefonverbindung mit der Notrufzentrale der Wiener Berufsrettung hergestellt. „Der sich neben dem Defibrillator befindliche Touchscreen im 32-Zoll-Format, auf dem Infos zur Defi-Handhabung gezeigt werden, wechselt, wenn man ihn antippt, zu einem digitalen Stadtplan.

Die neuen Defi-Vitrinen wurde In der Mariahilfer Straße vor Hausnummer 71A, vor Hausnummer 119 Ecke Stumpergasse sowie vor Mariahilfer Straße 2 am Platz der Menschenrechte errichtet. Heuer werden noch vier weitere Vitrinen errichtet.

Die in Betrieb befindlichen öffentlichen Defi-Standorte:
1010 Wien | Freyung 2
1010 Wien | Schottengasse 4
1030 Wien | Landstraßer Hauptstraße 27
1060 Wien | Mariahilfer Straße 71a/ Bundesländerplatz
1060 Wien | Mariahilfer Straße 119/ Stumpergasse 64
1070 Wien | Mariahilfer Straße 2/ Platz der Menschenrechte

Das Projekt wird von von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe der MedUni Wien wissenschaftlich begleitet:

Univ. Klinik für Anästhesie, allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie
Univ. Klinik für Innere Medizin
Univ. Klinik für Notfallmedizin
Univ. Klinik für Unfallchirurgie


Infos zum Defi
Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache in Österreich. Ausgelöst wird er durch eine elektrische Fehlfunktion des Herzens – das Herz flimmert und kann den Kreislauf nicht mehr aufrechterhalten. In diesem Zustand benötigt das Herz eine Herzdruckmassage und - bei Verfügbarkeit eines Defis - einen Elektroimpuls, um wieder in den normalen Takt zu finden. Jede Minute ohne einen solchen Impuls und der unbedingt notwendigen Herzdruckmassage, sinkt die Chance des Betroffenen zu Überleben um ca. 10 Prozent.
weitere Informationen:

 

» PULS-Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes
» www.definetzwerk.at
» „Polizei als First Responder“: Defibrillator-Projekt der MedUni Wien ausgezeichnet