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[in German:] Jan Pencik mit ICIS Award 2015 ausgezeichnet

[in German:] (Wien, 27-08-2015) Jan Pencik, PhD-Studierender am Ludwig Boltzmann-Institut für Krebsforschung und am Klinischen Institut für Pathologie der MedUni Wien, wird von der Internationalen Cytokine & Interferon Society (ICIS) mit dem Sidney & Joan Pestka Graduate Award for Excellence in Interferon 2015 ausgezeichnet.


Jan Pencik erhielt den ICIS Award 2015  für seine Forschungen auf dem Gebiet der bisher unbekannten Verbindung zwischen dem Jak/STAT und dem ARF-MDM2-p53 Tumorsupressor Signalweg. Seine derzeitige Arbeit hat die essentielle Rolle von IL-6/STAT3 und ARF in der Regulation von Seneszenz in der Entstehung und Metastasierung im Prostatakarzinom charakterisiert. Die Analysen von Patientenproben zeigten, dass STAT3 und ARF hilfreiche prognostische Marker für Hochrisikopatienten für Prostatekrebs sein können. Diese Studie wurde gerade in Nature Communications (doi:10.1038/ncomms8736) publiziert und als wichtiges Forschungshighlight von Nature Reviews Urology ausgewählt und kommentiert (doi:10.1038/nrurol.2015.205). Die Studie entstand in der Arbeitsgruppe rund um den Wiener Pathologen Lukas Kenner, Univ. Prof. und Leiter für die Abteilung Labortierpathologie an der MedUni Wien, der Vetmeduni Vienna sowie des Ludwig Boltzmann Instituts für Krebsforschung (LBI-CR).

Zur Auszeichnung
Der Sidney & Joan Pestka Graduate Award for Excellence in Interferon 2015 ist eine international renommierte Auszeichnung der International Cytokine& Interferon Society (ICIS). Sie wird von einem Komitee, das sich aus VertreterInnen von Universitäten der Ivy League, des NIH (National Institutes of Health, USA) und des Howard Hughes Medical Institute zusammensetzt. Der Preis geht an postgraduelle Studierende, die außerordentliche Leistungen auf dem Gebiet der Interferon- und Zytokinforschung erbracht haben.

Zur Person

Jan Pencik studierte in Olomouc und Brno (Tschechische Republik) Biochemie in den Jahren von 2005 bis 2009. Er absolvierte für einige Monate einen Forschungsaufenthalt an der Universität Stuttgart (Deutschland), bevor er 2010 am LBI-CR in Wien bei Lukas Kenner seine Doktorarbeit begann. Seither widmete er sich am Ludwig Boltzmann-Institut und am Klinischen Institut für Pathologie der MedUni Wien der Analyse eines Mausmodells zur Entstehung von Prostasta-Krebs durch die Inaktivierung von IL-6/STAT3 oder/und PTEN, was zur Veröffentlichung dieser Studie führte. Jan Pencik hat mit seiner Forschung schon einige nationale und internationale Preise gewonnen und wird im Herbst 2015 seine PhD-Thesis abschließen.

» Link zur Presseaussendung der Studie
» Website ICIS International Cytokine & Interferon Society
» Website Cytokines 2015 (11.-14. Oktober 2105 in Bamberg)